Für die FHC-Damen ist es ein Vier-Punkte-Wochenende – 2:1 gegen TuSLi und 1:3 n.P. beim HCL

Für die FHC-Damen ist es ein Vier-Punkte-Wochenende – 2:1 gegen TuSLi und 1:3 n.P. beim HCL

Die angestrebten sechs Punkte sind es für die FHC-Damen am Doppelspielwochenende in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd nicht geworden. Am Samstag holten sich die FHC-Damen allerdings im ersten Saisonheimspiel den Dreier, als man in einem engen Match den TuS Lichterfelde in der MHC Arena mit 2:1 (1:0) besiegte. „In der ersten Halbzeit war das von uns zu wenig. In der zweiten Halbzeit haben wir es im Spiel nach vorne besser gemacht und auch besser verteidigt, da hat uns nur das Tor zum 2:0 gefehlt. Als wir dem 2:0 näher waren, bekommen wir den Gegentreffer. Nach dem 1:1 hat die Mentalität im Team gestimmt und wir haben in der Schlussphase nochmal Gas gegeben“, gefiel es FHC-Coach Tobias Herre, dass sich sein Team durch den späten 1:1-Ausgleich nicht vom Sieg abbringen ließ. Die Gäste aus Berlin hatten früh die erste Chance im Spiel, als Elena Herbst Johanna Schek im FHC-Tor prüfte (1.). Im zweiten Viertel überstanden die FHC-Damen eine Grüne Karte gegen Luisa Höfling-Conradi, die ebenso wie Anna Uhlmann wieder mitwirkte. Auch im zweiten Viertel war Schek mit einer Parade gegen Herbst zur Stelle (25.). Emma Himmler zog schließlich die Strafecke für den FHC und Luisa Höfling-Conradi versenkte diese unhaltbar für TuSLi-Torfrau Emma Paul zum 1:0 (28.). Nach der Halbzeitpause gab es im dritten Viertel dann eine Schrecksekunde, als Leah Lörsch nach dem Zusammenprall mit einer Gegenspielerin am Boden blieb. Sie konnte die Partie allerdings fortsetzen (36.). Patricia Einbeck verfehlte das weiterhin von Johanna Schek gehütete FHC-Tor nur knapp (38.). Danach prüfte Carla Mees TuSLi-Keeperin Paul (39.). Emma Himmler zog die nächste FHC-Strafecke, aber der Versuch von Yevheniya Kernoz traf den Fuß einer Mitspielerin (40.). Leah Lörsch zwang Paul gleich zweimal zu einer Parade (41., 44.). Im Schlussviertel traf Clarissa Fenja Schneider per Aggi für den TuSLi zum 1:1 (50.). FHC-Kapitänin Denise Hechler spielte den Ball zu Carla Mees, die zunächst an Paul scheiterte, aber dann den Nachschuss zum umjubelten 2:1 (53.) ins Tor der Berlinerinnen lupfte.

Am Sonntag mussten sich die FHC-Damen beim HC Ludwigsburg dann aber beim 1:3 (0:0, 0:0) nach Penaltyschießen mit nur einem Punkt begnügen. „Das 0:0 war aus meiner Sicht gerechtfertigt. Ludwigsburg hatte zwar ein paar Ecken, die wir aber gut verteidigen. Offensiv haben wir es nicht geschafft, uns große Chancen herauszuspielen. Insgesamt war es ein sehr zerfahrenes Spiel, mit vielen Zweikämpfen, vielen Freischlägen und Pfiffen, die keiner verstanden hat. Im Penaltyschießen ist dann ein bisschen Pech dabei, dass Denise Hechler den Siebenmeter an die Latte schießt und Mathilda uns nicht im Spiel halten kann. Auf der einen Seite ist es gut, wenn wir kein Gegentor bekommen und einen Punkt mitnehmen, aber wir müssen schauen, dass wir in den nächsten Spielen wieder offensiv gefährlicher werden“, befand Herre. Tatsächlich tat sich in den 60 Spielminuten in Ludwigsburg offensiv nicht allzu viel und beim Stand von 0:0 nach 60 Minuten hatten beide Teams einen Punkt sicher. Um den zweiten ging es dann im Penaltyschießen und hier begannen die FHC-Damen. Laura Schubert hatte HCL-Torfrau Anna Maiero fast schon umkurvt, wurde von dieser aber gefoult und es gab Siebenmeter. Denise Hechler trat an den Punkt und traf die Querlatte. Grace Raad konnte Mathilda Kiesel im FHC-Tor zum 1:0 für den HCL überwinden. Emma Himmler glich für den FHC zum 1:1 aus. Laura Lückehe brachte den HCL mit 2:1 in Führung. Yevheniya Kernoz konnte Maiero nicht überwinden. Nina Schindler traf für Ludwigsburg zum 3:1. Giulia Schubert musste jetzt schon treffen, aber Maiero hielt und der HCL hatte den zweiten Zähler. ma

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