MHC-Herren holen gegen den MSC nur zwei statt der erhofften drei Punkte – 6:5-Sieg nach Penaltyschießen

MHC-Herren holen gegen den MSC nur zwei statt der erhofften drei Punkte – 6:5-Sieg nach Penaltyschießen

Gerade vor den beiden im Hinblick auf die Viertelfinalqualifikation so wichtigen Heimspielen gegen den UHC Hamburg und den Der Club an der Alster, wollten die MHC-Herren am Samstag die Gelegenheit nutzen, gegen den Münchner SC nicht nur die drei Punkte zu holen, sondern auch Selbstvertrauen im Hinblick auf diese anstehenden Aufgaben zu tanken. Allein in der MHC Arena stand am Ende der Feldhockey-Bundesligapartie gegen den Vorletzten nur ein 6:5 (1:1, 0:0)-Sieg nach Penaltyschießen zu Buche, womit nur zwei der erhofften drei Zähler am Neckarplatt verblieben. „Es war sehr enttäuschend“, vermisste MHC-Herrentrainer Andreu Enrich die offensive Durchschlagskraft bei seinem Team. „Wir haben genug Chancen kreiert“, sah Enrich genug Möglichkeiten, um das Spiel gegen den MSC schon nach den 60 Spielminuten für sich zu entscheiden. Die Offensivkraft der personell ohnehin schon geschwächten Blau-Weiß-Roten erhielt dabei früh im Spiel einen weiteren Nackenschlag, als Jacob Anderson nach nur drei Minuten verletzt den Platz verlassen musste. Die beste Möglichkeit, die Blau-Weiß-Roten in Führung zu bringen, hatte zunächst Tim Seagon bei einer MHC-Strafecke, sein Versuch kam aber zu mittig auf das Tor von MSC-Torwart Moritz-Henry Bretschneider, der parierte (20.). Allzu viel sollten aber weder Bretschneider noch Adrian Rafi, der in der ersten Halbzeit das MHC-Tor hütete, in den ersten 30 Minuten zu tun bekommen. Die zweite Hälfte begann dann aber ganz im Sinne der MHC-Herren, als es zu Beginn des dritten Viertels Strafecke Nummer zwei gab. Diesmal versuchte es Hugo von Montgelas. Mit Erfolg, denn sein Eckenschuss ging unter Bretschneider hindurch zum 1:0 (31.) ins MSC-Tor. Erik Kleinlein hätte fast rasch auf 2:0 erhöht, aber sein Abschluss verfehlte das Gästetor (32.). Danach ließen die MHC-Herren eine weitere Strafecke ungenutzt (35.), was sich rächen sollte. So kam der MSC zu einer Strafecke, bei der Lenn Hoffmann den Ball auf der Torlinie an den Körper bekam. Kilian Sollermann trat für den MSC an den Siebenmeterpunkt und bezwang Florian Simon, der in Halbzeit zwei das MHC-Tor hütete, zum 1:1 (44.). 26 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ging Simon aus dem Tor, aber das Siegtor innerhalb der 60 Spielminuten war den Blau-Weiß-Roten nicht mehr vergönnt. So musste das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden, wobei hier wieder Adrian Rafi im MHC-Tor stand. Hugo von Montgelas traf, während Rafi gegen Leo Mink parierte. Matteo Poljaric ließ den MHC-Anhang ebenfalls jubeln, aber auch Leonard Roos traf für den MSC. Gegen seinen Ex-Club verwandelte auch Benedikt Geyer für den MHC. Jaro Holland brachte den MSC mit seinem Tor heran. MHC-Kapitän Jan-Philipp Fischer sorgte mit seinem Treffer dafür, dass die Blau-Weiß-Roten im Shootout weiter vorne lagen. Quirin Nahr war für den MSC erfolgreich. Ben Hasbach hätte nun schon den Deckel für den MHC draufmachen können, aber er vergab. So zwang Benedikt Nahr mit seinem verwandelten Versuch das Penaltyschießen ins erste Extra-Pärchen. Jetzt musste der MSC vorlegen, aber Rafi parierte gegen Jaro Holland. Hugo von Montgelas nutzte die Gelegenheit und tütete den 6:5-Sieg nach Shootout ein. ma

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