MHC-Damen holen sich die Optimalausbeute – Dem 3:1 gegen den HTHC folgt ein 2:1 gegen den UHC

MHC-Damen holen sich die Optimalausbeute – Dem 3:1 gegen den HTHC folgt ein 2:1 gegen den UHC

In der Tabelle der Feldhockey-Bundesliga steht zwar noch Rot-Weiss Köln mit 18 Punkten an der Spitze, während die MHC-Damen mit 15 Zählern auf Platz zwei folgen, allerdings haben die Rheinländerinnen schon zwei Spiele mehr absolviert, als die Blau-Weiß-Roten. Dass man näher an die Domstädterinnen heranrücken konnte, verdankten die MHC-Damen einem gelungenen Heimspieldoppelpack. Während man am Samstag den Harvestehuder THC mit 3:1 (0:0) bezwingen konnte, gab es einen Tag später in der MHC Arena schon die nächsten drei Punkte, denn auch der UHC Hamburg wurde mit 2:1 (0:0) geschlagen. „Ein starker Endspurt wird gerade eine unserer Stärken“, war MHC-Damentrainerin Sofie Gierts nicht entgangen, dass ihre Mannschaft in beiden Spielen in den Schlussminuten dafür sorgte, dass die Optimalausbeute von sechs Punkten am Neckarplatt blieb.

„Wir tun uns im ersten Viertel schwer, ins Spiel hineinzukommen“, hatte Gierts zum Auftakt ins Heimspieldoppelpack gegen die beiden Teams aus Hamburg am Samstag gegen den von Tobias Jordan trainierten HTHC einen eher zähen Auftakt ins Bundesligawochenende gesehen. Tatsächlich boten die ersten 15 Minuten in Sachen Offensivhockey auf beiden Seiten Magerkost. „Im zweiten Viertel hatten wir dann unsere Chancen, um in Führung zu gehen“, sah die Belgierin das Spiel nun deutlich mehr Fahrt aufnehmen. So hatte Alice Arnott nach einem Zuspiel von Stine Kurz eine Gelegenheit für die Blau-Weiß-Roten (21.). Lucina von der Heyde spielte auf Agustina Habif, die über das HTHC-Tor zielte (24.). Die Hamburgerinnen hätten allerdings auch mit einer Führung in die Halbzeitpause gehen können, als sie zu einer Strafecke inklusive Wiederholung kamen, aber die Eckenabwehr um Leonie Weißenberger, die in diesem Spiel das MHC-Tor hütete, ließ das nicht zu (28.). Im dritten Viertel packte Verena Neumann einen spektakulären Kracher aus, als sie die kleine Kugel unhaltbar für HTHC-Keeperin Finja Starck zum 1:0 (40.) in den oberen Torwinkel zimmerte. Julia Hemmerle zog eine Strafecke für den MHC, aber bei der Wiederholung traf Stine Kurz Laura Plüth unglücklich, die behandelt werden musste (43.). Im Schlussviertel gelang dem HTHC dann bei einer Serie von drei Strafecken durch Philin Bolle das 1:1 (54.). Dieses Gegentor rüttelte die Blau-Weiß-Roten wach, die im Gegenzug selbst zu einer Strafecke kamen, aber Starck parierte gegen Stine Kurz (54.). Der Torjubel war aber nur für kurze Zeit aufgeschoben, denn nach einem scharfen Ball von Lucina von der Heyde in den HTHC-Schusskreis traf Verena Neumann mit einem Stechertor zum 2:1 (55.). Alice Arnott beseitigte mit dem 3:1 (57.) die letzten Zweifel am Sieg.

Gegen den UHC Hamburg begannen die Blau-Weiß-Roten am Sonntag das Spiel dann schon im ersten Viertel etwas forscher. So konnte Hannah Reichert mit ihrem Rückhandversuch UHC-Torfrau Mia Böhringer nicht bezwingen (3.). Auch Carolin Seidel konnte Böhringer wenig später nicht überwinden. Die Abwehr der UHC-Keeperin war aber gefährlich und so gab es Strafecke für den MHC, die Ines Wanner am Tor vorbei setzte (15.). Im zweiten Viertel wehrte Böhringer dann eine Strafecke von Stine Kurz ab (18.). Auch gegen Iris Langejans war die UHC-Torfrau wenig später zur Stelle (20.). Sonja Zimmermann brachte den Ball zwar im UHC-Tor unter, ihr Treffer fand wegen der Erzielung mit der runden Seite keine Anerkennung (24.). Ines Wanner versuchte es noch einmal per Strafecke, aber Böhringer hielt mit dem Handschuh (26.). Im dritten Viertel konnte Chiara Vischer im MHC-Tor zunächst parieren, doch Emelie Weidemüller setzte nach und der UHC führte mit 1:0 (38.). Eine Strafecke des UHC bekam Agustina Habif schmerzhaft zu spüren, die damit die Situation aber klären konnte (44.). Noch in der 44. Minute ließ Alice Arnott die Blau-Weiß-Roten das 1:1 bejubeln, als sie per Stechertor traf. Verena Neumann zog im Schlussviertel die Strafecke und nach einer schönen Eckenkombination war es die Weltmeisterin Juana Castellaro, die den MHC das Siegtor zum 2:1 (57.) bejubeln ließ. Am Samstag (12 Uhr) geht es für die MHC-Damen zum Der Club an der Alster und am Sonntag (11.30 Uhr) ist man dann beim Großflottbeker THGC zu Gast. ma

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