Möbel suchen ein neues Zuhause

Möbel suchen ein neues Zuhause

Die Kresken-Kollektion – Eine einmalige Gelegenheit für Sammler, Historiker und Menschen mit ausreichend Platz im Wohnzimmer

Es gibt Momente in der Geschichte, die alles verändern. Die Mondlandung. Die Erfindung des Rades. Die Einführung der Tiefkühlpizza. Und nun: Der Verkauf ausgewählter Möbelstücke aus dem persönlichen Besitz von Aina Kresken, Spielerin des Mannheimer HC und Nationalspielerin.

Zum ersten Mal überhaupt erhalten Memorabilienjäger aus aller Welt die einmalige Gelegenheit, authentische Stücke aus dem privaten Umfeld einer der bekanntesten Hockeyspielerinnen Deutschlands zu erwerben.

Los 1: Das legendäre Tisch-Stuhl-Ensemble

Bei dem angebotenen Set handelt es sich um einen Tisch mit vier Stühlen – eine frühe Kopie jenes revolutionären Möbelkonzepts, das sich später weltweit durchsetzen sollte. Experten sprechen von einer wegweisenden Interpretation der Idee, mehrere Sitzgelegenheiten um eine waagerechte Platte herum anzuordnen.

Nicht wenige Mannheimer Persönlichkeiten haben bereits an diesem Tisch Platz genommen. Unter ihnen auch der sportliche Leiter des Mannheimer HC, Nicklas Benecke, der noch heute in Gesprächen regelmäßig von dem überraschend hohen Sitzkomfort der Stühle schwärmt.

Doch die wahre historische Bedeutung des Möbelstücks reicht weit darüber hinaus.

Nach übereinstimmenden, wenngleich nicht gerichtsfest bestätigten Berichten soll Aina Kresken an diesem Tisch im August 2022 erstmals in ihrem Leben beim Kniffel geschummelt haben. Was zunächst als harmloser Würfelabend begann, entwickelte sich innerhalb weniger Minuten zu einem Ereignis, das die Hausgemeinschaft bis heute beschäftigt.

Zeitzeugen berichten von einer lautstarken Diskussion im Treppenhaus.

Besonders lebhaft erinnert sich Nachbarin Else B. (72):

„Ja, das war schon heftig, was an dem Abend los war. Vor allem, da Aina mit der Treppenhausreinigung dran war und ich eigentlich verlangt habe, dass erst geputzt werden soll, bevor der Kniffel-Spaß beginnt.“

Historiker streiten bis heute darüber, ob die umstrittene Zusatz-„Sechs“ tatsächlich gewürfelt wurde oder auf unerklärliche Weise auf dem Block erschien.

Der Tisch schweigt dazu bis heute.

Los 2: Das rätselhafte PAX-Regal

Auf den ersten Blick handelt es sich um ein gewöhnliches IKEA-PAX-Regal.

Auf den zweiten Blick ebenfalls.

Auf den dritten Blick jedoch eröffnet sich eine Geschichte, die ihresgleichen sucht.

Der Legende nach entstand das Möbelstück ursprünglich als Kunstwerk eines unbekannten blinden Frührentners aus Göteborg. Dieser hatte es nach Jahrzehnten leid, dass seine aus aller Welt zusammengetragene Toilettenrollensammlung lose auf dem Boden stand.

Eines Nachts erwachte er schweißgebadet mit einer Vision:

„Warum die Bretter nebeneinander stellen, wenn man sie auch übereinander stellen kann?“

Nur wenige Stunden später entstand der erste Prototyp eines neuartigen Aufbewahrungssystems.

Doch der Ruhm währte nur kurz.

Es kam zu einem Rechtsstreit mit einem großen schwedischen Möbelhaus, dessen Name aus rechtlichen Gründen hier nicht genannt wird, aber überraschend häufig vier gelbe Buchstaben enthält.

Das Ergebnis: Das Kunstwerk wurde offiziell zu einem gewöhnlichen Möbelstück erklärt.

Dennoch sind sich Experten einig: Es könnte sich hierbei um das letzte erhaltene Originalexemplar aus Göteborg handeln.

Oder eben um ein normales PAX-Regal.

Die Wissenschaft ist gespalten.

Los 3: Das weiße Schlafsofa – Der Heilige Gral der Kresken-Möbel

Das wohl bedeutendste Stück der Sammlung ist zweifellos das weiße Schlafsofa.

Auch dieses Möbelstück stammt aus Schweden und besticht durch seine schlichte Eleganz, seine klare Formensprache und die bemerkenswerte Fähigkeit, gleichzeitig Sofa und Couch  zu sein.

Aus den Erinnerungen von Aina Kresken geht hervor, dass insbesondere während der Weihnachtsfeiertage zahlreiche emotionale Filmabende auf diesem Möbelstück stattfanden.

Während Vorführungen von „Der kleine Lord“ und „Titanic“ fanden nicht wenige Tränen ihren Weg in die Sitzkissen.

Für Sammler verleiht dieser Umstand dem Sofa nahezu religiöse Bedeutung. Kenner sprechen daher ehrfürchtig vom „Heiligen Gral der Kresken-Möbel“.

Doch nicht nur Tränen wurden hier hinterlassen.

Auch mehrere Mannheimer Berühmtheiten sollen auf diesem Möbelstück sowohl Zeit als auch persönliche Gegenstände verloren haben.

So wird berichtet, dass Sonja Zimmermann und Stine Kurz bei unterschiedlichen Gelegenheiten ihre Schlüssel tief in den unergründlichen Spalten des Sofas verschwinden ließen.

Trotz intensiver Suchaktionen konnten einige dieser Gegenstände nie wieder geborgen werden.

Archäologen zeigen bereits Interesse.

Mit dieser außergewöhnlichen Sammlung bietet sich die seltene Gelegenheit, drei Möbelstücke zu erwerben, die irgendwo zwischen Sportgeschichte, schwedischer Designtradition, Nachbarschaftsdrama und Wohnzimmerarchäologie angesiedelt sind. Alle drei Objekte befinden sich in einem Zustand, der von Fachleuten als „gebraucht, aber geschichtsträchtig“ beschrieben werden würde. Erwerb selbstverständlich auf Verhandlungsbasis.

Ernst gemeinte Gebote werden berücksichtigt.

Nicht ernst gemeinte vermutlich auch.

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