FHC-Damen gehen auf Platz eins in ihre Spielpause – Dem 4:1 beim TuSLi folgt ein 3:0 bei Rotation
Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende in Berlin haben sich die FHC-Damen in ihre Spielpause verabschiedet und das sogar auf Tabellenplatz eins der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd! Für die FHC-Damen steht erst am 6. Juni (14 Uhr) mit der Partie beim HC Ludwigsburg das nächste Ligaspiel an. Die spielfreien FHC-Damen könnten den Platz an der Sonne allerdings schon am kommenden Sonntag wieder an den aktuell punktgleichen Lokalrivalen TSVMH verlieren, der dann beim 1. Hanauer THC antritt, weil er noch ein Spiel weniger hat als die FHC-Damen.
Das Berlin-Wochenende begann für das Team von Trainer Tobias Herre am Samstag mit dem 4:1 (2:0)-Sieg beim TuS Lichterfelde. „Wir spielen eine sehr gute erste Halbzeit. Es steht lange 1:0 für uns und wir machen zunächst nicht das zweite Tor. Die Schiedsrichter haben viel laufen lassen, was gut war. Dadurch gab es aber in der ersten Halbzeit keine einzige Ecke“, musste Herre zwar nicht lange auf das erste Tor warten, als Leah Lörsch den FHC mit 1:0 (4.) in Führung brachte, bis zum zweiten Torjubel sollte es allerdings dauern. So war es letztlich Hannah Schiller, die kurz vor dem Pausentee auf 2:0 (29.) erhöhte. „2:0 war dann ein gefährliches Ergebnis, da hatte der TuSLi dann in der zweiten Halbzeit auch eine Chance, um heranzukommen, da sind wir wieder ein bisschen aufgewacht und haben vier, fünf Chancen, um das 3:0 zu machen, was uns erst relativ spät gelingt, aber dann war das Spiel eigentlich durch“, sah Herre das 3:0 (49.) von Marlene Margraf als vorentscheidend an. Der TuSLi kam durch einen Strafeckentreffer von Hannah Lämmel nochmal auf 3:1 (55.) heran. „Der Eckenschuss wird von uns ins eigene Tor abgefälscht“, empfand Tobias Herre das Gegentor als recht unglücklich. Es gelang den FHC-Damen allerdings, den alten Abstand wiederherzustellen. Als eine FHC-Strafecke am Körper einer TuSLi-Spielerin landete, trat FHC-Kapitänin Denise Hechler an den Siebenmeterpunkt und traf zum 4:1 (59.).
Am Sonntag stand für das Herre-Team dann die Auswärtsaufgabe beim Tabellenletzten SG Rotation Prenzlauer Berg auf dem Programm, die die FHC-Damen mit einem 3:0 (1:0)-Sieg bewältigten. „Es war kein einfaches Spiel für uns. Wir schießen früh das erste Tor, danach tun wir uns aber schwer und schießen nicht das zweite, dann steht es lange 1:0“, durfte Tobias Herre zwar rasch das 1:0 (3.) von Hannah Schiller bejubeln, danach taten sich die FHC-Damen aber auch mit dem Platz schwer und kamen in Halbzeit eins letztlich nur zu einer Strafecke, die keinen Erfolg brachte (23.). „Im dritten Viertel haben wir dann nochmal einen Gang hochgeschaltet und schießen die zwei Tore“, durfte der FHC-Coach zunächst das 2:0 (36.) von Leah Lörsch bejubeln. Eine FHC-Strafecke krönte kurz danach Hannah Schiller mit dem 3:0 (39.). „Am Ende war es ein souveräner Sieg“, freute sich Herre, dass man vom schweren Doppelspielwochenende in der Hauptstadt letztlich alle sechs Punkte mit zurück ans Neckarplatt nehmen durfte. ma