Im Jugendbereich Spitze!
Mannheim. (leo) Zum ganz großen Wurf hat es zwar nicht gereicht, doch mit zwei Bronzemedaillen, einem vierten und fünften Platz bei den deutschen Hallenmeisterschaften hat der Mannheimer Hockey-Nachwuchs erneut bewiesen, dass er zur Spitze in der Republik zählt.
Bei den U18-Titelkämpfen in Gelsenkirchen belegte der Mannheimer HC nach einer 2:4-Niederlage gegen Rot-Weiss Köln im Spiel um die Bronzemedaille Platz vier, der TSV Mannheim wurde nach einem 4:2 über Uhlenhorst Mülheim Fünfter. Zuvor hatte der in der Gruppenphase ungeschlagene MHC – 3:3 gegen Köln, 4:4 gegen den TSV und 7:3 gegen Klipper Hamburg – das Halbfinale gegen den späteren Vizemeister Zehlendorfer Wespen knapp mit 2:3 verloren, der TSV spielte ferner gegen Klipper 4:4 und verlor gegen Köln mit 3:10. Maximilian Mannl (TSV) war mit sieben Treffern bester Turnier-Torschütze.
Bei der U16 in Lübeck holte der MHC, der bereits mit 1:4 zurückgelegen hatte, durch ein 6:5 nach Penalty-Schießen gegen den Münchner SC die Bronzemedaille. In den Gruppenspielen trennte man sich vom späteren Meister Köln (4:4) sowie von den „Wespen“ (3:3) jeweils Unentschieden, bezwang den HC Ludwigsburg mit 6:1 und erreichte als Gruppensieger das Semifinale. Hier war beim 2:1 der spätere Vizemeister Harvestehuder THC die glücklichere Mannschaft. Mit Luis Duft, der mit neun Treffern auch bester Torschütze des Turniers war, wurde ein MHC-Akteur ins Allstar-Team gewählt.
Auch für die U14 des MHC gab’s in Neunkirchen die Bronzemedaille nach einem 7:2-Kantersieg über Köln im Spiel um Platz drei. In den Gruppenspielen hatte sich das jüngste MHC-Team jeweils mit einem Tor Unterschied gegen den späteren Vizemeister Berliner HC (3:2), Club an der Alster Hamburg (3:2) und Uhlenhorst Mülheim (1:0) durchgesetzt, dann aber die Vorschlussrundenbegegnung gegen den späteren deutschen Titelträger Harvestehude mit 0:2 verloren. Mit fünf Treffern war Matti Arlt zweitbester Turnier-Torschütze.