SA/13/12 – Nicht der erhoffte Befreiungsschlag – FHC-Damen spielen nur 2:2 gegen die HGN

SA/13/12 – Nicht der erhoffte Befreiungsschlag – FHC-Damen spielen nur 2:2 gegen die HGN

Nicht der erhoffte Befreiungsschlag – FHC-Damen spielen nur 2:2 gegen die HGN

Eigentlich wollten die FHC-Damen am Samstag in der Irma-Röchling-Halle gegen die HG Nürnberg endlich den ersten Saisonsieg in der Hallenhockey-Bundesliga Süd einfahren und so die Rote Laterne an den Aufsteiger weiterreichen. Gekommen ist es allerdings anders. Zwar konnten die FHC-Damen erstmals in der laufenden Runde punkten, aber mit dem 2:2 (1:2)-Unentschieden gegen die Fränkinnen konnte man den letzten Platz nicht verlassen. „Ich fand, wir haben ein gutes Spiel gemacht. Die Mädels haben gut verteidigt. Wir haben bis auf die Minute, in der wir die zwei Gegentore bekommen haben, sie zu wenigen klaren Torchancen kommen lassen. Nach vorne hatten wir viele gute Sachen, haben es aber im Schusskreis nicht zu Ende gespielt. Es ist einfach zu wenig, was wir da aus den Ecken, den Siebenmetern, den Torchancen herausholen. Und wenn man dann nur zwei Tore schießt, dann holt man nur einen Punkt“, fühlte sich das Unentschieden für FHC-Coach Tobias Herre denn auch wie eine Niederlage an.

Wieder mit Kapitänin Denise Hechler und Yevheniya Kernoz an Bord, aber ohne die verletzte Laura Schubert, starteten die FHC-Damen in dieses Heimspiel. Dabei zeichnete sich nach wenigen Sekunden Johanna Schek im FHC-Tor aus, als sie gegen Lena Reimold parierte (1.). Die FHC-Damen gingen früh in Führung. So eroberte Pauline Himmler den Ball, ging über die rechte Angriffsseite nach vorne und bediente Luisa Höfling-Conradi, die per Rückhand die kleine Kugel sehenswert zum 1:0 (7.) im Tor der HGN unterbrachte. Als Yevheniya Kernoz eine HGN-Strafecke von Celina Loy mit dem Schläger von der eigenen Torlinie klärte, schienen sich die Dinge in Richtung der Gastgeberinnen zu entwickeln. Diese kamen vor Viertelende selbst zu einer Strafecke, aber der Eckenschuss von Luisa Höfling-Conradi verfehlte das Nürnberger Tor (15.). Eine HGN-Chance von Naemi Stieber parierte Johanna Schek (17.). Danach kamen allerdings die FHC-Damen dem zweiten Treffer nahe, aber HGN-Keeperin Eliza Elsner wehrte mit dem Schläger gegen Luisa Höfling-Conradi ab und Emma Himmler verfehlte mit dem Nachschuss das Gästetor (20.). Auch die Strafecke von Emma Himmler wurde Beute der HGN-Torfrau (21.). Bei einer Doppelchance konnten Giulia Schubert und Leah Lörsch Elsner nicht überwinden (23.). Jule Koßwig setzte zu einem Sololauf an, aber auch sie kam nicht an Elsner vorbei (25.). Stattdessen folgte der Schockmoment für die Gastgeberinnen, als zunächst Nele D’Angelo das 1:1 (27.) markierte und noch keine Minute vergangen war, da ließ Celina Loy das 1:2 (28.) folgen. Die Strafecke direkt vor der Halbzeitpause ließ der FHC ungenutzt und so lag man zur Halbzeit mit 1:2 im Hintertreffen.

Zu Beginn des dritten Viertels konnten Pauline Himmler (31.) und Denise Hechler (32.) Elsner nicht überwinden, während Johanna Schek gegen Loy (32.) und Marie Auer (36.) parierte. Auch Luisa Höfling-Conradi scheiterte an der HGN-Keeperin (39.). In der Schlussminute des dritten Viertels blieb Elsner erneut gegen Hechler die Siegerin und Emma Himmler zielte beim Nachschuss am Nürnberger Tor vorbei (45.). Im Schlussviertel spielten die FHC-Damen ohne Torhüterin, konnten aber zu Beginn des Viertels aus zwei Strafecken (46./47.) kein Kapital schlagen. Nach einem Foul an Leah Lörsch gab es Siebenmeter für den FHC, den Kernoz zum umjubelten 2:2-Ausgleich (57.) verwandelte! Nur wenig später wurde auch Emma Himmler im Schusskreis gefoult. Wieder gab es Siebenmeter für den FHC und wieder trat Kernoz an den Punkt, doch diesmal hielt Elsner (57.) und es blieb bis zum Ende beim 2:2. Für die FHC-Damen steht bereits am kommenden Freitag (19 Uhr) das Derby beim TSV Mannheim Hockey an, bevor es dann am 4. Adventssonntag um 12 Uhr in der Irma-Röchling-Halle im Rückspiel zum zweiten Club-Derby mit den MHC-Damen kommt! ma

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