MHC-Damen ziehen ins DM-Finale ein! – Am Sonntag geht es in Bonn gegen Düsseldorf

MHC-Damen ziehen ins DM-Finale ein! – Am Sonntag geht es in Bonn gegen Düsseldorf

Beim Final4 2026 in Bonn haben die MHC-Damen im Halbfinale gegen den Harvestehuder THC erfolgreich Revanche für das Vorjahr genommen, als man in Krefeld den Hamburgerinnen in der Runde der letzten Vier noch mit 0:1 unterlegen war, die sich danach auch den Titel 2025 holten. Diesmal durfte der Blaue Block den Einzug ins DM-Finale am Sonntag bejubeln, denn auf der Anlage des Bonner THV bezwang das Team von MHC-Trainerin Sofie Gierts den HTHC mit 2:1 (0:1) und buchte am Sonntag (11.30 Uhr) das Finale, wo man es mit dem Düsseldorfer HC mit einem alten Bekannten zu tun bekommt. Das Finalspiel am Sonntag wird kostenpflichtig auf Dyn übertragen, die Sportbild bietet die Dyn-Übertragung des Endspiels auf ihrem Livestream allerdings auch kostenfrei an. Ansonsten besteht die Möglichkeit, auszuloten, ob es denn noch Karten für den Finalsonntag gibt, um vor Ort dabei zu sein. Der Düsseldorfer HC gewann das zweite Halbfinale gegen den Großflottbeker THGC mit 2:1 (0:0) und verhinderte so im Endspiel ein Wiedersehen der MHC-Damen mit Antonia und Charlotte Hendrix, die mit dem GTHGC gerne am Sonntag gegen ihren alten Club gespielt hätten. Die gelungene Halbfinalrevanche der MHC-Damen gegen den HTHC geriet am Samstag in Bonn kurz vor Schluss noch einmal in Gefahr. Teresa Martin-Pellegrina kam außerhalb des MHC-Schusskreises zu Fall und es gab dafür drei Sekunden vor Spielende noch eine eher zweifelhafte Strafecke für den HTHC (60.). Den Videobeweis konnten die Blau-Weiß-Roten da aber schon nicht mehr ziehen. Die ersten beiden Versuche von Laura Saenger landeten am Fuß der ersten Welle, und schließlich war es MHC-Torhüterin Chiara Vischer, die die zweite Wiederholungsecke der HTHC-Strafeckenspezialistin mit einer spektakulären Parade entschärfte und die Blau-Weiß-Roten den Finaleinzug bejubeln ließ (60.). „Erstmal bin ich sehr stolz aufs Team und die Leistung, die wir gebracht haben, und wie wir uns nach dem 1:0 wieder zurückgekämpft haben. Ich weiß, dass man als Torhüterin in solchen K.o.-Spielen eine besondere Rolle hat, und bin deshalb auch nicht mit meiner ersten Halbzeit zufrieden, wo ich nur einen einzigen Ball aufs Tor bekomme, den aber leider reinkriege. Das ist als Torhüter immer ärgerlich. Umso schöner, dass ich mich am Ende nochmal auszeichnen konnte“, war es für Chiara Vischer nicht das einfachste Spiel im MHC-Tor.

Bereits vor dem Spiel wurden MHC-Kapitänin Stine Kurz und Laura Saenger vom HTHC mit jeweils 14 Toren als beste Torschützinnen der Bundesliga-Hauptrunde geehrt. Mehr vom Spiel hatten nach Anpfiff die MHC-Damen. So hatte Charlotte Gerstenhöfer etwas Pech, als sie bei ihrem Versuch mit der Rückhand den Ball nicht richtig traf (9.). Danach gab es allerdings eine Strafecke für den HTHC und Saenger zeigte ihr Können, als sie Chiara Vischer zum 1:0 (12.) für den HTHC überwand. „Wir haben ruhig weitergespielt und wussten, dass uns ein Tor gelingen würde, wenn wir so weitermachen“, wirkte das Team um MHC-Kapitänin Stine Kurz angesichts des Rückstandes weiterhin sehr entschlossen. Fast hätte eine schöne Kombination über Sonja Zimmermann, Aina Kresken und Fiona Felber schon zum postwendenden Ausgleich geführt, aber letztlich wurde nur eine Lange Ecke daraus (13.). Daran knüpften die Blau-Weiß-Roten auch im zweiten Viertel an, als nach einer Kombination über Zimmermann und Felber Carolin Seidel über das Tor von HTHC-Keeperin Finja Starck zielte (17.). Nur wenig später konnte Felber Starck nicht überwinden (18.). Aus einer Grünen Karte gegen die ehemalige MHC-Spielerin Merle Knobloch konnten die Blau-Weiß-Roten nicht ganz so viel Kapital schlagen (22.). „Im zweiten Viertel hatten sie keinen Schuss auf unser Tor und wir wussten, dass wir unser Tor noch schießen“, sollte Charlotte Gerstenhöfer in dieser Angelegenheit eine besondere Rolle zukommen, als sie den von Stine Kurz in den HTHC-Schusskreis gebrachten scharfen Ball per Stecher zum 1:1 (39.) nutzte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es aber zuvor eine wenig schöne Szene, als Linda Bens bei einem Zweikampf so unglücklich auf den Arm fiel (32.), dass sie nach dem Spiel zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Auch das nächste Zusammenspiel zwischen Kurz und Gerstenhöfer trug Früchte in Form einer MHC-Strafecke, allerdings brachte diese inklusive der Wiederholung nicht den gewünschten Erfolg, da Ines Wanner nur das Außenbrett des HTHC-Tores traf (41.). Im Übergang zum Schlussviertel überstand das Gierts-Team eine Grüne Karte gegen Fiona Felber unbeschadet. In der 48. Minute hatte man beim MHC dann einen gegnerischen Fuß im Schusskreis des HTHC ausgemacht und zog den Videobeweis, aber die Blau-Weiß-Roten bekamen hier nicht recht und so konnte der Videobeweis bei der Schlussecke nicht mehr herangezogen werden. Der MHC kam in der 54. Minute zu einer Strafecke. Den ersten Versuch von Sonja Zimmermann konnte Starck abwehren, aber der Nachschuss von Carolin Seidel wurde mit dem Fuß von der Torlinie geklärt. Stine Kurz trat an den Siebenmeterpunkt und erzielte mit dem 2:1 (54.) das Siegtor! ma

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