MHC-Damen übernehmen Platz eins und buchen schon das Viertelfinale!
Über einen gelungenen Auftakt ins Jahr 2026 durften sich die MHC-Damen am Wochenende freuen, die durch den 9:4 (6:0)-Heimsieg gegen den HC Ludwigsburg und den 5:3 (1:2)-Erfolg bei der HG Nürnberg nicht nur den Spitzenplatz in der Hallenhockey-Bundesliga Süd zurückeroberten, sondern auch schon das Ticket für das DM-Viertelfinale buchten, herzlichen Glückwunsch dazu! „Wir hatten einen richtigen Arbeitssieg heute. Obwohl wir gar kein dramatisch schlechtes Spiel abgeliefert und eigentlich genug Chancen herausgespielt hatten. Wir hatten auch nicht so das Spielglück, denn viele Abschlüsse hatte der Gegner nicht, aber da rutschten dann mal ein, zwei durch. So mussten wir den Sieg in künstlicher Überzahl erzwingen“, stand für MHC-Coach Jörn Henkel im Vordergrund, dass sein Team dennoch den Sieg bei der HG Nürnberg holte. „Es war ein berichtigter Sieg und die nötigen drei Punkte, um weiter vorne zu bleiben. Jetzt gucken wir mal, wie sich unsere Mädels bei der EM schlagen, und freuen uns dann auf die letzten zwei Spiele vor dem Viertelfinale, das wir jetzt sicher erreicht haben“, weiß Henkel, dass es nun im Rundenendspurt noch darum geht, Platz eins im Süden vor dem ebenfalls bereits fürs Viertelfinale qualifizierten Münchner SC zu verteidigen. Vom 15. bis 18. Januar sind jetzt aber erstmal Charlotte Gerstenhöfer, Lisa Mayerhöfer und Linda Bens mit den Hallen-Danas bei der Hallenhockey-EM in Prag gefordert.
In Nürnberg sahen sich die MHC-Damen zunächst mit einem 0:2-Rückstand konfrontiert, als Marie Auer (15.) und Lena Reimold (27.) für die HGN trafen. Charlotte Gerstenhöfer brachte den MHC schließlich doch noch in der ersten Halbzeit auf die Anzeigetafel, als sie per Strafecke auf 2:1 (30.) verkürzte. Im dritten Viertel stellte Nele D’Angelo mit dem 3:1 (36.) den alten Abstand für die Gastgeberinnen wieder her. Nach Zuspiel von Charlotte Gerstenhöfer verkürzte MHC-Kapitänin Nadine Kanler aber noch im dritten Spielviertel auf 3:2 (43.). Zu Beginn des Schlussviertels verließ MHC-Torhüterin Leonie Weißenberger ihren Kasten zugunsten einer sechsten Feldspielerin. Hannah Reichert zog eine Strafecke für den MHC. Charlotte Gerstenhöfer legte auf Stine Kurz und diese markierte das 3:3 (48.). Aina Kresken zog eine weitere Strafecke und diesmal hatte Stine Kurz Pech, als sie nur die Querlatte des HGN-Tores traf (50.). Wenig später holte sich Kurz dann aber ihr zweites Tor und nutzte eine weitere Strafecke zum 4:3 (56.). Nach einer Gelben Karte gegen Charlotte Gerstenhöfer (57.) spielten die MHC-Damen ohne Torhüterin weiter. Da auch die HGN-Keeperin Eliza Elsner zog, standen sich auf der Platte sechs HGN- und fünf MHC-Feldspielerinnen gegenüber. Dabei verhinderte Linda Bens mit einem starken Einsatz ihres Schlägers, dass der Abschluss von Nora Weigand den Weg ins verwaiste MHC-Tor fand (58.). Etwas mehr als eine Minute vor Schluss kehrte Leonie Weißenberger in den Kasten zurück und musste auch gleich eingreifen (59.). Charlotte Gerstenhöfer konnte eine weitere Strafecke ziehen und Stine Kurz machte mit dem 5:3 (60.) ihren lupenreinen Hattrick perfekt.
Einen Tag zuvor hieß es vor dem Heimspiel gegen den HC Ludwigsburg in der Irma-Röchling-Halle zunächst: Ehre, wem Ehre gebührt, als der stellvertretende MHC-Vorstandsvorsitzende Lars Kuchenbuch die weibliche U16 ehrte, die sich im Oktober im Feld den deutschen Meistertitel geholt hatte. Da nicht jeder den so errungenen großen blauen Meisterwimpel mit nach Hause nehmen kann, gab es für die Spielerinnen das begehrte Objekt in etwas kleinerer Form, damit es daheim einen Ehrenplatz erhalten kann. Danach war dann Bundesliga-Hockey angesagt. Im ersten Spiel des neuen Jahres war von Beginn an zu merken, dass das Team von Jörn Henkel aus dem Hinspiel (4:4) noch etwas gutzumachen hatte. So wurde der HCL von den Blau-Weiß-Roten zunächst klar beherrscht und Charlotte Gerstenhöfer eröffnete den Torreigen mit dem frühen 1:0 (2.). Paulina Niklaus legte bei ihrem Einstand in die Hallensaison per Strafecke rasch das 2:0 (8.) nach. HCL-Torfrau Anna Maiero hatte sich kaum geschüttelt, da erhöhte Nadine Kanler schon auf 3:0 (10.). Auch im zweiten Viertel blieben die MHC-Damen dominant und brachten diese Dominanz mit den Treffern von Verena Neumann (19., 30.) und Nadine Kanler (21.) deutlich zum Ausdruck, die für eine klare 6:0-Halbzeitführung sorgten. Im dritten Viertel blieben die Blau-Weiß-Roten weiter am Drücker und Aina Kresken (39.) und Hannah Reichert (42.) schraubten das Ergebnis auf 8:0 in die Höhe. Mit Zeitablauf im dritten Viertel kam der HCL zu einer Strafecke. Nun musste
auch Leonie Weißenberger im MHC-Tor beim 8:1 (45.) durch Sina Burkhardt einmal hinter sich greifen. Die Ludwigsburgerinnen verkürzten zu Beginn des Schlussviertels durch Laurentien Vogelmann auf 8:2 (49.). Danach kam Talina Bivona im MHC-Tor zu ihrem Bundesligaeinstand, hatte aber keine Abwehrchance, als Daniel Bauer nach einem langen Ball zum 8:3 (50.) traf. Auch beim 8:4 (52.) von Carlotta Koch traf Bivona keine Schuld, die danach noch gute Paraden zeigte. Verena Neumann legte mit der Schlusssirene Aina Kresken noch den Schlusspunkt zum 9:4 (60.) auf. ma