MHC-Damen fahren zwei Heimsiege ein – 4:1 gegen den BHC und 3:2 gegen den GTHGC

MHC-Damen fahren zwei Heimsiege ein – 4:1 gegen den BHC und 3:2 gegen den GTHGC

MHC-Damen fahren zwei Heimsiege ein – 4:1 gegen den BHC und 3:2 gegen den GTHGC

Ihr Heimspieldoppelpack in der MHC Arena haben die MHC-Damen am Wochenende zur Freude der Fans mit der Optimalausbeute von sechs Punkten gestaltet. Während am Samstag die Damen des Berliner HC mit 4:1 (2:0) geschlagen wurden, gab es am Sonntag gegen den Großflottbeker THGC einen 3:2 (0:0)-Erfolg. Durch diese beiden Siege haben die Blau-Weiß-Roten auch die Tabellenspitze in der Feldhockey-Bundesliga übernommen, allerdings nur aufgrund der Anzahl der mehr erzielten Tore gegenüber dem Titelverteidiger Harvestehuder THC und dem Der Club an der Alster.

Gegen die Berlinerinnen kontrollierten die MHC-Damen das Geschehen in der ersten Halbzeit souverän, ließen den BHC dann aber unnötigerweise im dritten Viertel ins Spiel kommen, als BHC-Kapitänin Alessa Volkert per Strafecke auf 2:1 (43.) verkürzte. „Dieses Gegentor haben wir anscheinend gebraucht und unsere Reaktion darauf war dann sehr gut“, sah MHC-Damentrainerin Sofie Gierts den Treffer der Berlinerinnen als Weckruf für ihr Team. So zogen die Blau-Weiß-Roten die Zügel danach wieder deutlich an. Nadine Kanler bediente im Schlussviertel Verena Neumann, die die BHC-Abwehr ins Leere laufen ließ und sehenswert das 3:1 (50.) erzielte. Für Verena Neumann war es dabei schon ihr zweiter Treffer im Spiel, denn nach schönem Zuspiel von Lucina von der Heyde hatte die MHC-Stürmerin schon in der 24. Minute zum 2:0 getroffen. MHC-Kapitänin Stine Kurz hatte das Gierts-Team bereits in der 13. Minute mit einer Strafecke mit 1:0 in Führung gebracht. Dem 3:1 ließen die MHC-Damen im Schlussviertel auch noch das 4:1 folgen. Diesmal setzte sich Fiona Felber durch und Nadine Kanler veredelte mit dem 4:1 (57.), was auch den Endstand in diesem Spiel darstellte. Einen Wermutstropfen gab es für die MHC-Damen allerdings auch, denn in der 41. Minute knickte Aina Lilly Kresken ohne gegnerische Einwirkung auf dem Kunstrasen um, und musste verletzt vom Platz. Es bleibt nun abzuwarten, was die ärztliche Untersuchung erbringt, und Daumendrücken, dass es nicht so schlimm ist, ist erlaubt!

Am Sonntag fehlte den MHC-Damen neben Aina Lilly Kresken auch Sonja Zimmermann, dafür kam Hannah Reichert zu ihrem zweiten Bundesligaeinsatz und Paula Göttmann gab in der MHC Arena gegen den Großflottbeker THGC sogar ihr Bundesligadebüt, herzlichen Glückwunsch dazu! Mit Charlotte Hendrix trafen die MHC-Damen gegen den GTHGC auf ein bekanntes Gesicht. Schließlich trug Charlotte Hendrix in der vergangenen Saison noch das MHC-Trikot, die nun bei den Hamburgerinnen gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Antonia spielt, die am Neckarplatt natürlich auch keine Unbekannte ist. In der ersten Halbzeit versäumten es die Blau-Weiß-Roten noch, ihre Überlegenheit auf die Anzeigetafel zu bringen, aber im dritten Viertel sollte sich das rasch ändern. So ließ Stine Kurz die MHC-Damen mit einer verwandelten Strafecke das 1:0 (33.) bejubeln. Die Hanseatinnen hatten sich noch nicht wieder richtig sortiert, da setzte sich Julia Hemmerle über rechts durch und ihr Zuspiel beförderte Hannah Reichert per Stecher zum 2:0 (34.) ins GTHGC-Tor. Für Hannah Reichert war es ihr erstes Bundesligator, dazu herzlichen Glückwunsch! Das nächste Tor sollte sich rückblickend als besonders wichtig erweisen, denn bei einer Eckenvariante setzte Lucina von der Heyde Nadine Kanler in Szene, die per Stecher zum 3:0 (40./Strafecke) traf. Im Schlussviertel ließen die Blau-Weiß-Roten die Dinge etwas schleifen und der GTHGC kam durch die Tore von Paula Velmans (47./Strafecke) und Friederike Seifert (58./Strafecke) auf 3:2 heran. „Dass wir jetzt nach drei Spielen schon fünf Gegentore bekommen haben, ist für unsere Verhältnisse schon sehr viel“, hätte MHC-Co-Trainer Jörn Henkel denn auch gerne auf diese beiden Gegentreffer verzichtet. ma

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