Die FHC-Damen entscheiden den Krimi gegen Frankfurt dank Johanna Schek für sich – 1:0 nach Penaltyschießen gegen den SC 80

Die FHC-Damen entscheiden den Krimi gegen Frankfurt dank Johanna Schek für sich – 1:0 nach Penaltyschießen gegen den SC 80

„Es war der Fight, den wir erwartet haben, ein enges Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gut verteidigt haben und deshalb auch weit oben in der Tabelle stehen. In der ersten Halbzeit fand ich Frankfurt noch einen Tick besser. In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft. Es freut mich sehr, dass wir uns da gesteigert haben. Wir haben sogar zwei, drei Chancen und mit den zwei Ecken am Ende vielleicht die Chance, drei Punkte zu holen. Das ist ein bisschen schade, aber grundsätzlich war es ein ordentliches Spiel von uns und wir sind jetzt ganz happy mit den zwei Punkten“, konnte sich FHC-Coach Tobias Herre in der MHC Arena nach dem Krimi gegen den Erstligaabsteiger SC Frankfurt 1880 mit dem 1:0 (0:0, 0:0) nach Penaltyschießen durchaus anfreunden. Mit den zwei Zählern gegen Frankfurt behaupteten die FHC-Damen vor dem anstehenden Doppelspielwochenende in Berlin auch Platz zwei in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd. In Berlin bekommt es der FHC am kommenden Samstag (11.30 Uhr) zunächst mit dem noch punktlosen Aufsteiger Berliner SC zu tun. Am Sonntag (12.45 Uhr) steht dann das Spiel bei den Zehlendorfer Wespen auf dem Programm.

Mit Claire Jandewerth und Paula Schröder hatte der SC Frankfurt 1880 zwei am Neckarplatt überaus bekannte Gesichter in die MHC Arena mitgebracht. Die Hessinnen kamen auch in der 12. Minute zu einer Strafecke. Den ersten Versuch von Zita Grigoleit konnte die Eckenabwehr des FHC ablaufen, allerdings auf Kosten einer Wiederholungsecke. Diesmal versuchte es Claire Jandewerth für die Frankfurterinnen, aber ihr Versuch wurde regelkonform geklärt (12.). Kurz danach hatte der SC 80 gleich die nächste Strafecke. Hier zielte Jandewerth knapp neben das von Johanna Schek gehütete FHC-Tor (13.). Im zweiten Viertel neutralisierten sich beide Teams zum großen Teil. Als Luisa Höfling-Conradi vom Ball getroffen wurde, gab es in der 27. Minute eine Schrecksekunde, aber letztlich konnte Höfling-Conradi zum Glück in diesem Topspiel dann doch weiter mitwirken. Gegen Ende des zweiten Viertels wurden die Gastgeberinnen offensiv munterer. Hannah Schiller wurde allerdings in aussichtsreicher Position von den Unparteiischen zurückgepfiffen (28.) und Carla Mees verpasste die Einschussgelegenheit nur knapp (30.). Im dritten Viertel blieben Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Das Schlussviertel wurde von einigen Grünen Karten geprägt. Giulia Schubert verpasste am langen Pfosten den Einschuss nur knapp (49.). Ella Bösling spielte auf Leah Lörsch, diese weiter zu Laura Schubert, die aber den Ball knapp verpasste (58.). Carla Mees zog kurz vor Spielende eine Strafecke für den FHC (58.). Bei der Wiederholungsecke verpasste Mees selbst dann knapp den Stecherversuch (59.). So blieb es bei 60 torlosen Minuten und einem Punkt für beide Teams.

Das Penaltyschießen musste jetzt darüber entscheiden, wer sich den zweiten Punkt sichert. Laura Schubert begann für den FHC. SC 80-Torhüterin Paula Hermening hielt den ersten Schuss und der Nachschuss ging vorbei. Für den SC 80 versuchte Helen Schomburgk, die acht Sekunden zu einem Tor zu nutzen, aber Johanna Schek konnte mit dem Schläger den Ball aus der Gefahrenzone befördern. Emma Himmler versuchte es für den FHC, aber Hermening war ebenfalls mit dem Schläger zur Stelle. Sophie Schultz hätte den SC 80 jetzt in Führung bringen können, aber sie ging zu ungestüm zur Sache und ihr Versuch wurde wegen Stürmerfouls abgepfiffen. Nun war Yevheniya Kernoz dran, aber ihr Versuch verfehlte das Tor. Gegen Marie Lorbacher parierte Schek und es blieb weiterhin beim 0:0. Dann kam Wenke Kurz für den FHC an die Reihe und sie traf zum 1:0! Johanna Kandler zielte übers FHC-Tor. Giulia Schubert konnte den Sack aber noch nicht zumahcen, denn sie scheiterte an Hermening. Aber es gab ja auch noch Johanna Schek. Diese parierte den fünften Versuch der Frankfurterin von Clara Schmoll und es durfte das 1:0 nach Penaltyschießen bejubelt werden. ma

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