MHC-Damen glauben an sich und gewinnen in Köln Play-off-Spiel eins im Penaltykrimi – Am Samstag Viertelfinalspiel zwei in der MHC Arena
Die MHC-Damen brauchen im Play-off-Viertelfinale noch einen Sieg, um den Einzug ins Final4 2026 der Hockeyliga in Bonn (30./31. Mai) zu buchen. Ganz in der Nähe von Bonn holte sich das Team von MHC-Cheftrainerin Sofie Gierts den ersten Sieg in der „Best of three“-Serie, wobei der Auswärtserfolg bei Rot-Weiss Köln erst nach dem Penaltyschießen mit 4:1 (0:0, 1:1) feststand. „Es war schwierig, in unseren Rhythmus zu kommen, daher war das Spiel qualitativ nicht so gut. Deshalb ist es sehr stark, nach einem schwierigen Spiel im Penaltyschießen zu landen und zu gewinnen“, hatte Gierts in der Domstadt mit einem schwierigen Spiel gerechnet, in dem dann auch mentale Stärke bei den Blau-Weiß-Roten gefordert war. Bereits am Pfingstsamstag (14 Uhr) kann das Gierts-Team in der MHC Arena mit einem Sieg das Ticket für Bonn buchen. Sollte Köln am Samstag gewinnen, dann käme es am Sonntag (12 Uhr) ebenfalls in der MHC Arena zu einem alles entscheidenden Spiel drei.
In der Domstadt hütete in der regulären Spielzeit Chiara Vischer das MHC-Tor, während Clara Badia Bogner noch fehlte. Im Mittelpunkt stand aber zunächst RWK-Keeperin Lisa Höllriegl. So spielte Lucina von der Heyde auf Hannah Reichert, die den Ball auf Aina Kresken weiterleitete. Kreskens’ Abschluss parierte Höllriegl und schließlich klärte Felicia Wiedermann die Situation für die Gastgeberinnen (10.). Dann war aber auch Chiara Vischer mit einer Parade gegen Sophie Prumbaum an der Reihe (11.). Vischer musste wenig später nicht eingreifen, als Katharina Reuten das MHC-Tor verfehlte (12.). Gegen Wiedermann klärte dann Ines Wanner in höchster Not und verhinderte die Kölner Führung (14.). Im zweiten Viertel kamen die Blau-Weiß-Roten dann selbst dem Führungstor nahe, aber der Lupfer von Nadine Fieber ging knapp übers RWK-Tor (21.). Als Fiona Felber mit Grün draußen brummte, hinderte dies Aina Kresken nicht daran, durchzubrechen, aber letztlich konnte sie den Ball nicht richtig kontrollieren (29.).
Fiona Felber holte zu Beginn der zweiten Hälfte die Strafecke für den MHC, aber der Versuch von Ines Wanner ging links am Tor vorbei (34.). Sophie Prumbaum verpasste eine Chance für die Rot-Weissen (40.), die kamen aber kurz danach zu einer Strafecke, die Helena Würker zum 1:0 (42.) für Köln nutzte. Die MHC-Damen behielten allerdings die Ruhe und nach einem Schlenzball von MHC-Kapitänin Stine Kurz zog Carolin Seidel die Strafecke für die Blau-Weiß-Roten. Ines Wanner ließ das Gierts-Team nach einer schönen Eckenvariante dann auch das 1:1 (52.) bejubeln. Die MHC-Damen versuchten, das Spiel noch in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden, das gelang aber nicht mehr. So musste der Shootout über den Sieg in Spiel eins dieser Viertelfinalserie entscheiden. Im Penaltyschießen kam Leonie Weißenberger ins MHC-Tor, die einen glänzenden Job machen sollte. Das galt allerdings auch für die MHC-Spielerinnen, die zum Shootout antraten. Sonja Zimmermann begann und verwandelte überlegt zum 2:1. Den ersten Kölner Versuch hatte Sophie Prumbaum, aber Leonie Weißenberger sorgte dafür, dass diese am Tor vorbeizielte! Lucina von der Heyde traf humorlos zum 3:1 für den MHC. Nika Hansen durfte ihren Versuch für Köln wiederholen, aber den parierte Leonie Weißenberger gleich zweimal! Charlotte Gerstenhöfer packte den nächsten starken Penalty für die Blau-Weiß-Roten aus und erhöhte auf 4:1. Nun musste Felicia Wiedermann unbedingt treffen, um Köln in der Verlosung zu halten, aber Leonie Weißenberger hielt und sicherte den MHC-Damen den Sieg! ma