MHC-Damen stimmen sich mit 7:1 gegen den Club Raffelberg aufs Viertelfinale ein – Es geht in den Play-offs gegen Rot-Weiss Köln
Seit Sonntag kennen die MHC-Damen nun auch ihren Gegner im Play-off-Viertelfinale im Modus „Best of three“. So bekommen es die schon länger als Hauptrundenmeister der Feldhockey-Bundesliga der Damen feststehenden Blau-Weiß-Roten ab dem kommenden Wochenende im Kampf um den Einzug ins Final4 2026 in Bonn (30./31. Mai) mit dem Achten Rot-Weiss Köln zu tun. Spiel eins der Serie steigt dabei am 16. Mai (13 Uhr) in der Domstadt, während Spiel zwei der Serie am 23. Mai und auch ein mögliches drittes Spiel am 24. Mai in der MHC Arena stattfinden. In der MHC Arena holten sich die MHC-Damen im letzten Hauptrundenspiel gegen den Club Raffelberg beim 7:1 (2:1)-Erfolg denn auch noch einmal eine ordentliche Portion Selbstvertrauen vor dem Viertelfinalauftakt in Köln ab. „Wenn du weißt, dass du bereits durch bist, ist es gar nicht so einfach, ins letzte Spiel zu gehen“, war MHC-Damentrainerin Sofie Gierts nicht entgangen, dass ihr Team in der ersten Halbzeit gegen das Schlusslicht aus Duisburg noch nicht so richtig in den Flow kam. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und das Ergebnis war sehr gut“, freute sich die Belgierin, dass die Halbzeitbesprechung in der zweiten Hälfte mit fünf Treffern dann ordentlich Früchte trug.
Bereits zu Beginn des ersten Viertels hatten die Blau-Weiß-Roten die Gelegenheit, in Führung zu gehen, aber Carolin Seidel traf den Ball nicht voll, womit das Tor von CR-Keeperin Sophia Wegener nicht ernsthaft in Gefahr geriet (1.). Dem Führungstreffer kamen da Hannah Reichert und Verena Neumann schon deutlich näher, als beide ein Zuspiel nur knapp verpassten (7.). Lucina von der Heyde zwang Sophia Wegener zu einer Parade, der Abpraller landete bei Charlotte Gerstenhöfer, die den Nachschuss zum 1:0 (10.) nutzte. Die Freude über diese Führung währte allerdings nur kurz, denn im Gegenzug sahen die Unparteiischen im Schusskreis ein Körperfoul von Agustina Habif und es gab Siebenmeter für die Duisburgerinnen. Giulia Funkel trat an und überwand Chiara Vischer im MHC-Tor zum 1:1 (10.). Im zweiten Viertel gab es erneut Siebenmeter für den Club Raffelberg, aber dieses Mal entschied Chiara Vischer das Duell gegen Giulia Funkel für sich und parierte (17.). Der Siebenmetershowdon hatte damit aber noch nicht sein Ende gefunden. Nachdem Julia Hemmerle Fiona Felber bedient hatte, scheiterte diese an Wegener, aber Charlotte Gerstenhöfer setzte erneut nach und es gab die Strafecke für den MHC. Den Eckenschuss von Ines Wanner konnten die Duisburgerinnen nur mit dem Körper von der eigenen Torlinie klären und so bekam diesmal der MHC einen Siebenmeter zugesprochen. Eigens für diesen kam die ansonsten noch geschonte MHC-Kapitänin Stine Kurz ins Spiel und verwandelte den Siebenmeter sicher zum 2:1 (18.). Mit ihrem 14. Saisontor zog Stine Kurz dabei in der Torschützenliste mit Laura Saenger vom HTHC gleich! Trotz zweier Grüner Karten für die Duisburgerinnen gelang es den Blau-Weiß-Roten aber nicht, im zweiten Viertel noch einen weiteren Treffer nachzulegen.
Zur zweiten Halbzeit kam Leonie Weißenberger ins MHC-Tor, im Blickpunkt stand aber mehr und mehr ihr Raffelberger Gegenüber Sophia Wegener. Wegener verhinderte denn auch zunächst das dritte Mannheimer Tor, als sie gegen Charlotte Gerstenhöfer hielt (34.). Wenig später war dann aber auch die CR-Keeperin geschlagen, als Nadine Fieber auf 3:1 (35.) erhöhte. Bei einer Strafecke verfehlte Aina Kresken das Tor der Duisburgerinnen nur knapp (36.). Die 36. Minute war noch nicht vorbei, da holte Sonja Zimmermann schon die nächste MHC-Strafecke heraus. Zimmermanns Versuch konnten die Duisburgerinnen zunächst abwehren, aber der Ball landete bei der Eckenhereingeberin Agustina Habif, die den Ball über Kopfhöhe zum 4:1 (36.) versenkte. Die Blau-Weiß-Roten blieben am Drücker und eine Kombination über Verena Neumann und Aina Kresken schloss Kresken schließlich mit dem 5:1 (40.) ab. Wegner verhinderte zunächst das halbe Dutzend,
als sie eine Strafecke von Ines Wanner glänzend abwehrte (40.). Tor Nummer sechs fiel aber noch im dritten Viertel, als Sonja Zimmermann Carolin Seidel zum 6:1 (42.) bediente. Das schönste Tor des Spiels hatte sich Sonja Zimmermann für das vierte Viertel aufgehoben, als sie den Ball spektakulär zum 7:1 (50.) in den linken oberen Torwinkel zimmerte. ma