MHC-Damen müssen sich diesmal in Frankfurt im Halbfinale geschlagen geben

MHC-Damen müssen sich diesmal in Frankfurt im Halbfinale geschlagen geben

MHC-Damen müssen sich diesmal in Frankfurt im Halbfinale geschlagen geben – 3:5 gegen den Düsseldorfer HC

Am Samstag sah es für die MHC-Damen im ersten Halbfinale des Volvo E.R.B. Final4 2026 in der Frankfurter Süwag Energie ARENA nach der ersten Halbzeit gegen den Düsseldorfer HC noch gut aus. So durfte man bei den Blau-Weiß-Roten in der Mainmetropole nach einer 3:1-Halbzeitführung auf den dritten Finaleinzug in Folge und damit den Titelhattrick hoffen. Letztlich war nach den Titelgewinnen 2024 und 2025 diesmal allerdings im Halbfinale Endstation, schließlich stand am Ende in Frankfurt zwischen dem MHC und dem DHC ein 3:5 (1:3) auf der Anzeigetafel. „Ich würde nicht sagen, dass wir das Spiel hergeschenkt haben. Wir hatten einen Plan, den wir lange durchgezogen haben. Letztlich ändert sich aber das Momentum und dann bekommst du das Empty Net Goal“, sah MHC-Damentrainer Jörn Henkel lange ein gutes Spiel seiner Mannschaft. „Düsseldorf ist jetzt auch nicht irgendwer, sie haben schon ein sehr eingespieltes Team und sind wohl die beste Mannschaft der Liga“, war der MHC-Damencoach ob der Halbfinalniederlage natürlich dennoch enttäuscht, schien doch für die Blau-Weiß-Roten durchaus mehr drin gewesen zu sein, die sich stattdessen vom mitgereisten Blauen Block trösten lassen mussten. „Wir haben wieder das Halbfinale erreicht und eine gute Saison gespielt. Insgesamt bin ich mit der Mannschaft zufrieden“, zog Henkel nach dem Halbfinalaus ein erstes Fazit, wobei den MHC-Damen vom 20. bis 22. Februar als Meister 2025 im polnischen Swarzędz noch der EuroHockey Indoor Club Cup Women 2026 ins Haus steht.

Die ersten Akzente in diesem Halbfinale setzte zunächst der DHC. MHC-Torhüterin Leonie Weißenberger parierte nach wenigen Sekunden gegen Mabel Brands (1.) und DHC-Kapitänin Selin Oruz zielte wenig später am MHC-Tor vorbei (2.). Danach waren dann aber die MHC-Damen an der Reihe. Stine Kurz verfehlte bei der ersten Strafecke für den MHC das Tor von DHC-Keeperin Femke Jovy knapp (8.). Wenig später zog Paulina Niklaus die nächste Strafecke für den MHC und nutzte diese gleich selbst zum vom Blauen Block bejubelten 1:0 (13.). Leonie Weißenberger bewahrte diese Führung mit einer Parade gegen Lucy Zich (14.). Im zweiten Viertel kamen die Düsseldorferinnen dann aber doch zum 1:1 (19.), als Friederike Heusgen traf. Die Reaktion auf diesen Ausgleich folgte allerdings prompt. Im Gegenzug überwand Aina Kresken DHC-Torfrau Femke Jovy auch mit etwas Glück zum 2:1 (20.). Dies blieb den Blau-Weiß-Roten zunächst noch einmal hold, als Clara Ycart Canal eine DHC-Strafecke an den linken Pfosten des MHC-Tores setzte (23.). Hannah Reichert zog stattdessen die nächste Strafecke für den MHC, die eine Wiederholungsecke nach sich zog (29.). Der Versuch von Paulina Niklas landete schließlich beim Torschuss an einem Düsseldorfer Körper und es gab Siebenmeter. Charlotte Gerstenhöfer trat an den Punkt und überwand Femke Jovy zur Freude des Blauen Blocks sicher zum 3:1 (29.).

Nach der Halbzeitpause erhöhte der DHC den Druck, dem die MHC-Damen aber erst einmal standhielten. So stand Leonie Weißenberger erneut im Blickpunkt, als sie gegen Selin Oruz parierte (32.). In der 40. Minute lief Aina Kresken eine Strafecke für die Düsseldorferinnen ab, wobei der Abschluss zu hoch war, Kresken traf, und als gefährlich abgepfiffen wurde. Noch schmerzhafter sollte es kurze Zeit später werden, als DHC-Kapitänin Selin Oruzan an der im Mittelkreis aufgebrachten Werbung hängenblieb und behandelt werden musste (42.). Die Düsseldorferinnen kamen noch im dritten Viertel zu Strafecke Nummer drei, und diese nutzte Mabel Brands zum 3:2 (45.). Oruz konnte im Schlussviertel eine DHC-Strafecke zum 3:3 (48.) nutzen. Düsseldorf drehte nun das Spiel, als sich Pia Lhotak über die rechte Angriffsseite durchsetzte und Lucy Zich das 3:4 (51.) auflegte. Bei Oruz machte sich dann doch die erlittene Verletzung bemerkbar und sie ging beim DHC aus dem Spiel (54.). Auch für Leonie Weißenberger hieß es nur Sekunden später, auf der Bank Platz zu nehmen, denn Jörn Henkel riskierte mit sechs Feldspielerinnen noch einmal alles (54.). Die Chance zum 4:4 konnte Stine Kurz aber nicht nutzen, als sie mit einer Strafecke an Femke Jovy nicht vorbeikam (55.). Stattdessen nutzte Brands auf der anderen Seite die Gelegenheit, die DHC-Strafecke, ohne Torhüterin im Tor, zum 3:5 (58.) ins MHC-Tor zu befördern. Der MHC

hatte noch eine Schlussecke, aber diese setzte Charlotte Gerstenhöfer aus Fairnessgründen neben das DHC-Tor (60.). ma

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