FHC & MHC in der Hallen Vorbereitung

FHC & MHC in der Hallen Vorbereitung

Mit dem Überraschungserfolg der Damen des Feudenheimer HC endete das Bundesliga-Vorbereitungsturnier des „Muttervereins“ Mannheimer HC. In der Irma-Röchling-Halle am Neckarkanal blieb das Team von Trainer Tobias Herre nach zwei Erfolgen gegen den Rüsselsheimer RK (6:3) und Bonner THV (5:4) sowie einem 3:3-Unentschieden gegen die Gastgeberinnen ungeschlagen. „Wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, freute sich der Coach über die gelungene Generalprobe eine Woche vor dem Start in die Erstligasaison.

Nicht ganz so zufrieden konnte da der Übungsleiter des MHC sein. Jörn Henkel sah zunächst gegen den Club Raffelberg Duisburg „ein schlechtes Spiel“ seiner Mannschaft, was sich in einem 0:5-Zwischenstand widerspiegelte. „Danach haben wir es aber gut gemacht und noch zwei Tore zum 2:5-Endstand geschossen“. Die Chancenverwertung war beim 2:2 gegen den Münchner SC dafür ausschlaggebend, dass es nicht zum Sieg reichte. Schließlich sollte bei 24:7-Torschüssen mehr als ein Unentschieden herausspringen.

Nur aufgrund der um drei Treffer schlechteren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Münchner SC verpassten die MHC-Herren den Turniersieg beim TK-Bundesligacup in Ludwigsburg. Der TSV Mannheim wurde bei den Herren Dritter und bei den Damen Vierter.

Beide Herren-Teams aus der Quadratestadt mussten auf ihre Nationalspieler verzichten, die sich derzeit in Südafrika (A-Kader) und Indien (U21) befinden. Daher waren auch die Ergebnisse beim zweitägigen Turnier ziemlich wechselhaft, da die Trainer Zafer Kir (MHC) und Héctor Martínez (TSV) die Gelegenheit nutzten, möglichst allen Spielern ihres vorläufigen Kaders genügend Spielzeit zu geben. Schließlich soll zum Saisonstart unterm Hallendach am kommenden Wochenende die bestmögliche Mannschaft auflaufen.

Während sowohl der MHC (1:4) als auch der TSV (1:5) ihre Begegnungen gegen Turniersieger München verloren, unterlag der MHC lediglich noch im prestigeträchtigen Lokalderby gegen den TSV mit 2:3. Die übrigen Partien gegen DTV Hannover (3:2), HC Ludwigsburg (3:1), HTC Stuttgarter Kickers (3:1), TG Frankenthal (4:1) und SC Frankfurt 1880 (5:4) wurden dagegen allesamt gewonnen. „Gegenüber dem OB-Turnier war es mit Ausnahme des Spiels gegen München eine Steigerung. Jetzt gilt es die konstante Mitte zu finden und ein, zwei Dinge zu verbessern“, betonte Kir.

Der TSV wiederum setzte sich gegen Frankenthal (5:1) und Frankfurt (4:0) durch, trennte sich von Ludwigsburg (3:3) und Stuttgart (2:2) jeweils Remis und musste gegen den DTV Hannover eine 1:2 Niederlage hinnehmen. „Wir hatten in diesen vielen Kurzspielen Gelegenheit, einige Dinge auszuprobieren und zu verbessern sowie im Rhythmus zu bleiben“, war das Turnier für Martínez ein guter Gradmesser.

Die TSV – Damen von Trainer Yannick Dehoff behielten gegen den Bremer HC (4:0), RTHC Leverkusen (2:1) und Blau-Weiss Köln (1:0) jeweils die Oberhand, teilten sich die Punkte gegen die Gastgeberinnen aus Ludwigsburg (1:1) sowie gegen den SC Frankfurt 1880 (1:1) und mussten nur eine Niederlage (0:3) gegen Cup-Gewinner HG Nürnberg einstecken. „Wir haben weitere Schritte nach vorne gemacht, wollen die Ergebnisse nicht überbewerten und sind aber momentan noch nicht da, wo wir hin wollen“, sieht Dehoff noch Verbesserungspotenzial.

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