SO/07/12 – FHC-Damen warten weiter aufs erste Erfolgserlebnis – Dem 4:8 beim MSC folgt ein 1:2 beim HCL

SO/07/12 – FHC-Damen warten weiter aufs erste Erfolgserlebnis – Dem 4:8 beim MSC folgt ein 1:2 beim HCL

FHC-Damen warten weiter aufs erste Erfolgserlebnis – Dem 4:8 beim MSC folgt ein 1:2 beim HCL

In der Hallenhockey-Bundesliga warten die FHC-Damen auch nach dem ersten Doppelspielwochenende in der Südgruppe weiter aufs erste Erfolgserlebnis der Saison. So war beim 1:2 (0:1) am Sonntag beim HC Ludwigsburg durchaus mehr drin, als eine Niederlage, nachdem man schon am Samstag das Spiel beim Münchner SC mit 4:8 (2:5) verloren hatte. Am kommenden Samstag (12 Uhr) sollen nun im Heimspiel gegen die HG Nürnberg die wichtigen ersten drei Punkte her. „Wir haben deutlich besser verteidigt, als in den ersten beiden Spielen“, bezog FHC-Coach Tobias Herre hier auch das Samstagsspiel in München mit ein. Tatsächlich war es in Ludwigsburg denn auch nicht die Defensivleistung, die den FHC um Zählbares brachte. „Offensiv haben wir leider zu wenig aus unseren Chancen gemacht und uns deshalb nicht mit Punkten belohnen können“, bedauerte Herre.

So gelang Greta Meissner am Sonntag in Ludwigsburg zwar die frühe Führung für den HCL, als sie Mathilda Kiesel im FHC-Tor zum 1:0 (5.) überwand, wirklich tonangebend waren die Gastgeberinnen aber nicht. Dies zeigte sich insbesondere im zweiten Viertel, als die FHC-Damen das Spiel machten, aber kein Kapital aus ihren Chancen schlagen konnten. So zielte Lucia Koblischke über das HCL-Tor (20.) und Leah Lörsch konnte HCL-Torfrau Anna Maiero nicht überwinden (23.), womit der längst fällige 1:1-Ausgleich ausblieb. Die zweite Halbzeit begann so, wie man es beim FHC nicht haben wollte. So kamen die Gastgeberinnen direkt nach Wiederbeginn zum 2:0, als Carlotta Koch erst den Torpfosten, aber im Nachschuss dann ins FHC-Tor traf (31.). Die FHC-Damen überstanden danach eine Grüne Karte gegen Luisa Höfling-Conradi unbeschadet und in der 34. Minute brach Jule Koßwig den Bann und verkürzte auf 2:1. Mathilda Kiesel hielt dieses Resultat mit einer Parade gegen Daniela Bauer fest (34.) und in der 38. Minute stand auch die Eckenabwehr des FHC erfolgreich. Chiara Schubert hatte im Schlussviertel die Gelegenheit zum 2:2, scheiterte aber an Maiero (46.). Danach hatte der HCL zwei Strafecken, wobei bei der zweiten Ecke der Abschluss von Jessica Schwarz an der Querlatte des FHC-Tores landete (56.). Anschließend nahm Tobias Herre Mathilda Kiesel aus dem Tor, aber der durchaus verdiente Ausgleich sollte den FHC-Damen dennoch nicht mehr gelingen.

Am Samstag zeichnete sich beim MSC die Niederlage letztlich schon im ersten Viertel ab. Das 1:0 (7./Strafecke) für den MSC durch Timea Tripps konnte Luisa Höfling-Conradi zwar postwendend mit dem 1:1 (7.) beantworten, aber noch im ersten Viertel sorgten Josefine Wahmes (10.), Lena Wenzel (14./Strafecke) und Emma Knörndel (15.) für eine Münchner 4:1-Führung. Lucia Rahm erhöhte im zweiten Viertel auf 5:1 (20.). Emma Himmler konnte auf 5:2 (23.) verkürzen, ein Stand, mit dem es auch in die Halbzeitpause ging. Im dritten Viertel erhöhte erneut Tripps per Strafecke auf 6:2 (37.) für den MSC. Luisa Höfling-Conradi antwortete ebenfalls per Strafecke mit dem 6:3 (45.). Im letzten Viertel spielten die FHC-Damen ohne Torhüterin. So war es für Nike Beckhaus kein großes Problem, die MSC-Strafecke zum 7:3 (47.) zu versenken. Leah Lörsch und Giulia Schubert (beide 51.) hatten Gelegenheiten für den FHC, aber es war Lucia Rahm, die zum 8:3 (54.) ins weiterhin leere FHC-Tor traf. Luisa Höfling-Conradis dritter Treffer in diesem Spiel, stellte mit dem 8:4 (56.) nur noch Ergebniskosmetik dar. „Insgesamt haben wir nicht gut verteidigt, das hat uns dann das Spiel gekostet“, bemängelte Tobias Herre den Auftritt seines Teams. ma

Nach oben scrollen