MHC-Herren sichern sich mit zwei Siegen den Viertelfinaleinzug! – 7:3 gegen den HCL und 9:3 beim HTC

MHC-Herren sichern sich mit zwei Siegen den Viertelfinaleinzug! – 7:3 gegen den HCL und 9:3 beim HTC

MHC-Herren sichern sich mitzwei Siegen den Viertelfinaleinzug! – 7:3 gegen den HCL und 9:3 beim HTC„Es war ein seriöses Spiel, wir haben beim 9:3 nichts anbrennen lassen und es von der ersten bis zur letzten Minute gut gemacht. In der einen oder anderen Situation haben wir öfters auch mal den Ball verloren, das müssen wir abstellen, aber in Summe sind wir super zufrieden. Das war auch in der Höhe gut. Jetzt sind wir gerüstet fürs Derby, und wenn ich mir das andere Spiel anschaue, steht jetzt schon fest, dass wir uns für die Play-offs qualifiziert haben“, durfte sich MHC-Coach Zafer Kir am Sonntag nach dem 9:3 (4:2)-Sieg beim HTC Stuttgarter Kickers nicht nur über die drei Punkte freuen. Nachdem die MHC-Herren am Samstag bereits das Heimspiel gegen den HC Ludwigsburg mit 7:3 (2:1) gewonnen hatten, buchten sie somit am Sonntag durch die 4:6-Niederlage des Münchner SC beim TSV Mannheim Hockey bereits sicher den Platz im Viertelfinale. Dazu herzlichen Glückwunsch! Am kommenden Samstag (15 Uhr/Irma-Röchling-Halle) geht es im Derby gegen den TSVMH nun noch um Platz eins in der Südgruppe, wobei beide auch am Sonntag nochmal ranmüssen. Für die MHC-Herren geht es am Sonntag (14 Uhr) zum Rundenabschluss dann zum MSC nach München, während der TSVMH zeitgleich beim SC Frankfurt 1880 antritt.

Gegenüber dem 7:3-Sieg am Vortag gegen Ludwigsburg nahm Zafer Kir in der Mannschaft drei Veränderungen vor, so erhielten Peer Hinrichs, Timo Schreiner und Carl von Strantz eine Pause. Für sie rückten Mario Schachner, Lenn Hoffmann und Jonas Wacker ins Team. In Stuttgart legten die Blau-Weiß-Roten einen Blitzstart hin, als Tim Seagon schon nach wenigen Sekunden die erste Strafecke für den MHC zog und diese dann auch gleich selbst zum frühen 1:0 (1.) nutzte. Nur wenig später war Tim Seagon in der Vorbereitung auch am 2:0 (4.) von Benedikt Geyer beteiligt. Die nächste MHC-Strafecke nutzte Lenn Hoffmann kurze Zeit später zum 3:0 (5.). Danach verfehlte Benedikt Geyer das HTC-Tor nur knapp (5.) und Leo Oberländer brachte die Kickers auf die Anzeigetafel, als er für die Gastgeber auf 3:1 (6.) verkürzte. Luis Holste hatte wenig später Pech, weil er an HTC-Torwart Ole Steinbrinck nicht vorbeikam (13.). Aber auch die Kickers hatten kein Schussglück, da Nicolas Vogt eine Strafecke für die Kickers neben das von Florian Simon gehütete MHC-Tor setzte (15.). Im zweiten Viertel gelang es Vogt dann allerdings, die Stuttgarter per Strafecke auf 3:2 (27.) heranzubringen, aber die Antwort folgte prompt. So kam der MHC im Gegenzug selbst zu einer Strafecke und Benedikt Geyer stellte mit dem 4:2 (28.) den alten Abstand wieder her, was auch den Halbzeitstand darstellte.

Zu Beginn des dritten Viertels baute Luis Holste mit dem 5:2 (33.) den Vorsprung auf drei Tore aus, aber John-Paul Britz konnte einen Siebenmeter für die Kickers zum 5:3 (36.) verwandeln. Die Chance von Vogt, den HTC noch näher heranzubringen, machte Florian Simon mit seiner Parade zunichte (43.). Stattdessen schlug zunächst erneut Luis Holste zum 6:3 (44.) zu und Jossip Anzeneder erhöhte auf 7:3 (45.). Im Schlussviertel nahmen die Gastgeber etwas mehr als zehn Minuten vor Spielende ihren Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus und kamen auch zu einer Strafecke, die Florian Simon im MHC-Tor entschärfte (52.). Der MHC kam ebenfalls zu einer Strafecke und Jan-Philipp Fischer bediente Moritz Himmler, der den Ball zum 8:3 (56.) versenkte. Zwei Minuten vor Schluss ging dann auch Florian Simon aus dem MHC-Tor und mit Sechs gegen Sechs stellte Benedikt Geyer mit dem 9:3 (59.) den Schlusspunkt her.

Am Samstag hatten die MHC-Herren in der Irma-Röchling-Halle im ersten Heimspiel des Jahres 2026 gegen den HC Ludwigsburg zunächst keinen guten Start ins Spiel erwischt, als Julius Pölz die frühe Strafecke für den HCL zum 0:1 (2.) nutzte. Luis Holste sorgte mit dem 1:1 (5.) allerdings dafür, dass die Freude der Gäste über diese Führung nicht allzu lange anhielt. Peer Hinrichs hätte für die MHC-Führung sorgen können, verfehlte das HCL-Tor aber knapp (14.). Im zweiten Viertel dauerte es dann aber nicht lange bis zum 2:1 (16.), als Jossip Anzeneder einen Siebenmeter sicher verwandelte. Diese knappe Führung hielt Florian Simon mit zwei Paraden gegen Bruno Laumann (18., 19.) ebenso fest, wie wenig später gegen Julius Pölz, der ebenfalls zweimal zum Torabschluss

kam (24., 26.). Fast hätte Jan Wentscher die Führung vor der Pause noch etwas ausgebaut, aber er verpasste das Zuspiel von Tim Seagon knapp (28.). Im dritten Viertel legten die Blau-Weiß-Roten dann den Grundstein für den Sieg. So erhöhte Moritz Himmler mit einer verwandelten Strafecke zunächst auf 3:1 (34.). Nach einer Gelben Karte gegen den Ludwigsburger Felix Mayer nutzte Carl von Strantz die zweiminütige Überzahl und schnürte in der 38. Minute ein Doppelpack zum 4:2 und 5:2. Der HCL war gerade erst wieder komplett, da legte Tim Seagon Jossip Anzeneder das 6:2 (39.) auf. Kurz vor Ende des dritten Viertels sah dann HCL-Spieler Florian Köhler ebenfalls Gelb. Eine zweiminütige Überzahlsituation sollte es für den MHC aber nicht werden, weil Jan Wentscher zu Beginn des Schlussviertels die Grüne Karte sah. Mit Vier gegen Vier auf dem Parkett nutzte Benedikt Geyer den Platz zum 7:2 (47.). Den Ludwigsburgern gelang durch Lars Riehle mit dem 7:3 (52.) letztlich nur noch Ergebniskosmetik. ma

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