MHC-Damen scheitern im Spitzenspiel beim Meister an der Chancenverwertung – Dem 3:1 beim DSD folgt ein 0:1 beim DHC

MHC-Damen scheitern im Spitzenspiel beim Meister an der Chancenverwertung – Dem 3:1 beim DSD folgt ein 0:1 beim DHC

Es war am Sonntag kein unbekanntes Gefühl, dass die neu formierten MHC-Damen nach dem 0:1 (0:1) beim Meister Düsseldorfer HC heimsuchte. So hatte der Vizemeister in Düsseldorf eigentlich deutlich mehr von diesem Spitzenspiel, allein mit dem Toreschießen wollte es gegen den DHC wieder einmal nicht recht klappen. „Wir waren über 80 Prozent des Spiels dominant, haben es aber vergessen, Tore zu schießen. Wir hatten genug Gelegenheiten und sieben Strafecken, außerdem wurden uns zwei Siebenmeter nicht gegeben“, konnte MHC-Trainerin Sofie Gierts an dem Spiel ihrer Mannschaft eigentlich nur wenig aussetzen, bis auf die Tatsache, dass man sich für die starke Leistung am Ende nicht mit Toren und Punkten belohnen konnte. In der 9. Minute hätten die Blau-Weiß-Roten beim Titelverteidiger in Führung gehen können, als sie zur ersten Strafecke kamen. Den ersten Versuch von Ines Wanner lief der DHC regelwidrig ab, es gab zwei Wiederholungen, die aber auch nicht von Erfolg gekrönt waren. Auf der anderen Seite parierte MHC-Torfrau Leonie Weißenberger gegen Laetitia Graf, der Ball landete an einem Mannheimer Fuß und es gab Strafecke für den DHC. Den ersten Versuch von Lisa Nolte wehrte Weißenberger ab, aber es gab die Wiederholungsecke für den Meister. Wieder versuchte es Nolte, deren Eckenschuss von Fiona Felber unhaltbar abgefälscht wurde, und der DHC führte mit 1:0 (11.). Eine weitere DHC-Strafecke konnten die MHC-Damen dann entschärfen (13.). Kurz vor Viertelende schoss Juana Castellaro über das von Sophia Wegener gehütete DHC-Tor (15.). Zu Beginn des zweiten Viertels scheiterte Carolin Seidel zwar an Wegener, aber es gab eine Strafecke für den MHC. Diesmal versuchte es Sonja Zimmermann, aber Wegener hielt (17.). In der 20. Minute schlug der Ball zwar im DHC-Tor ein, aber der Treffer von Iris Langejans zählte nicht. Nachdem Carolin Seidel das Tor knapp verfehlt hatte, traf die mit einer Gesichtsmaske spielende Niederländerin zwar, hatte allerdings vorher schon den Ball an den Fuß bekommen, womit der Treffer zurecht nicht zählte (20.). Hannah Reichert konnte Wegener nicht überwinden (22.) und auch Fiona Felber hatte kein Glück, als sie rechts am Tor vorbei schoss (25.).

In der zweiten Halbzeit kam beim MHC Chiara Vischer ins Tor. Zu Beginn des dritten Viertels zog Clara Badia Bogner die nächste MHC-Strafecke. Diesmal versuchte es Stine Kurz, aber auch hier parierte Wegener (32.). Auch Laura Bosch und Alice Arnott hatten im Zusammenspiel keinen Erfolg, als Wegener gegen Arnott hielt (45.). Im Schlussviertel hatten die Unparteiischen zunächst auf Siebenmeter für den MHC entschieden, nahmen diesen aber zurück (51.). In der 55. Minute kamen die Blau-Weiß-Roten dem Ausgleich ganz nah, als Sonja Zimmermann eine Strafecke zog. Den Eckenschuss übernahm Zimmermann selbst und Wegener parierte. Der Ball landete bei Hereingeberin Alice Arnott, die mit ihrem Nachschuss am Schläger der DHC-Torfrau scheiterte! Die Herausnahme von Chiara Vischer zugunsten einer elften Feldspielerin brachte nichts mehr.

Am Vortag hatten die MHC-Damen beim DSD Düsseldorf noch mit 3:1 (1:0) gewonnen. „Wir hätten früher und auch häufiger treffen müssen. Unser Fokus gilt aber der Spielstruktur und der Integration der neuen Spielerinnen“, sah Sofie Gierts auch hier nicht die allerbeste Chancenverwertung der Blau-Weiß-Roten. Trotz eines überlegen geführten Spiels ging man beim Aufsteiger durch das Stechertor von Alice Arnott (18.) daher nur mit einem knappen 1:0 in die Halbzeitpause. Zu Beginn des dritten Viertels wurde Arnott mit einem Stockfoul am Torabschluss gehindert und Stine Kurz verwandelte den daraus resultierenden Siebenmeter sicher zum 2:0 (32.). Der DSD witterte allerdings noch einmal Morgenluft, als Mia Rosser auf 2:1 (45.) verkürzte. Als die Düsseldorferinnen im Schlussviertel bereits die Torhüterin gezogen hatten, pflückte Carolin Seidel den Ball aus der Luft und versenkte ihn zum 3:1 (59.) im DSD-Tor. Die MHC-Damen empfangen am Samstag (12 Uhr) als Nächstes den Berliner HC. ma

Nach oben scrollen