MHC-Damen holen sich vor der EHL noch einen Heimsieg gegen den UHC Hamburg

MHC-Damen holen sich vor der EHL noch einen Heimsieg gegen den UHC Hamburg

„Das Resultat ist so, wie man spielt“, hätte sich MHC-Damentrainerin Sofie Gierts an einem nasskalten Samstag in der MHC Arena gegen den UHC Hamburg einen deutlicheren Sieg gegen den UHC Hamburg als das 2:1 (1:1) gewünscht, bevor es jetzt zum EHL Final12 nach Den Bosch in die Niederlande geht. „Ich hätte mir Tore aus dem Spiel heraus gewünscht, dann hätten wir heute mit 3:0 oder 4:0 gewinnen können, das müssen wir besser machen“, sah Gierts im gegnerischen Schusskreis nicht immer die letzte Konsequenz bei ihrem Team, das gegen die Hamburgerinnen letztlich von den Standardsituationen profitierte. Dabei konnte Gierts wieder auf Linda Bens und Charlotte Gerstenhöfer zurückgreifen. Das Spiel in der MHC Arena begann zunächst ganz im Sinne der Blau-Weiß-Roten, als Lucina von der Heyde die erste Strafecke für die MHC-Damen zog (8.). Der Eckenschuss von Stine Kurz wurde von einer UHC-Spielerin auf der Torlinie mit dem Körper geklärt und so wurde ein Siebenmeter fällig. Stine Kurz holte sich hier quasi ihr Tor zurück, als sie UHC-Torfrau Mia Böhringer mit ihrem Siebenmeter beim 1:0 (8.) keine Abwehrchance ließ. Im zweiten Viertel spielte Ines Wanner auf Verena Neumann, deren Abschluss aber von Böhringer abgewehrt wurde (19.). Kurz danach zog Lucina von der Heyde eine weitere Strafecke. Wieder gab Agustina Habif den Ball herein, aber der Eckenschuss von Ines Wanner wurde ebenfalls die Beute von Mia Böhringer (20.). Hannah Reichert zog die nächste Strafecke für den MHC. Der erste Versuch von Ines Wanner wurde regelwidrig abgelaufen und es gab die Wiederholung, wobei der Eckenschuss diesmal links am Tor vorbeiging (23.). Stattdessen kam nun der UHC zu seiner ersten Strafecke. Wanner konnte den ersten Versuch von Dunja Härtsch ablaufen, allerdings ebenfalls auf Kosten einer Wiederholungsecke, und diesmal musste Chiara Vischer beim Schuss von Härtsch beim 1:1 (26.) hinter sich greifen. Lucina von der Heyde verfehlte wenig später das UHC-Tor (27.). Nachdem Julia Hemmerle einen Ball in den Hamburger Schusskreis gebracht hatte, landete der Ball zwar im UHC-Tor, aber es war eine Hamburgerin, die den Ball im Schusskreis ins eigene Tor befördert hatte, und so zählte dieser Treffer nicht (29.).

Offensivaktionen blieben im dritten Viertel ein überschaubares Gut. Die beste Gelegenheit hatte dabei Carolin Seidel, als sie nach einem Zuspiel von Fiona Felber UHC-Keeperin Mia Böhringer zu einer Parade zwang (37.). Die MHC-Damen überstanden eine Grüne Karte gegen Sonja Zimmermann unbeschadet. Ein langer Ball von Lucina von der Heyde in den Schusskreis der Hanseatinnen fand keinen Abnehmer (42.). Im Schlussviertel hatte auch Linda Bens kein Glück im Abschluss, als sie links am UHC-Tor vorbeizielte (48.). Sonja Zimmermann gelang es dann, eine Strafecke zu holen. Agustina Habif brachte den Ball herein und diesmal konnte niemand vom UHC verhindern, dass der Eckenversuch von Ines Wanner zum 2:1 (53.) einschlug. Nadine Kanler hatte wenig später Pech, als sie nach einem Hemmerle-Zuspiel nur den Pfosten traf (55.). Die drei Punkte blieben aber bei den MHC-Damen und damit auch die Tabellenführung in der Feldhockey-Bundesliga. Am Mittwoch, dem 1. April (17.15 Uhr/live auf Dyn), treffen die MHC-Damen in Den Bosch im Final12 der EHL auf den englischen Vertreter Reading HC. Im Falle eines Sieges bekämen sie es am Karfreitag (13.15 Uhr/live auf Dyn) im EHL-Viertelfinale mit dem deutschen Meister Harvestehuder THC im Kampf um den Halbfinaleinzug zu tun. Sollte gegen Reading nicht gewonnen werden, käme es am Karfreitag bereits um 11 Uhr noch zu einem Ranking Match gegen den Verlierer des Duells zwischen dem Stichtsche Cricket en Hockey Club (SCHC) aus den Niederlanden und dem Club Egara aus Spanien. Sollte man ins Viertelfinale gegen den HTHC einziehen und dieses gewinnen, würde man am Karsamstag (18.15 Uhr) ins Halbfinale einziehen. Ginge das Viertelfinale verloren, hätte man am Ostersonntag (10.15 Uhr) noch ein Ranking Match. Sollte man es ins Halbfinale schaffen, hätte man mindestens das Spiel um Platz drei am Ostermontag (9.15 Uhr) sicher, es könnte aber natürlich auch der Einzug ins Finale am Ostermontag (13.45 Uhr) gelingen. Dyn zeigt sowohl bei den Damen als auch bei den Herren alle Spiele des EHL-Finalturniers mit deutscher Beteiligung, sowie das Damenfinale am Ostermontag (13.45 Uhr) als auch das Herrenfinale am Ostermontag (16 Uhr) live. ma

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