MHC-Damen buchen zum vierten Mal in Folge das Volvo E.R.B. Final4!
3:1-Sieg im Viertelfinale gegen den TuS LichterfeldeAMHC-Damen buchen zum vierten Mal in Folge das Volvo E.R.B. Final4! – 3:1-Sieg im Viertelfinale gegen den TuS Lichterfelde
Auch bei der vierten Austragung des Volvo E.R.B. Final4 in der Frankfurter Süwag Energie Arena werden die MHC-Damen dabei sein, die am Samstag in der vollen Irma-Röchling-Halle im DM-Viertelfinale mit einem 3:1 (2:1)-Sieg gegen den TuS Lichterfelde das erneute Ticket für die DM-Endrunde in der Mainmetropole buchten. Dazu herzlichen Glückwunsch! Für die MHC-Familie heißt es nun also am kommenden Samstag wieder zahlreich nach Frankfurt aufzubrechen, um das Team von Coach Jörn Henkel dabei anzufeuern, wenn man nach dem dritten Hallentitel in Folge greift. Update: Die MHC-Damen spielen am Samstag (12 Uhr) bereits das erste Halbfinale gegen den Düsseldorfer HC. Im zweiten Damenhalbfinale um 14.15 Uhr treffen Rot-Weiss Köln und der Berliner HC aufeinander. Das Damenfinale findet am Sonntag um 12 Uhr statt. „Wir haben das Viertelfinale gewonnen, das ist das Wichtigste. Im Halbfinale wird das wieder ein ganz anderes Spiel“, war sich Jörn Henkel nach dem gewonnenen Viertelfinale gegen den TuSLi durchaus bewusst, dass man am kommenden Samstag eine Schippe drauflegen muss, wenn der Traum von der dritten deutschen Hallenhockeymeisterschaft nicht bereits im Halbfinale enden soll. „Nur zehn gute Minuten werden uns da nicht reichen“, sah Henkel, wie die Blau-Weiß-Roten das Tempo gegen äußerst defensiv eingestellte Berlinerinnen erst im Schlussviertel wirklich anzogen.
Zu Beginn des Spiels gelang es dem TuSLi Nadelstiche zu setzen, als Leonie Weißenberger im MHC-Tor gegen Hannah Lämmel (3.) und Chiara Gutsche (7.) eingreifen musste. Dass Hallenhockey-Europameisterin Charlotte Gerstenhöfer, die am letzten Doppelspielwochenende in der Hallenhockey-Bundesliga Süd noch mit Knieproblemen aussetzte, wieder mit an Bord war, tat den Blau-Weiß-Roten gut. Ihre Vorlage nutzte MHC-Kapitänin Nadine Kanler zum sehenswerten 1:0 (8.). Aina Kresken ließ den MHC-Anhang das 2:0 (12.) bejubeln, aber so richtig absetzen konnten sich die Gastgeberinnen nicht, weil Jenna Gabel die Berlinerinnen noch im ersten Viertel auf 2:1 (14.) heranbrachte. Die Blau-Weiß-Roten blieben das klar überlegene Team, konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. Aina Kresken zog eine Strafecke für den MHC, aber der Versuch von Stine Kurz wurde zur langen Ecke abgewehrt (21.). Kurz vor der Halbzeitpause verfehlte Verena Neumann das Gehäuse von TuSLi-Keeperin Emma Paul nur knapp (29.). Auch im dritten Viertel hatten die Blau-Weiß-Roten nicht das nötige Quäntchen Glück, als zunächst Aina Kresken Paul nicht überwinden konnte (37.) und Lisa Mayerhöfer nach Zuspiel von Charlotte Gerstenhöfer das Tor der Berlinnerinnen knapp verfehlte (39.). Lisa Mayerhöfer scheiterte nur wenig später mit einer MHC-Strafecke an Emma Paul (40.). In der Schlussminute des dritten Viertels bewahrte Leonie Weißenberger bei einem der wenigen Berliner Angriffe ihr Team vor dem Ausgleich, als sie gegen Julia Ullrich zur Stelle war (45.). Zu Beginn des Schlussviertels bediente Stine Kurz Charlotte Gerstenhöfer, deren Abschluss durch die Beine von Paul ging, und es stand 3:1 (46.). Die Gelegenheit, diese Führung weiter auszubauen, ließen die Blau-Weiß-Roten allerdings aus. So konnten Nadine Kanler (48.), Aina Kresken (50.) und Linda Bens (51.) Emma Paul kein weiteres Mal überwinden. Allerdings kam auch Elena Herbst zweimal nicht an Leonie Weißenberger vorbei (52.). Knapp sechs Minuten vor dem Ende nahm der TuSLi Paul aus dem Tor, aber mehr als ein Siebenmeter 25 Sekunden vor Schluss sprang dabei nicht heraus. Leonie Weißenberger musste aber nicht hinter sich greifen, weil Hannah Lämmel am MHC-Tor vorbeizielte (60.) und danach feierten die MHC-Damen den Einzug ins Volvo E.R.B. Final4. ma