FHC-Damen verpassen in starker erster Hälfte die Vorentscheidung – Am Ende ist es ein 5:3 nach Penaltyschießen bei den Wespen

FHC-Damen verpassen in starker erster Hälfte die Vorentscheidung – Am Ende ist es ein 5:3 nach Penaltyschießen bei den Wespen

Zum Rückrundenstart in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd hatten die FHC-Damen bei den Zehlendorfer Wespen eigentlich einen richtig guten Auftritt hingelegt und dominierten vor allem die erste Halbzeit klar. Zwar holte sich das Team von FHC-Coach Tobias Herre nach Penaltyschießen noch den 5:3 (2:0, 2:2)-Sieg, aber das Gefühl, dass man einen Punkt liegengelassen hatte, trübte die Stimmung über diesen Erfolg. So tat der letztlich verlorene Zähler auch gleich in der Tabelle weh, musste man doch den siegreichen TuS Lichterfelde an sich vorbeiziehen lassen, der nun neuer Zweiter ist, während sich die FHC-Damen im Aufstiegsrennen auf Platz drei einsortieren. „Ich bin sehr zufrieden mit der ersten Halbzeit, da müssen wir fast schon das dritte machen. Wenn du den Siebenmeter nicht ans Lattenkreuz schießt, sondern reinschießt, ist das Spiel wahrscheinlich durch. Dann stehen wir einmal nicht kompakt genug und dann spielen sie es auch gut durch und es steht 2:1. Darauf reagieren wir gut, haben selbst eine Ecke vorne und verstoppen diese. Daraus entsteht der Eckenkonter und letztlich auch die Ecke gegen uns, die dann zum 2:2 reingeht“, freute sich Herre zwar, dass seine Mannschaft im Shootout dann zumindest noch den zweiten Punkt sicherte, aber dass man eigentlich nach dieser Leistung mit drei Punkten aus Berlin hätte heimfahren sollen, konnte er trotzdem nicht ausblenden. Die FHC-Damen setzten die Wespen von Beginn an unter Druck. Luisa Höfling-Conradi prüfte früh ZW-Keeperin Lea Koch (4.), die auch wenig später gegen Alisia Hochstetter zur Stelle war (8.). Auch gegen Carla Mees parierte Koch (10.). Die ZW-Tofrau blieb im Blickpunkt und entschärfte wenig später eine FHC-Strafecke von Giulia Schubert (43.). Als es fast schon nach einem torlosen ersten Viertel aussah, bediente Luisa Höfling-Conradi Carla Mees, die das überfällige 1:0 (14.) für den FHC erzielte. Im zweiten Viertel erhöhte Yevheniya Kernoz per Strafecke auf 2:0 (19.), denn obwohl Koch am Ball war, konnte sie den Einschlag nicht verhindern. Nach einem Schlägerfoul an Franziska Frey gab es dann Siebenmeter für den FHC. FHC-Kapitänin Denise Hechler trat an den Punkt und zielte etwas zu genau, als ihr Versuch links oben ans Lattenkreuz knallte (24.). In der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen kurz nach Wiederanpfiff verkürzen, als Katharina Seifert eine schöne Kombination der Zehlendorferinnen mit dem 2:1 (34.) abschloss und Johanna Schek im FHC-Tor keine Abwehrchance hatte. Luisa Höfling-Conradi hätte fast den alten Abstand wiederhergestellt, scheiterte aber an Koch (39.). In der 41. Minute hatte der FHC eine Strafecke, die verstoppt wurde. Aus dem Eckenkonter entstand die Strafecke für die Wespen. Mit der zweiten Wiederholung traf Thekla-Louise Schlawin per Stechertor zum 2:2 (42.). In der 45. Minute scheiterte Kernoz mit einer FHC-Strafecke an Koch. In einem von Karten geprägten Schlussviertel hatten die FHC-Damen in der 55. Minute noch eine Strafecke, aber den Eckenschuss von Giulia Schubert parierte ZW-Torfrau Koch. So musste das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden und hier rückte Mathilda Kiesel beim FHC zwischen die Torpfosten. Luisa Höfling-Conradi eröffnete für den FHC und traf sehenswert! Kiesel parierte gegen Mira Schulz und der FHC lag vorne. Laura Schubert traf für den FHC. Auch Adele Tiedemann brachte für die Wespen den Ball im Tor unter, allerdings erst nach Ablauf der acht Sekunden, also kein Tor! Yevheniya Kernoz scheiterte an Koch, während Svea Sturm für die Wespen traf. Giulia Schubert verwandelte für den FHC und Kathrina Seifert musste jetzt treffen, aber das ließ Mathilda Kiesel nicht zu und der 5:3-Sieg nach Shootout war perfekt! ma

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