FHC-Damen holen sich mit zwei Heimsiegen Platz zwei zurück – Dem 3:0 gegen Hanau folgt ein 2:0 gegen die HGN
„Es waren zwei unterschiedliche Spiele. Ich finde, wir haben es souveräner gemacht, als letzte Woche und aus dem Wespenspiel gelernt. Trotzdem gibt es Sachen, die wir noch besser machen können, auch in Sachen Spielkontrolle und in Sachen Chancenverwertung. Dass wir gegen Hanau 50 Prozent der Ecken reinmachen, ist ein Fortschritt. Alles in allem ein sehr gutes Wochenende“, durfte sich FHC-Damentrainer Tobias Herre in der MHC Arena nach dem 3:0 (1:0) gegen den 1. Hanauer THC am Samstag und dem 2:0 (1:0) gegen die HG Nürnberg am Sonntag über ein Sechs-Punkte-Wochenende freuen. Damit holte sich das Herre-Team auch Platz zwei in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga Süd der Damen zurück.
Wieder mit Leah Lörsch an Bord empfingen die MHC-Damen am Samstag den 1. Hanauer THC am Neckarplatt. Carla Mees zog die erste Strafecke für den FHC und den Eckenschuss von Yevheniya Kernoz brachte Hannah Schiller per Stecher zum 1:0 (10.) im Hanauer Tor unter. Für Schiller war es nach ihrem Wechsel vom TSVMH zum FHC ihr erster Treffer! Kurz danach kamen auch die Hessinnen zu einer Strafecke. Den ersten Versuch konnte Kernoz klären, aber es kam zur Wiederholungsecke mit der Hanau keine Gefahr für das von Johanna Schek gehütete FHC-Tor heraufbeschwor (12.). Im zweiten Viertel zielte Jule Koßwig knapp links am Tor der Hanauerinnen vorbei (19.) und auch Carla Mees hatte kein Glück, als sie ein Zuspiel knapp verpasste (25.). Hanau hatte kurz vor der Halbzeit noch eine Strafecke, aber Zoe Wohlleben zielte am FHC-Tor vorbei (30.). Im dritten Viertel zog Giulia Schubert die nächste FHC-Strafecke. Kernoz legte Mees den Stecher auf und es stand 2:0 (34.) für die Gastgeberinnen. Nach einem Pass von FHC-Kapitänin Denise Hechler setzte Giulia Schubert ihren Stecherversuch nur knapp neben das Gästetor (42.). Danach zielte Carla Mees übers Tor der Hessinnen, aber ihr zweites Tor der Partie sollte rasch folgen (42.). Nach einer schönen Kombination über Jule Reimold, Leah Lörsch und Carla Mees, zog Mees die Strafecke für den FHC. Den Eckenschuss von Yevheniya Kernoz wehrte THC-Keeperin Friedericke Veit zunächst ab, aber Denise Hechler setzte nach und Carla Mees war mit dem Schläger zur Stelle und es hieß 3:0 (43.). Im Schlussviertel holte Alisia Hochstetter eine Schlussecke für den FHC, aber den Versuch von Kernoz klärte Luna Wohlleben von der eigenen Torlinie (60.).
In der Sonntagspartie gegen die HG Nürnberg wirkte Emma Himmler bei den FHC-Damen wieder mit und es kam zum Schwesternduell zwischen Jule Reimold (FHC) und Lena Reimold (HGN). Gegen die HGN hütete in der ersten Halbzeit Mathilda Kiesel das FHC-Tor und in der zweiten Johanna Schek. Im Mittelpunkt stand allerdings HGN-Torhüterin Stefanie Carstens, die mit einer Parade gegen Marlene Margraf die FHC-Führung verhinderte (10.). Es folgte ein wunderschöner Angriff über Giulia Schubert und Leah Lörsch, den Emma Himmler überlegt zum 1:0 (11.) abschloss. In der 14. Minute war Carstens schnell genug zur Stelle, um Carla Mees am 2:0 zu hindern. Im zweiten Viertel hatte Mees die HGN-Keeperin schon geschlagen, aber Lena Reimold klärte den Ball mit dem Schläger von der Nürnberger Torlinie (17.). In der 28. Minute zogen die FHC-Damen eine Ecke einschließlich zweier Wiederholungen, wobei Denise Hechler im dritten Versuch an Carstens scheiterte (29.). In der Schlussminute der ersten Halbzeit ließ der FHC noch eine weitere Strafecke ungenutzt (30.). So ging es auch im dritten Viertel weiter, als Giulia Schubert mit der nächsten FHC-Strafecke nicht an Carstens vorbeikam (32.). Marlene Margraf hatte das zweite Tor auf dem Schläger, aber Carstens parierte gegen sie gleich doppelt (40.). Franziska Frey trug den Ball über die linke Seite nach vorne, aber Carla Mees verpasste ihr Zuspiel knapp (41.). Danach sah Jule Koßwig die Grüne Karte (42.) und in Überzahl kam die HGN zu einer Strafecke, aber Johanna Schek parierte den Eckenschuss von Nora Weigand (43.). Nach einem Stockfoul an Laura Schubert gab es sieben Sekunden vor Ende des dritten Viertels Siebenmeter und Denise Hechler verwandelte diesen sicher zum 2:0 (45.). Zu Beginn des Schlussviertels ließen die FHC-Damen eine weitere Ecke ungenutzt (46.). Stattdessen kam die HGN nun zu einer Serie von drei
Strafecken, aber letztlich verfehlte hier auch der dritte Versuch sein Ziel (52.). Auch zwei FHC-Strafecken brachten danach keinen weiteren Erfolg (53., 56.). Kurz vor Schluss verpasste Marlene Margraf das dritte Tor knapp, als sie rechts am Nürnberger Tor vorbei zielte. Am 2. Mai (15 Uhr) haben die FHC-Damen als Nächstes den Nürnberger HTC in der MHC Arena zu Gast. ma