Die MHC-Damen kommen der erneuten EHL-Qualifikation immer näher – Sechs Punkte und null Gegentore am Wochenende
Mit einem 3:0 (2:0)-Sieg gegen den SC Frankfurt 1880 am Samstag und einem 1:0 (0:0)-Sieg gegen Rot-Weiss Köln, haben die MHC-Damen am Wochenende in der MHC Arena die Optimalausbeute von sechs Punkten eingefahren. Weder Chiara Vischer im Spiel gegen den SC 80 noch Leonie Weißenberger im Spiel gegen RW Köln mussten dabei hinter sich greifen. Da der Verfolger Der Club an der Alster am Samstag beim Bremer HC mit 0:1 verlor und am Sonntag das Hamburger Derby beim HTHC erst nach Penaltyschießen mit 5:4 gewann, vergrößerte das Team von MHC-Damentrainerin Sofie Gierts seinen Vorsprung in der Tabelle der Feldhockey-Bundesliga auf satte neun Punkte. Damit ist auch die Hauptrundenmeisterschaft und die damit verbundene erneute EHL-Qualifikation ein gutes Stück näher gerückt. „Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, aber das ist gegen einen Gegner, der nur hinten drinsteht, auch nicht einfach. Sie haben selbst nichts fürs Spiel gemacht und Chiara hat keinen einzigen Ball auf ihr Tor bekommen“, freute sich Gierts, dass es ihrer Mannschaft am Samstag dennoch gelang, das Bollwerk des Aufsteigers zu knacken. Beim Wiedersehen mit Paula Schröder und Claire Jandewerth, die für den SC 80 spielen, gelang es den Blau-Weiß-Roten recht schnell, die erste Strafecke zu ziehen, aber MHC-Kapitänin Stine Kurz konnte SC-Torhüterin Paula Hermening hier noch nicht überwinden (8.). Ein von Agustina Habif eingeleiteter Angriff sollte wenig später aber den ersten Erfolg bringen. Habif spielte auf Lisa Mayerhöfer, die weiter zu Hannah Reichert. Reichert bediente Charlotte Gerstenhöfer und die legte auf Nadine Kanler ab, die den MHC-Anhang das 1:0 (11.) bejubeln ließ. Zu Beginn des zweiten Viertels legte Kanler dann für Hannah Reichert auf, aber SC-Keeperin Hermening parierte (16.). Wenig später hatte Carolin Seidel Pech, als sie nur das Außenbrett traf (23.). Kurz vor der Halbzeitpause spielte Stine Kurz auf Sonja Zimmermann, die eine Strafecke für den MHC zog. Diesmal ließ Kurz Hermening keine Chance und traf 18 Sekunden vor der Pause zum 2:0 (30.). Im dritten Viertel gelang es den Hessinnen, eine weitere MHC-Strafecke von Ines Wanner erfolgreich abzulaufen (33.). In der 35. Minute jubelten die Blau-Weiß-Roten schon, aber das gerade erzielte Tor zählte nicht und es gab eine Strafecke, bei der aber auch die beiden Wiederholungen nicht den dritten Treffer brachten. Den verpasste auch Charlotte Gerstenhöfer, als sie nach Zuspiel von Carolin Seidel an Hermening scheiterte (38.). Bis zum dritten Treffer sollte es bis ins Schlussviertel dauern, als Sonja Zimmermann eine Strafecke zum 3:0 (58.) verwandelte. Im Sonntagsspiel waren es die Spielerinnen von Rot-Weiss Köln, die in der MHC Arena durch Felicia Wiedermann zur ersten Strafecke kamen. Die Eckenablage landete letztlich dann auch bei Wiedermann, aber in Gefahr geriet das von Leonie Weißenberger gehütete MHC-Tor nicht (6.). Aina Kresken verpasste auf der anderen Seite die Chance zur Mannheimer Führung (9.). Leonie Weißenberger war dann gefordert, als die Kölnerinnen die nächste Strafecke inklusive Wiederholung hatten, und verhinderte die mögliche Gästeführung (12.). Im zweiten Viertel kamen die MHC-Damen dem ersten Treffer der Begegnung sehr nahe, als RW-Torhüterin Lisa Höllriegl zunächst bei der Wiederholung den Eckenschuss von Stine Kurz abwehrte und im Nachgang Charlotte Gerstenhöfer Pech hatte, als sie nur den Torpfosten traf (23.). Eine „Aggi“ von Wiedermann parierte Leonie Weißenberger glänzend (27.), und es blieb zur Halbzeit torlos. Im dritten Viertel scheiterte zunächst Hannah Reichert an Höllriegl (32.), während Ines Wanner das Tor knapp verfehlte (36.). Sonja Zimmermann konnte eine Strafecke für den MHC holen und bei der Wiederholung traf Ines Wanner zum umjubelten 1:0 (38.). Leonie Weißenberger hielt diese knappe Führung mit einer Parade gegen Sophie Prumbaum fest (42.). Im Schlussviertel ließen die Blau-Weiß-Roten dann nicht mehr viel anbrennen und durften sich über die nächsten drei Punkte freuen. ma