„MHC-Damen besiegen zum EHL-Auftakt Reading mit 4:0 – Am Karfreitag wartet nun der HTHC
Die MHC-Damen haben einen guten Start ins Finalturnier der Euro Hockey League (EHL) 2026 im niederländischen Den Bosch hingelegt und im Final 12 den englischen Meister Reading HC mit 4:0 (1:0) besiegt. Damit hat das Team von MHC-Damencheftrainerin Sofie Gierts das Final 8 der EHL erreicht. Im EHL-Viertelfinale kommt es am Karfreitag (13.15 Uhr/live auf Dyn) nun zu einem bundesligainternen Duell, bekommen es die MHC-Damen doch mit dem für die Runde der letzten Acht gesetzten deutschen Meister Harvestehuder THC zu tun. Der Sieger dieses Spiels bestreitet am Karsamstag (18.15 Uhr) das Halbfinale gegen den Sieger des Viertelfinales zwischen dem SCHC aus den Niederlanden und dem Vorjahresfinalisten Braxgata HC. Der Verlierer hat am Ostersonntag (10.15 Uhr) noch ein Ranking Match gegen den Verlierer des Spiels zwischen dem SCHC und Braxgata.
Um das rein deutsche EHL-Viertelfinale am Karfreitag perfekt zu machen, musste das Gierts-Team am Mittwoch aber erst einmal den englischen Titelträger Reading HC bezwingen, der sein Debüt in der EHL gab. Schon nach zwei Minuten gab Verena Neumann den ersten Schuss auf das Tor der Engländerinnen ab, aber Nicola Cochrane im HC-Tor parierte. Wenig später zog Lucina von der Heyde die erste Strafecke für den MHC, die nach dem Spiel auch als beste Spielerin dieser Begegnung geehrt wurde. Der Eckenschuss von MHC-Kapitänin Stine Kurz traf die Herausläuferin Jemima Copeman am Fuß, und so musste die Wiederholungsecke her. Auch dieser Versuch von Kurz wurde von Reading abgelaufen, diesmal allerdings regelkonform. Aina Kresken kam zwar trotzdem noch zum Nachschuss, aber sie verfehlte das Tor der Engländerinnen (7.). Reading ließ dann auch das erste offensive Zeichen folgen, als Lorna MacKenzie den Ball in den MHC-Schusskreis spielte, aber keine Gefahr für das von Chiara Vischer gehütete MHC-Tor entstand, weil es keinen Abnehmer gab (7.). In der 11. Minute kam Reading einem Treffer da schon deutlich näher, als Caroline Spence eine Hereingabe direkt vor dem MHC-Tor nur knapp verpasste (11.). Im zweiten Viertel erging es auf MHC-Seite Nadine Kanler aber nicht besser, als sie einen langen Ball von Ines Wanner nur knapp verpasste (17.). Lucina von der Heyde zog eine Strafecke für den MHC, aber erneut konnte Copeman den Eckenversuch von Stine Kurz ablaufen (22.). Noch vor der Halbzeitpause sollte der Treffer für die Blau-Weiß-Roten doch noch fallen. Verena Neumann brachte den Ball in den Schusskreis, eine Abwehrspielerin konnte nicht richtig klären, Julia Hemmerle kam an den Ball und zog satt zum 1:0 (26.) ab.
Im dritten Viertel hätten die MHC-Damen diese Führung fast früh ausgebaut, aber nach Zuspiel von Sonja Zimmermann konnte Aina Kresken Cochrane im HC-Tor nicht bezwingen (31.). Dann erlaubten sich auch die Blau-Weiß-Roten einen leichten Ballverlust, aber Chiara Vischer war gegen Megan Crowson zur Stelle (36.). Verena Neumann spielte den Ball zu Carolin Seidel, die ihn mit ihrer „Aggi“ aber nicht richtig traf und das Tor der Engländerinnen deutlich verfehlte (37.). An das nächste Zuspiel von Verena Neumann kam Nadine Kanler zwar nicht heran, aber Aina Kresken, doch Cochrane wehrte ab (39.). Die Blau-Weiß-Roten machten weiter Druck und Kresken zog die nächste Strafecke mit einem gegnerischen Fuß. Diese wurde allerdings erst nach Anrufung des Videobeweises durch den MHC gegeben. Diesmal trat Ines Wanner zum Eckenschuss an und ihren Schuss fälschte HC-Kapitänin Lucienne Daman unhaltbar zum 2:0 (41.) ab. Im Schlussviertel kassierten die MHC-Damen zwar eine Grüne Karte gegen Hannah Reichert (48.), aber die zweiminütige Unterzahl macht dem Gierts-Team nichts aus, im Gegenteil! Sonja Zimmermann klaute den Engländerinnen den Ball und brachte ihn aufs gegnerische Tor. Cochrane konnte zwar abwehren, aber daraus entstand die nächste Strafecke für den MHC. Charlotte Gerstenhöfer brachte den Ball herein, Fiona Felber stoppte die Kugel und Lucina von der Heyde traf zum 3:0 (49.). 7:03 Minuten vor Spielende kam Leonie Weißenberger für Chiara Vischer ins MHC-Tor und durfte sich in der 58. Minute auszeichnen, als der englische Meister seine einzige Strafecke hatte. So parierte Weißenberger den Eckenschuss von Emma Findlay. Auch das letzte Tor der Begegnung blieb dem MHC vorbehalten, als Linda Bens sich über die linke Seite durchsetzte und Nadine Kanler nur noch zum 4:0 (59.) einschieben musste. ma