SO/21/12 – MHC-Damen gewinnen das „Club Derby“ gegen den FHC

SO/21/12 – MHC-Damen gewinnen das „Club Derby“ gegen den FHC

MHC – FHC 5:1

Im Clubderby gegen den FHC hatten sich die MHC-Damen personelle Verstärkung an Bord geholt, gab doch Aina Kresken nach ihren FIH Pro League-Auftritten mit den Danas ihr Debüt in dieser Hallensaison. So hatte Jörn Henkel zumindest wieder neun Feldspielerinnen zur Verfügung. Die erste Chance im Spiel gehörte dann auch dem MHC. Hannah Reichert hatte mit ihrem Eckenschuss Johanna Schek schon überwunden, aber Yevheniya Kernoz klärte den Ball von der eigenen Torlinie (3.). Der FHC antwortete durch Emma Himmler, doch Leonie Weißenberger hielt hier ebenso (3.), wie wenig später auch gegen Carla Mees (6.). Das Tor erzielte der MHC, als Aina Kresken per Strafecke ihr erstes Saisontor erzielte und auf 1:0 (8.) stellte. Der FHC kam dem 1:1-Ausgleich sehr nahe, als er von der 11. bis zur 13. Minute drei Strafecken hatte. Die letzte davon setzte Yevheniya Kernoz an den linken Torpfosten! Was Johanna Schek draufhat, zeigte sie in der 14. Minute, als sie Linda Bens mit einer Glanzparade das 2:0 verwehrte. Zu Beginn des zweiten Viertels landete der Ball zwar im MHC-Tor, aber Emma Himmler hatte ihn aus der Luft ins Tor bugsiert und so zählte dieser Treffer nicht (16.). Chiara Schubert zog eine Strafecke für den FHC. Den Eckenschuss von Leah Lörsch wehrte Leonie Weißenberger ab, aber es gab die Wiederholungsecke und diesmal zielte Lörsch knapp übers MHC-Gehäuse (21.). Stattdessen stibitzte Aina Kresken den Ball, ging nach vorne und überwand Johanna Schek mit etwas Glück im kurzen Eck zum 2:0 (23.). Linda Bens legte wenig später das 3:0 (27.) nach, was auch den Halbzeitstand darstellte. Nach Wiederbeginn hatte Jule Koßwig zunächst die große Chance zum Anschlusstor ausgelassen (33.), aber Yevheniya Kernoz belohnte endlich die FHC-Mühen, als sie per Strafecke auf 3:1 (34.) verkürzte. Noch im dritten Viertel stellte Charlotte Gerstenhöfer ebenfalls per Strafecke mit dem 4:1 (43.) aber den alten Abstand wieder her. Ihr blieb auch der letzte Treffer des Clubderbys vorbehalten, als sie wiederum per Strafecke zum 5:1 (53.) traf.

Die Fans beider Lager bekamen in der Irma-Röchling-Halle allerdings ein deutlich engeres Spiel geboten, als es das Endresultat am Ende aussagte. „Das war unglaublich gute Werbung für den Damensport. Zwei Mannschaften, die eine klare Idee hatten und das sehr, sehr gut gespielt haben. Der FHC war in der ersten Halbzeit unglaublich gut, das waren mehr Torschüsse auf unser Tor, als bisher in der gesamten Saison. Da hatten wir eine bockstarke Torhüterin und haben richtig Schwierigkeiten gehabt“, lobte MHC-Coach Jörn Henkel nach dem Derbysieg nicht nur den Gegner, sondern auch eine starke Leonie Weißenberger im MHC-Tor. „Ich bin zufrieden, wie die Mädels das gespielt haben. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns viele Chancen herausgespielt, haben uns aber leider nicht mit Toren belohnt. Trotzdem bin ich mit dem Spiel insgesamt zufrieden, mit dem Ergebnis allerdings nicht, denn wir wollten schon punkten. Am Ende war der MHC einfach kaltschnäuziger als wir, hat die Dinger reingemacht und auch verdient gewonnen“, befand FHC-Trainer Tobias Herre zum Derby in der Irma-Röchling-Halle.
ma

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