MHC-Damen schlagen die FHC-Damen im Clubderby

MHC-Damen schlagen die FHC-Damen im Clubderby

8:2-Sieg des MHC festigt Platz eins

Am Samstagnachmittag war die Irma-Röchling-Halle Schauplatz des Derbys zwischen den MHC- und FHC-Damen und erstmals bildete diese Partie auch das nominelle Spitzenspiel in der Südgruppe der Hallenhockey-Bundesliga. Ihre Spitzenposition konnten die gastgebenden MHC-Damen dabei mit einem 8:2 (3:2)-Sieg ausbauen, die FHC-Damen stehen aber trotz der Niederlage im Clubderby mit sechs Punkten weiterhin auf Platz zwei. „Letztlich kamen unsere Athletik und unser Tempo zum Tragen. Wir haben heute zwei Schritte nach vorne gemacht, auch wenn wir uns die beiden Gegentore durch Fehler selbst einschenken. In der ersten Halbzeit haben wir auch zu wenig aufs Tor geschossen“, durfte MHC-Coach Nicklas Benecke gerade auch aufgrund einer sehr effektiven Chancenverwertung in Halbzeit zwei einen verdienten Derbysieg auf der Habenseite verbuchen. 

„Wir sind mit unserer Leistung heute nicht zufrieden, vor allem der kämpferischen Leistung und der Defensive. Das hatten wir uns unabhängig vom Spielausgang eigentlich vorgenommen, nachdem es uns zuletzt so stark gemacht hat. In der ersten Halbzeit haben wir das phasenweise hinbekommen, aber in der zweiten Halbzeit dann leider gar nicht mehr. Und von daher ist der 8:2-Endstand in der Höhe wahrscheinlich verdient“, machte FHC-Coach Christian Wittler keinen Hehl daraus, dass er sich von seiner Mannschaft über die gesamten 60 Minuten trotz des schmerzlichen Ausfalls von Luisa Höffling-Conradi und Carla Stober am Samstag mehr erhofft hatte.

In der ersten Halbzeit gelang es den FHC-Damen noch das Spiel spannend zu halten und das obwohl der MHC einen guten Start ins Spiel erwischte, als Charlotte Gerstenhöfer nach 25 Sekunden schon die erste Strafecke für das Benecke-Team holte. Stine Kurz konnte den Ball aber nicht richtig kontrollieren und Leonie Weißenberger im FHC-Tor hielt (1.). Auch gegen Aina Kresken war Weißenberger zur Stelle (5.). In der 7. Minute musste dann auch Karlotta Lammers im MHC-Tor eingreifen, als sie gegen Jule Reimold zur Stelle war. Fiona Felber verfehlte das FHC-Tor nur knapp (11.). Zu Beginn des zweiten Viertels gab es erneut Strafecke für den MHC und diesmal schlug Charlotte Gerstenhöfer zum 1:0 (17.) zu. Auf Zuspiel von Stine Kurz stellte Fiona Felber wenig später auf 2:0 (20.). Mitten in die Euphorie über dieses Tor erzielte Franziska Frey auf Zuspiel von Jule Reimold den Abschlusstreffer zum 2:1 (21.). Leonie Weißenberger verhinderte gegen Fiona Felber das mögliche 3:1 (25.), musste aber nur wenig später doch hinter sich greifen, als erneut Charlotte Gerstenhöfer eine Strafecke zum 3:1 (26.) für den MHC verwertete. Im Gegenzug stellte Jule Reimold mit dem 3:2 (27.) aber den alten Abstand wieder her.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Nadine Kanler dann rasch auf 4:2 (31.), als der Ball etwas unglücklich durch die Beine der starken Leonie Weißenberger ging. So konnte Weißenberger in der 37. Minute zunächst auch den Schuss von Lisa Mayerhöfer abwehren, die setze aber nach und schnappte sich den eigenen Nachschuss zum 5:2 (37.). Direkt danach konnten die FHC-Damen bei zwei Strafecken dagegen Karlotta Lammers nicht überwinden (38./39.). Nadine Kanler schraubte das Resultat stattdessen auf 6:2 (41.) für den MHC. Im Schlussviertel legte Nadine Kanler ihr drittes Tor in diesem Spiel zum 7:2 (52.) nach und Aina Kresken setzte mit dem 8:2 (56.) den Schlusspunkt. Nach der nun auf dem Programm stehenden Spielpause wegen der Hallenhockey-EM in Hamburg, wollen die FHC-Damen nach der Niederlage gegen den MHC in den nächsten beiden Ligaspielen in zwei Wochen dann gerne wieder in die Erfolgsspur zurück und punkten, während die MHC-Damen ihre Erfolgsserie von drei Siegen in drei Ligaspielen dann weiter ausbauen möchten.

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