BuLi-Vorschau: Doppelspieltag: MHC mit zwei Heimspielen gegen Nürnberg und Berlin

BuLi-Vorschau: Doppelspieltag: MHC mit zwei Heimspielen gegen Nürnberg und Berlin

Eine der besten Defensiven der Liga

Zum Abschluss der Vorrunde in der Hockey-Bundesliga haben die Vereine noch einen Doppelspieltag vor der Brust. „Wenn wir die Einstellung wie beim 2:0 gegen Köln auf den Platz bringen, dann sind sechs Punkte möglich“, sagt Trainer Andreu Enrich vor den Heimspielen des Mannheimer HC gegen den Nürnberger HTC (Samstag/16 Uhr) und den Berliner HC (Sonntag/14.00 Uhr) am Feudenheimer Neckarkanal. Gegen den Abstiegskandidaten aus Franken sollen dabei auch Nachwuchsakteure zum Einsatz kommen, die bisher noch nicht so viel gespielt hatten. „Berlin ist allerdings ein ganz anderes Kaliber, gegen das wir in der vergangenen Saison beide Begegnungen verloren haben. Das wird ein harter Kampf gegen eine der besten Defensiven der Liga.“

Dass Berlin immer eine Reise wert ist, wollen die Damen des MHC bestätigen und danach mit sechs Punkten im Gepäck die Rückfahrt antreten. Gegen den bisher noch sieglosen Aufsteiger TuS Lichterfelde, „der aber zuletzt immer besser in Fahrt gekommen ist, wird es am Samstag wohl eher ein Geduldsspiel werden“, mutmaßt Trainer Nicklas Benecke. Dagegen erwartet der Coach am Sonntag gegen den aufstrebenden Tabellenfünften Berliner HC „eine enge Auseinandersetzung, die sehr ekelhaft werden könnte.“ Nationalspielerin Naomi Heyn fällt aus.

„Zunächst müssen wir am Samstag unsere Hausaufgaben erledigen“, betont Trainer Carsten Müller vor dem Auftritt der TSV-Damen in der 2. Bundesliga beim bisher punktlosen Schlusslicht Schott Mainz (16 Uhr). Wenn dann noch am Sonntag auf heimischem Gelände am Fernmeldeturm (15 Uhr) gegen Bundesligaabsteiger Rüsselsheimer RK ein Sieg gelänge, dann würden die Mannheimerinnen nach Abschluss der Vorrunde auf dem Aufstiegsplatz überwintern. „Wir haben richtig Bock drauf, diese ganz wichtigen Punkte gegen den RRK zu holen“, freut sich der Coach auf die Spitzenbegegnung mit dem Tabellendritten.
Gegen die gleichen Gegner – nur in umgekehrter Reihenfolge – muss der Feudenheimer HC antreten und kann dabei mit dem kompletten Kader auflaufen. „Am Samstag gegen den Rüsselsheimer RK sind wir sicherlich der Außenseiter, aber wir freuen uns auf einen hochklassigen Gegner, den wir ähnlich wie den TSV vor ein paar Wochen ärgern können. Jeder Punkt, den wir behalten, wäre super“, sagt Trainer Christian Wittler. „Am Sonntag ist es dann umgekehrt. Wir sind gegen Mainz klarer Favorit und wollen uns mit einem deutlichen Sieg und einem guten Spiel in die Halle verabschieden.“

Bundesliga Herren
Samstag 16 Uhr: Mannheimer HC – Nürnberger HTC
Sonntag 14.00 Uhr: Mannheimer HC – Berliner HC (Anpfiff auf 14 Uhr vorverlegt)

Bundesliga Damen
Samstag 12 Uhr: TuS Lichterfelde – Mannheimer HC
Sonntag 12 Uhr: Berliner HC – Mannheimer HC

2. Bundesliga Damen
Samstag 13.30 Uhr: Feudenheimer HC – Rüsselsheimer RK
Sonntag 12 Uhr: Feudenheimer HC – Schott Mainz

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