Ergebnisse

FHC-Damen haben den Einzug in die Meisterrunde sicher

2:1-Heimsieg gegen BW Berlin und Ergebnisse der Konkurrenz bedeuten auch den vorzeitigen Klassenerhalt

Einen Glückwunsch durfte man am Samstag an die FHC-Damen aussprechen, denn die junge Truppe von Trainer Christian Wittler und Co-Trainer Paul Bonsiep hat das Hauptsaisonziel Klassenerhalt in der Zweiten Feldhockey-Bundesliga bereits geschafft. Durch den eigenen 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen den TC Blau-Weiss Berlin hatten die FHC-Damen am frühen Nachmittag schon einen enormen Schritt in Richtung Meisterrunde gemacht und Christian Wittler bewies kurz nach dem so wichtigen Sieg gegen die Hauptstädter geradezu prophetische Fähigkeiten. „Wenn das Spiel zwischen der HG Nürnberg und dem TSV Schott Mainz Unentschieden ausgeht, dann haben wir es schon sicher unter die ersten Fünf geschafft“, sollten sich die Franken und die Rheinhessen beim torlosen 0:0 genau an diese Vorgabe halten. Während man Blau-Weiss Berlin selbst aus dem Rennen warf, können nun auch die Mainzer die FHC-Damen nicht mehr aus den Top-Fünf verdrängen, ebensowenig Obermenzing, das beim NHTC mit 0:3 unterlag. Bereits vor dem Heimspiel gegen den Tabellenführer TuS Lichterfelde am Sonntag (12 Uhr) stehen die FHC-Damen daher als Teilnehmer an der Meisterrunde in der Südgruppe der Zweiten Liga fest und haben damit natürlich auch mit dem Abstieg schon nichts mehr zu tun. Voraussetzung für diesen quasi doppelten Erfolg war aber der Heimsieg gegen BW Berlin. „Wir kommen richtig gut in dieses Sechs-Punkte-Spiel und gehen auch früh in Führung“, durften Wittler und der FHC-Anhang schon nach 8. Minuten das frühe 1:0 durch Anna Uhlmann bejubeln. Mit dieser verdienten Führung ging es auch in die Halbzeitpause, doch mit dem Wiederanpfiff lief es für das junge FHC-Team zunächst nicht mehr so rund. „Wir haben ein ganz schwaches drittes Viertel gespielt, da hat uns Leonie Weißenberger einige Male gerettet“, sollte die FHC-Torhüterin in der 45. Minute dann doch geschlagen sein, als Alexa-Marie Schröder zum 1:1 für die Gäste traf. Den Schock des späten Treffers im dritten Viertel verdauten die FHC-Damen aber gut und machten nun im Schlussviertel selbst wieder Druck aufs Berliner Tor, der Lohn war der so wichtige Siegtreffer zum 2:1 (53.) durch Rosalie Fayner.

Share