Ergebnisse

FHC-Damen klettern auf Platz drei – 3:1-Auswärtssieg beim ATV Leipzig

Unter den Top-Fünf der Zweiten Bundesliga Süd wollen die FHC-Damen nach Ende der Hauptrunde gerne einlaufen, spielen doch die Teams auf den Positionen eins bis fünf unter Mitnahme der Punkte in der Aufstiegsrunde und die Teilnahme an dieser bedeutet natürlich auch den sicheren Klassenerhalt. Einen großen Schritt in diese Richtung konnten die FHC-Damen am Samstag machen, denn mit dem 3:1 (1:1)-Auswärtssieg beim Tabellenletzten ATV Leipzig kletterte das Team von FHC-Damencoach Christian Wittler zumindest bis Dienstag, wenn sich in Nürnberg der NHTC und die HGN zum Nachholspiel gegenüberstehen auf Platz drei. Unabhängig vom Ausgang der Partie in Nürnberg haben die FHC-Damen einen fünf Punkte Vorsprung auf den Sechsten aus Mainz und das bei drei noch ausstehenden Begegnungen in der Hauptrunde von denen eine allerdings gegen den Tabellenführer TuSLi sein wird. Beim Spiel in Leipzig gab dabei die Russin Ekaterina Boitsova ihren Zweitligaeinstand bei den FHC-Damen. Nach Ansicht ihres Trainers Christian Wittler machten es die FHC-Damen in Leipzig dabei eigentlich viel zu spannend. „Im ersten Viertel spielen wir unfassbar gut und haben allein drei Situationen wo die ATV-Torhüterin schon geschlagen ist, aber eine Leipzigerin den Ball dann doch noch von der eigenen Torlinie weg kratzt“, zehrten diese Situationen durchaus an Wittlers Nerven. „Dann machen wir das 1:0 (8.) durch Luisa Höfling-Conradi und du denkst es läuft, aber noch vor der Halbzeitpause bekommst du dann quasi aus dem Nichts durch einen Konter den 1:1-Ausgleich“, empfand Wittler den Ausgleich der Gastgeberinnen durch ATV-Kapitänin Elisabeth Kirschbaum in der 25. Minute schon als sehr glückliche Fügung für die Gastgeberinnen, spiegelte doch der Pausenstand von 1:1 die Verhältnisse auf dem Platz nicht wider. „Im dritten Viertel waren wir dann allerdings nicht so gut, aber Luisa Höfling-Conradi gelingt kurz vor Viertelende das 2:1 (45.)“, sah Wittler wie sich die FHC-Damen nun die drei Zähler nicht mehr entreißen ließen. „Leipzig hat am Ende auch die Torhüterin raus genommen und dann hat Emma Förter mit dem 3:1 (58.) alles klar gemacht“, freute sich der FHC-Coach über den absolut verdienten Auswärtssieg in Sachsen.

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