Ergebnisse

OB-Turnier beim TSV: Herren Erster // Damen Fünfter

Der Düsseldorfer HC bei den Damen und der Mannheimer HC bei den Herren haben das Hallenhockey-Turnier des TSV Mannheim um die Pokale des Oberbürgermeisters der Stadt Mannheim gewonnen.

Auch wenn zwei Wochen vor dem Start in die neue Saison die Trainer in der Primus Valor Arena am Fernmeldeturm ihre Formationen noch munter durchmischten und verschiedene taktische Konzepte ausprobierten, bekamen die Zuschauer zumindest teilweise hochklassige Begegnungen zu sehen.

Bei den Damen stand der deutsche Meister Düsseldorf schon vor der letzten Partie gegen die Gastgeberinnen als Turniersieger fest. Alle drei Begegnungen entschieden die Rheinländerinnen für sich. Doch der TSV brachte dem Favoriten beim 5:4 die einzige Niederlage bei und schob sich mit diesem Erfolg auf Platz zwei vor. Zuvor hatte es für das Team von Trainer Carsten Müller eine 3:7-Niederlage gegen den Rüsselsheimer RK, einen 3:0-Erfolg gegen den Münchner SC und zum Auftakt ein 1:2 gegen den Lokalrivalen MHC gegeben.

Die mit 19,5 Jahren Durchschnittsalter blutjunge Mannschaft des MHC erreichte anschließend aber nur noch ein 4:4 gegen Rüsselsheim, verlor aber gegen München (1:3) und Düsseldorf (0:7) und wurde am Ende Letzter der dreitägigen Veranstaltung. „Wir haben lediglich vier Trainingseinheiten absolviert“, maß Trainer Nicklas Benecke den Ergebnissen nicht viel Bedeutung bei. TSV-Coach Müller sprach von „einem großen Fragezeichen“ beim Leistungsstand seines Teams, das in dieser Saison wie der MHC auf Leistungsträger verzichten muss.

Ganz anders sieht die Situation bei den Herren aus. Hier dominierte der MHC die Veranstaltung und gewann nach dem 6:3-Auftakt gegen den TSV auch die Partien gegen den Nürnberger HTC (9:6), Crefelder HTC (5:4) und Münchner SC (4:3). Trainer Matthias Becher war mit dem Auftritt seines Teams „total zufrieden. Wir haben in der spielerischen Entwicklung einen großen Schritt gemacht, alle – das merkt man an der Spielfreude – freuen sich sehr auf die Hallensaison.“

Auch TSV-Trainer Müller, der zusammen mit Alexander Vörg an der Bande steht, war mit dem zweiten Platz nicht unzufrieden: „Dafür, dass wir meist nicht in kompletter Besetzung gespielt haben, war das schon ganz ordentlich.“ Der TSV behielt gegen München (5:4) sowie Nürnberg (7:5) die Oberhand und spielte gegen Krefeld 5:5-Unentschieden.

Bundesliga-Absteiger Feudenheimer HC bezwang zum Auftakt der Regionalliga Süd den TuS Obermenzing mit 5:1 (2:0) und ist erster Tabellenführer in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Das neu formierte, junge Team von Trainer Christian Wittler hatte seine Torschützen in Eliese Helmig (2), Rosalie Fayner, Carla Stober und Sophie Tiefenbacher (Strafecke). Allerdings täuscht der deutliche Erfolg über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg, denn die Münchnerinnen waren durchaus ebenbürtig, scheiterten aber immer wieder an FHC-Torhüterin Karlotta Lammers, die insgesamt sieben Strafecken und sogar einen Siebenmeter entschärfte.

Lediglich bei der achten Strafecke in der Schlussminute musste sich die vor Saisonbeginn vom Mutterverein MHC zum FHC gewechselte Keeperin geschlagen geben. „Offensiv war das ganz in Ordnung, doch in der Defensive haben wir viel zu einfache Strafecken gegen uns bekommen“, war Coach Wittler letztlich aber mit den drei Punkten zufrieden.

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