Ergebnisse

MHC-Herren: Mit Schlussoffensive zum 3:3 beim HTHC

MHC-Herren schlagen am Ende nochmal zu – 3:3 beim HTCH fühlt sich wie ein Sieg an

Im Bundesligaduell zwischen dem Harvestehuder THC und den MHC-Herren gab es am Samstag in Hamburg beim 3:3 (2:1) auf dem Papier zwar letztlich keinen Sieger, doch da die Blau-Weiß-Roten bis zur 58. Minute beim HTHC mit 1:3 hinten lagen, fühlte sich das Unentschieden am Ende doch wie ein Sieg an. „Das Gefühl ist wichtiger als der Punkt“, wusste MHC-Herrentrainer Michael McCann denn auch das es solche Momente sind, die eine Mannschaft mehr als nur einen Schritt weiterbringen. „Ich freue mich für die Jungs, denn sie haben richtig gut gespielt und auch gut verteidigt. Wir haben bis zum Schluss daran geglaubt, dass wir hier etwas holen können“, gefiel McCann die Einstellung des Vizemeisters, der sich auch nach dem späten 3:1 (55.) von Michael Körper nicht aufgab. Stattdessen setzten die MHC-Herren nochmal alles auf eine Karte und nahmen Torhüter Lukas Stumpf zugunsten eines elften Feldspielers aus dem Kasten. Dieser Mut wurde belohnt, als zunächst Lucas Vila auf 3:2 (58.) verkürzte. Was zuletzt zweimal nicht gelungen war, sollte diesmal auch endlich klappen, den wieder holten sich die MHC-Herren eine Schlussecke im Spiel und diese nutzte Gonzalo Peillat Sekunden vor dem Ende zum umjubelten 3:3-Ausgleich. Bereits in Hälfte eins hatte Peillat mit einer verwandelten Strafecke auf 2:1 (17.) verkürzt, nachdem Michael Körper (5.) und Florian Steyrer (13. Strafecke) den HTHC früh mit 2:0 in Führung geschossen hatten. „Vor allem das 2:0 war bitter, denn wir hatten davor selbst eine Strafecke machen aber nicht das 1:1. Im Gegenzug bekommt der HTHC eine Strafecke und erzielt das 2:0“, sah McCann zunächst das Glück nicht auf Mannheimer Seite. „Chancen hatten wir in diesem Spiel genug und das Jossip Anzeneder und Linus Müller wieder mitwirken konnten, hat uns zusätzlich Stabilität verliehen“, sieht McCann die Entwicklung des Teams auch im Hinblick auf den EHL-Auftritt Anfang Oktober in Barcelona auf dem richtigen Weg.

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