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U21-EM: Deutschland ist Europameister!

Männliche U21 nach 5:3-Finalsieg gegen England Europameister | Weibliche U21 gewinnt Bronze gegen Belgien im Shoot-Out 4:3

EUROPAMEISTER: DHB-Junioren bei der U21-Europameisterschaft in Valencia (ESP).

Die deutschen Hockey-Junioren haben sich bei den 14. Europameisterschaften  im spanischen Valencia durch einen 5:3 (2:1) – Endspielerfolg über England den Titel gesichert.
Der Erfolg des Teams von Bundestrainer Valentin Altenburg, in dem mit dem bei der Siegerehrung als bester Torhüter ausgezeichneten Alexander Stadler (TSV Mannheim) sowie Raphael Hartkopf, Teo Hinrichs, Linus Müller, Mario Schachner und Justus Weigand (alle Mannheimer HC) sechs Akteure aus der Quadratestadt standen, war allerdings zu keiner Phase des Spiels gefährdet. Denn die Engländer hatten ihre beiden letzten Tore erst in den Schlussminuten erzielt. Zuvor hatten Hartkopf, der mit acht Treffern vor Weigand (5) als bester Torschütze des Turniers geehrt wurde, dreimal sowie Jan Schiffer und Thies Prinz getroffen.
Bereits im Halbfinale hatten die Deutschen beim 3:0 (0:0) gegen die bis dahin ungeschlagenen Gastgeber und Treffern von Hartkopf (2) und Prinz klar dominiert.

Herren-Neuzugang Raphael Hartkopf wurde mit 8 Treffern beste Türschütze der EM.

Für Bundestrainer Altenburg, der nach 21 Jahren wieder einmal einen Titel für Deutschland in dieser Altersklasse holte, war der Auftritt „rein sportlich und spielerisch nahe an der Perfektion. Ich bin extrem beeindruckt, denn die Jungs hatten nicht nur früh in der Saison festgelegt, dass sie Europameister werden wollen, sondern hier das Ziel noch einmal angezogen und betont haben, jeder auf der Anlage solle hinterher sagen können, das war doch klar. Und dieses Vorhaben haben Sie dann umgesetzt.“

DHB-Juniorinnen mit Bronzemedaille bei der U21-Europameisterschaft in Valencia (ESP).

Und beim Deutschen Hockey-Bund (DHB) durfte noch ein weiteres Mal gejubelt werden, denn die Juniorinnen wurden durch einen 4:3  (1:1, 0:0) – Erfolg nach Penaltyschießen über Belgien im kleinen Finale mit der Bronzemedaille dekoriert und machten damit den DHB zum erfolgreichsten Verband dieser Titelkämpfe.
Dabei wäre sogar eine Endspielteilnahme gegen die Niederlande als Titelträger des Jahres 2017, die das anschließende Finale überraschend mit 4:5 nach Penaltyschießen gegen sehr effektive Spanierinnen verlor, drin gewesen. Doch  in der Vorschlussrunde gegen die Gastgeberinnen scheiterte das Team von Bundestrainer Akim Bouchouchi, in der mit Mannschaftsführerin Charlotte Gerstenhöfer und Stine Kurz (beide Mannheimer HC) und Naomi Heyn vom Zweitligisten Feudenheimer HC drei Spielerinnen aus der Quadratestadt standen, an der mangelnden Verwertung seiner Standards. So wurden bei der 2:4-Niederlage nach Penaltyschießen – nach regulärer Spielzeit hatte die Begegnung 1:1 (0:1) gestanden – vier Strafecken und drei von vier Penaltys vergeben, nur Gerstenhöfer hatte ihren Strafstoß verwandelt.

Ähnliches hatte dann im kleinen Finale gedroht, denn zuvor hatten die Deutschen trotz Feldüberlegenheit zwei Minuten vor dem Ende noch den 1:1-Ausgleich kassiert und die ersten drei Penaltys verschossen, während Belgien zweimal erfolgreich war. 
Doch anschließend trafen Kurz, die in der regulären Spielzeit das 1:0 per Strafecke (43.) erzielt hatte, und zweimal die Hamburgerin Kirschbaum, während die frühere MHC-Torhüterin Selina Müller vom Münchner SC dreimal hielt und damit zur Matchwinnerin wurde.

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