Ergebnisse

Unglückliche 4:5-Finalniederlage im Hockeykrimi gegen Meister Mülheim

Knappe Finalniederlage gegen Uhlenhorst Mülheim – Wir sind trotzdem stolz auf unsere Vizemeister

Einen echten Trost gab es am Sonntag für die MHC-Herren nicht, dafür tat die gerade erlittene 4:5 (4:2)-Finalniederlage gegen Uhlenhorst Mülheim einfach zu weh und doch wurde das Herrenteam von den MHC-Fans zurecht gefeiert, denn die auch mit der Vizemeisterschaft haben die MHC-Herren eine tolle Saison hingelegt. Nicht zu vergessen der Bronzeplatz bei der EHL, für die man sich schon am Samstag erneut qualifiziert hatte. “Dass das Team wieder in der EHL steht ist schon eine tolle Sache, aber im Moment tut es einfach verdammt weh”, hätte sich Max Neumann in seinem letzten Spiel ein noch besseres Ende gewünscht. “Trotzdem war es beim MHC eine geile Zeit die ich nicht missen möchte. Das ganze Team hier, das passt einfach. Wenn man sich anschaut wie wir in der EHL agiert haben und das wir jetzt hier im Finale standen, das ist schon aller Ehren wert”.

Schon nach dem Halbfinalsieg gegen Rot-Weiss Köln hatte MHC-Coach Michael McCann betont wie stolz er auf sein Team ist und dies konnte auch die Endspielniederlage nicht schmälern. “Mülheim hat heute fünf Tore gegen die beste Defensive der Liga geschossen und sich daher den Sieg auch verdient”, erinnerte der Australier daran, dass die Blau-Weiß-Roten in der gesamten Bundesligahauptrunde gerade einmal 31 Gegentore hinnehmen mussten. “Nach unseren beiden Toren steht es zu schnell 2:2 und dann 2:4”, wusste McCann dass das zweite Viertel die Blau-Weiß-Roten am Sonntag teuer zu stehen kam. Dabei hatte der Blaue Block in Viertel zwei zunächst richtig Grund zur Freude, als Gonzalo Peillat (17. / Siebenmeter) und Guido Barreiros (17.) per Doppelschlag innerhalb weniger Sekunden für eine 2:0-Führung sorgten. Der letzte Torjubel war kaum verklungen, da verkürzte Jan Schiffer für den HTCU auf  2:1 (18./ Strafecke). Diesem Treffer ließen die Ruhrstädter das 2:2 durch Malte Hellwig (22./ Strafecke), das 3:2 durch Tobias Matania (27./ Strafecke) und erneut durch Matania das 4:2 (30.) folgen. Nach der Pause zeigten sich die MHC-Herren kämpferisch und belohnten sich mit dem 4:3 durch Gonzalo Peillat (38./ Strafecke). Julius Meyer erhöhte für den HTCU auf 5:3 (41.), aber die MHC-Herren gaben sich noch längst nicht geschlagen und Lucas Vila setzte zum 5:4 (45.) nach. Die MHC-Herren blieben dran und hatten im Schlussviertel gleich drei Ecken, von denen die letzte 50,9 Sekunden vor Ende aber auch nicht den gewünschten Erfolg brachte, als Lukas Stumpf den Kasten schon zugunsten eines elften Feldspielers verlassen hatte.

Video-Zusammenfassung des Finals (sportschau.de) – hier klicken.

Uhlenhorst Mülheim – Mannheimer HC 5:4 (4:2)

Tore:


0:1 Gonzalo Peillat (17.)
0:2 Guido Barreiros (18.)
1:2 Jan Schiffer (KE, 18.)
2:2 Malte Hellwig (KE, 22.)
3:2 Tobias Matania (KE, 27.)
4:2 Tobias Matania (30.)
—–
4:3 Gonzalo Peillat (KE, 38.)
5:3 Julius Meyer (41.)
5:4 Lucas Vila (KE, 45.)



Ecken: 7 (0 Tore) / 5 (0 Tore)
Zuschauer: 4000
Schiedsrichter: Tim Meissner / Benjamin Göntgen

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