Ergebnisse

Damen verlieren DM-Halbfinale 2:3 gegen den Düsseldorfer HC

In Krefeld gibt es wieder kein Happy End für die MHC-Damen – Trotz 2:1-Führung siegt am Ende der DHC mit 3:2

Dem DM-Finale in Krefeld kamen die MHC-Damen, wie schon im Vorjahr, zwischenzeitlich sehr nah, doch auch diesmal blieb den Blau-Weiß-Roten der Finaleinzug versagt, die sich dem Düsseldorfer HC im Halbfinale mit 2:3 (2:1) geschlagen geben mussten. Die Niederlage gegen den DHC schmerzte umso mehr, hatte man doch erst 2018 an gleicher Stelle das DM-Endspiel verpasst, als man trotz 60 überlegen geführter Spielminuten, am Ende dem UHC Hamburg im Penaltyschießen unterlag. „Ich würde die Niederlage heute als unnötig bezeichnen. Wenn das nach Penaltyschießen gewesen wäre, hätte ich mich vielleicht noch damit anfreunden können, denn es hätte nach 60 Minuten ja ein Unentschieden bedeutet. Normalerweise weiß man nach einer Niederlage meist recht schnell woran es lag, aber das heute zu erklären fällt mir doch recht schwer. Keine Ahnung was da heute mit uns im dritten Viertel los war“, konnte sich MHC-Coach Nicklas Benecke nicht erklären, warum es den MHC-Damen nach der Pause zunächst nicht gelang, an ihre starke erste Halbzeit anzuknüpfen. „Viel lassen wir ja eigentlich auch nicht zu, Düsseldorf hat vier fünf Chancen und macht daraus drei Tore, das ist natürlich auch sehr effektiv. Uns hat da einfach auch das nötige Glück gefehlt“, dachte Benecke da besonders an die 55. Minute, als Lydia Haase  zunächst an DHC-Keeperin Nathalie Kubalski scheiterte und dann denn Nachschuss vorbei setzte, als fast alle auf der Tribüne schon mit dem Tor zum 3:3-Ausgleich gerechnet hatten. „Wir müssen eigentlich mit einer 3:1-Führung in die Pause. Stattdessen bekommen wir kurz nach der Pause den Eckentreffer zum 2:2-Ausgleich“, sah Benecke wie nach dem Tor von Sabine Markert (35.) das Spiel im dritten Viertel zugunsten des DHC kippte. „Da haben wir viel zu viel Kleinklein gespielt und nicht mehr das gemacht, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten, nach dem 2:3 hatten wir allerdings unsere Chancen auf den Ausgleich. Dieses Spiel muss man nicht verlieren“, schmerzte Greta Lyer der erneut so knapp verpasste Finaleinzug, so wie das gesamte Team der MHC-Damen, die in Hälfte eins hervorragend auf den frühen 0:1-Rückstand durch Pia Lhotak (4.) reagierten, als Nadine Kanler nur wenige Sekunden später eine Hereingabe von Julia Meffert zum vom blauen Block umjubelten 1:1-Ausgleich (5.) nutzte. Die Laune des zahlreich mitgereisten MHC-Anhangs sollte noch vor der Halbzeit noch besser werden, als Martina Cavallero die 2:1-Führung (27.) erzielte. Nach dem Strafeckentreffer zum 2:2 von Markert kurz nach der Halbzeit, war es Lisa Nolte gleich zu Beginn des Schlussviertels die Düsseldorf mit 3:2 (46.) in Führung brachte. Die MHC-Damen rafften sich nun noch einmal auf, ließen dabei in der 52. Minute eine Strafecke liegen, es folgte die Doppelchance von Lydia Haase in der 55. Minute und als Lisa Schneider ihr Tor zugunsten einer elften Feldspielerin verlassen hatte setzte Nike Lorenz zu einem Spurt durch die Düsseldorfer Abwehrreihe an, der fast den 3:3-Ausgleich brachte (59.), aber eben nur fast!

Mannheimer HC – Düsseldorfer HC 2:3 (2:1)

Tore:
0:1 Pia Lothak (3.)
1:1 Nadine Kanler (5.)

2:1 Martina Cavallero (KE; 27.)
——
2:2 Sabine Markert (KE, 35.)

2:3 Lisa Nolte (46.)

Ecken:
MHC 5 (1 Tor) / DHC 4 (1 Tor)
Grüne Karten:
MHC 1 (Gerstenhöfer) / DHC 2 (Lothak, Stoffelsma)
Zuschauer: 2800
Schiedsrichter: M. Meister / O. Ingwersen

Share