News

Final Four: Saison-Highlight am Wochenende in Krefeld

Sowohl die Damen als auch die Herren starten am Wochenende beim Final Four in Krefeld 

Im vergangenen Jahr verloren sowohl die Damen des Mannheimer HC (3:4 nach Penaltyschießen gegen den UHC Hamburg) als auch die MHC-Herren (1:2 gegen den späteren Meister Uhlenhorst Mülheim) knapp ihr jeweiliges Halbfinalspiel beim Final Four in Krefeld. Das wollen sie in diesem Jahr bei der am Wochenende erneut in Krefeld ausgetragenen Endrunde der besten vier Mannschaften Deutschlands besser machen. Unisono spekulieren das Trainergespann der Damen, Nicklas Benecke und Philipp Stahr, sowie Herren-Coach Michael McCann bei der dritten Teilnahme am Final Four in Folge auf den Titel und damit auf die Qualifikation zur European Hockey League (EHL). 

Die zweitägige, so gut wie ausverkaufte Veranstaltung wird um 11 Uhr mit dem ersten Vorschlussrundenspiel der Damen zwischen dem nach Hin- und Rückrunde erstplatzierten UHC Hamburg und dem Vierten Club an der Alster Hamburg eröffnet. In der Neuauflage des Endspiels von 2018 – 3:1 für Alster – gilt allerdings der UHC nach zuletzt acht Siegen in acht Spielen in Serie als Favorit. 

Um 13 Uhr heißt es dann Tabellenzweiter gegen -dritter, wenn sich der MHC und der Düsseldorfer HC gegenüberstehen. Die Mannheimerinnen sind derzeit ein wenig stärker als der von Verletzungen geplagte Hallentitelträger DHC einzuschätzen, der allerdings in der Liga sein Heimspiel mit 1:0 gewonnen, sich am Feudenheimer Neckarkanal beim 1:1 einen Zähler ergattert und auch das Halbfinale bei der Hallenmeisterschaft im Januar in Mülheim klar mit 5:1 für sich entschieden hatte. „Die Hallenniederlage ist aus den Köpfen raus, aber K.o.-Spiele sind auch immer ein bisschen Lotterie. Wir sind aber mittlerweile als Team gewachsen und fahren daher selbstbewusst nach Krefeld, um dort die erste Feldmeisterschaft einer Damenmannschaft für den MHC zu holen”, sagt Übungsleiter Stahr, der allerdings um den Einsatz von Nationalspielerin Cécile Pieper bangt, die immer noch an einer Entzündung am Fuß laboriert. Dagegen könnte Megan Frazer wieder rechtzeitig fit sein. Auch Bundestrainer Xavier Reckinger traut dem MHC eine gute Rolle zu: „Ich habe den Eindruck, dass sich die Mannschaft zur DM hin richtig steigern wird, letztlich wird aber wohl die Tagesform den Ausschlag geben.“ Das Endspiel wird dann am Sonntag um 12 Uhr über die Bühne gehen. 

Mit dem Halbfinale zwischen Titelverteidiger Uhlenhorst Mülheim und dem UHC Hamburg beginnt um 15.30 Uhr die Herrenkonkurrenz. Die Westdeutschen haben in diesem Frühjahr alle Spiele gewonnen, mit 53 Punkten einen neuen Ligarekord aufgestellt, sind mit 95 Toren die Kanoniere der Liga und gelten in ihrer derzeitigen Form als der große Titelfavorit. Dem Tabellenvierten UHC fällt dabei nach Meinung von Bundestrainer Stefan Kermas ebenso die Außenseiterrolle zu wie im zweiten Semifinalspiel dem MHC, der um 18 Uhr auf den deutschen Vizemeister Rot-Weiß Köln trifft. 

Im Ligabetrieb holte die McCann-Truppe im Hinspiel ein achtbares 1:1-Unentschieden in der Domstadt, die Rückrundenbegegnung entschieden die Rot-Weißen mit ihren vielen aktuellen Nationalspielern am Neckarkanal mit 4:3 für sich. „Wir gehen mit viel Selbstvertrauen ins Final Four und wissen, dass wenn wir unser bestes Hockey spielen, das Finale am Sonntag um 15 Uhr erreichen und auch den Titel gewinnen und den Meisterpokal nach Hause holen können“, sagt der Trainer. 

Final Four der Damen in Krefeld
Samstag 11 Uhr: UHC Hamburg – Club an der Alster Hamburg
13 Uhr: Mannheimer HC – Düsseldorfer HC
Sonntag 12 Uhr: Finale. 

Final Four der Herren in Krefeld
Samstag 15.30 Uhr: Uhlenhorst Mülheim – UHC Hamburg
18 Uhr: Rot-Weiß Köln – Mannheimer HC
Sonntag 15 Uhr: Finale. 

Info: Alle Spiele werden im kostenlosen Livestream unter www.television-sport.de im Internet übertragen.

Aus der Rhein-Neckar-Zeitung.

Share