Ergebnisse

Jugend-DM: Meister, Vize und Platz 5

WJB nach 3:2-Sieg über den Berliner HC Deutscher Meister // Mädchen A unterliegen im Finale dem Bremer HC und werden Vize // WJA hat das Halbfinale knapp verpasst und wird Fünfter

Die weibliche Jugend B (Jahrgänge 2002/03) des Mannheimer HC hat sich in Krefeld durch einen 3:2 (1:1, 0:0)-Erfolg im Endspiel gegen den Berliner HC die deutsche Hallenhockey-Meisterschaft gesichert.
Für das Team von Trainer Andreas Höppner trafen in der regulären Spielzeit Isabella Schmidt zum 1:0 sowie im Penaltyschießen Paulina Mayer und Antonia Hendrix. Torhüterin Leonie Weißenberger konnte zwei Strafstöße abwehren.
Darüber hinaus wählte Bundestrainer Akim Bouchouchi mit Weißenberger und Linda Bens zwei Spielerinnen des neuen Titelträgers ins Allstar-Team der zweitägigen Veranstaltung. Mit jetzt fünf Titeln bei acht Finalteilnahmen ist der MHC der erfolgreichste Verein dieser Altersklasse.
In den Gruppenspielen war der MHC ungeschlagen geblieben. Einem 4:3-Erfolg gegen Uhlenhorst Mülheim folgten zwei Unentschieden gegen den Endspielgegner Berliner HC (1:1) und den Großflottbeker THGC (3:3), was den zweiten Platz hinter Berlin bedeutete. Beim 2:1-Erfolg im Halbfinale hatte der MHC Revanche am ESV München genommen, dem er im Endspiel der süddeutschen Titelkämpfe mit 2:3 unterlegen war.

Die Mädchen A beenden eine tolle Saison erneut als Vize-Meister.

Die von Christian Wittler trainierten Mädchen A (Jahrgänge 2004/05) des MHC hatten in Bad Kreuznach wie im Vorjahr das Finale erreicht, mussten sich aber dem an diesem Tag effektiveren Bremer HC mit 1:3 (0:2) beugen. Dennoch ist die erneute Vizemeisterschaft ein großer Erfolg, und mit Emma Himmler wurde eine MHC-Spielerin von Bundestrainer Markku Slawwyk ins Allstar-Team berufen.
In der Gruppenphase hatte sich der MHC trotz einer überraschenden 2:3-Niederlage im ersten Spiel gegen den SC Frankfurt 1880 durch zwei Erfolge gegen Uhlenhorst Mülheim (3:0) und den Harvestehuder THC (3:1) aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Mülheim den Gruppensieg gesichert. In der Vorschlussrunde hatten die Mannheimerinnen dem späteren Dritten Wiesbadener THC nach einem 0:1-Pausenrückstand mit 2:1 das Nachsehen gegeben.

Ein einziges Tor fehlte der Jugend A (Jahrgänge 2000/01) in Grünstadt, um das Halbfinale zu erreichen. Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Nicklas Benecke – unter anderem fiel Stammspielerin Julia Heiderhoff wegen eines Kreuzbandrisses aus – wurde nach einem 1:1 gegen die HG Nürnberg in der Neuauflage des Endspiels der süddeutschen Meisterschaften gemeinsam mit den Fränkinnen Fünfter.
Nach einem 2:0-Auftaktsieg gegen den Münchner SC hatte der MHC gegen den späteren deutschen Meister Rot-Weiß Köln mit 1:2 verloren und musste wegen des um einen Treffer schlechteren Torverhältnisses im letzten Gruppenspiel gegen den punktgleichen und später viertplatzierten Berliner HC unbedingt gewinnen, um die Vorschlussrunde zu erreichen. Doch trotz eines Sturmlaufs in den letzten Minuten fiel beim 1:1 der Siegtreffer nicht mehr. Damit endete gleichzeitig eine stolze Serie, hatte Mannheim bei den vergangenen vier Titelkämpfen jeweils gewonnen.

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