Ergebnisse

Clubderby: 16:1-Sieg der MHC-Damen

Die MHC-Damen erteilen den FHC-Damen eine Lehrstunde und erklimmen Platz eins

Die Rollen waren vor dem Clubderby schon klar verteilt, schließlich streben die MHC-Damen dem Südtitel entgegen, während für die FHC-Damen der Gang zurück in die 1. Regionalliga Süd bereits feststeht. Nachdem die FHC-Damen dem Favoriten im ersten Clubderby noch mit 3:7 unterlagen, fiel das Resultat im zweiten Aufeinandertreffen überaus deutlich aus, denn beim 16:1 (10:1)-Erfolg erteilten die MHC-Damen der kleinen Schwester eine Lehrstunde. „Wir mussten volles Programm spielen, um im Torverhältnis gegenüber dem TSV aufzuholen und haben das Tempo die ganze Zeit hochgehalten. Damit war Feudenheim, das allerdings heute auch nicht so stark wie erwartet war, überfordert“, durfte sich MHC-Coach Philipp Stahr nach dem Kantersieg über das Vorrücken auf Platz eins freuen, denn es nun am Wochenende am Samstag in Nürnberg (17 Uhr) und am Sonntag (14 Uhr) im Derby beim TSVMH zu verteidigen gilt, um im Viertelfinale erneut Heimrecht zu genießen. „Das war mit Abstand die schlechteste Saisonleistung. 16 Tore darf man einfach nicht bekommen, wir haben auch kämpferisch nicht dagegengehalten, oft zugeschaut. So sind auch einige Tore im Nachschuss gefallen, nachdem Maren gut den ersten Schuss pariert hatte“, ärgerte sich FHC-Coach Christian Wittler dagegen über den zu mutlosen Auftritt der FHC-Damen, denen Pia Oldhafer und Steffi Deuser schmerzlich fehlten. Zum Saisonabschluss wollen die FHC-Damen im Heimspiel gegen Nürnberg (Sonntag, 14 Uhr) noch einmal zeigen, dass sie es auch besser können. Gegen den MHC war der FHC allerdings überfordert, denn Nike Lorenz (3.), Cécile Pieper (4.), Lydia Haase (5. Strafecke), Camille Nobis (9.), Sonja Zimmermann (17.) Lydia Haase (Doppelschlag in der 21. Minute) und Nadine Kanler (24.) hatten schon eine 8:0-Führung für den MHC herausgeschossen, als Rosalie Fayner den FHC mit dem Ehrentreffer zum 8:1 (24.) auf die Anzeigetafel brachte. Noch vor der Pause gestalteten Sonja Zimmermann (25.) und Greta Lyer (27.)  das Resultat zweistellig. In den zweiten 30 Minuten legten Nadine Kanler (31.), Nike Lorenz (32. Strafecke), Lydia Haase (34.), Marlena Rybacha (50. Strafecke), Lydia Haase (57.) und Nadine Kanler (58.) noch die Treffer zum klaren 16:1-Erfolg der MHC-Damen nach.     

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