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EHL/BL-Vorschau: Den Rückenwind für Europa nutzen / Damen am Sonntag mit Spitzenspiel

Auf den Mannheimer HC warten nun in der Euro Hockey League (EHL) schwere Aufgaben

Szene aus dem letzten EHL-Spiel gegen Racing Club de France in Rotterdam.

In der Hockey-Bundesliga ist der Mannheimer HC als Zweiter nicht nur einen Zähler von der Tabellenspitze entfernt, sondern auch als als einzige Mannschaft bisher ungeschlagen. Was diese Bilanz auf internationalem Parkett wert ist, muss sich am Wochenende in Barcelona zeigen. Denn unter Spaniens Sonne hat das Team von Trainer Michael McCann in der Vorrunde der European Hockey League (EHL), für die sich der MHC durch seinen dritten Platz in der vergangenen Saison qualifiziert hat, mit dem russischen Meister Dinamo Elektrostal (Samstag 17 Uhr) und dem englischen Titelträger Wimbledon HC (Sonntag 14 Uhr) zu bestehen. Den MHC hätte kein schwereres Los treffen können, denn nur der Erste qualifiziert sich für die Endrunde über Ostern 2019. An Wimbledon haben die Mannheimer zudem wenig gute Erinnerungen, unterlagen sie doch im Frühjahr 2017 den Engländern im EHL-Viertelfinale nach einem 2:2 nach regulärer Spielzeit mit 5:7 nach Penaltyschießen. Doch Coach McCann will den Rückenwind aus zehn ungeschlagenen Partien in der Bundesliga mitnehmen und sich mit seiner Mannschaft zum dritten Mal in Folge für die K.o.-Phase der EHL qualifizieren. Mit dabei wird auch wieder Teo Hinrichs sein, so dass der MHC in Bestbesetzung antreten kann.

Das würde bei den Damen des MHC Trainer Philipp Stahr auch einmal gerne, denn das Lazarett hat sich mit der jungen Julia Heiderhoff (Kreuzbandriss) noch einmal auf nunmehr fünf Spielerinnen vergrößert. Zudem sind mit Megan Frazer und Pia Oldhafer zwei Stammkräfte fraglich. Dennoch sind am Samstag am Feudenheimer Neckarplatt gegen den Aufsteiger Bremer HC drei Punkte Pflicht, obwohl für Trainer Stahr die Aufgabe gegen den Tabellenvorletzten „nicht so leicht sein wird, wie sie vielleicht auf dem Papier erscheint“. Am Sonntag erwartet der Coach gegen Tabellenführer Club an der Alster „ein Spiel auf Augenhöhe“. Er
ergänzt: „An einem guten Tag sind wir nur schwer zu schlagen.“ Der deutsche Meister ist mit 45 Treffern die Torfabrik der Bundesliga, allerdings haben die Hanseatinnen wie eine Woche zuvor der MHC beim neuen Spitzenreiter Düsseldorfer HC mit 0:1 verloren und ihre erste Saisonniederlage kassiert.

„Nach schwachen, aber erfolgreichen Spielen gehen wir selbstbewusst in unser Heimspiel am Sonntag gegen TuS Lichterfelde”, betont der Trainer der Zweitligadamen des Feudenheimer HC, Peter Lemmen. Vielleicht gelingt ja mit einem kompletten Kader gegen die bisher ungeschlagenen Berlinerinnen ein ähnlicher Coup wie im vergangenen Jahr, als der Favorit mit 2:0 bezwungen werden konnte.

 

Euro Hockey League

Samstag, 17 Uhr: Mannheimer HC – Dinamo Elektrostal

Sonntag, 14 Uhr: Mannheimer HC – Wimbledon HC (beide Spiele in Barcelona).

Bundesliga Damen

Samstag, 13 Uhr: Mannheimer HC – Bremer HC

Sonntag, 12 Uhr: Mannheimer HC – Club an der Alster Hamburg

2. Bundesliga Damen

Sonntag, 14.30 Uhr: Feudenheimer HC – TuS Lichterfelde

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