Ergebnisse

MHC-Damen: 10:0-Heimsieg zum Abschluss der Hauptrunde

MHC-Damen schieben sich mit Kantersieg zum Hauptrundenabschluss auf Platz zwei – Im DM-Halbfinale geht es gegen den UHC Hamburg

Megan Frazer ist fit zum Final Four.

Am letzten Spieltag der Bundesliga-Hauptrunde ließen es unsere MHC-Damen gegen den bereits als Absteiger feststehenden Club Raffelberg in Sachen Toreschießen noch einmal krachen, denn am Ende hieß es am Sonntag in der MHC Arena sage und schreibe 10:0 (4:0). Dass für die Gäste aus Duisburg in diesem Spiel bereits die Luft raus war, war für MHC-Damencoach Philipp Stahr dabei nicht wirklich ein Kriterium, schließlich galt es im Hinblick auf das Final Four am kommenden Wochenende die Spannung beim amtierenden Vizemeister hoch zu halten. „Für uns ging es um den Feinschliff in Richtung Final Four. Das eindringen in den gegnerischen Schusskreis und Tore zu erzielen stand da heute für uns im Vordergrund. Auch unsere Strafeckenquote war mit zwei von fünf Ecken gut“, gefiel dem Berliner die Offensivproduktion des amtierenden deutschen Vizemeisters. „Wir haben jetzt in den letzten drei Pflichtspielen 22 Tore erzielt“, läuft die Tormaschinerie der Blau-Weiß-Roten rechtzeitig vor dem DM-Halbfinale am kommenden Samstag auf Hochtouren. „Die Spielstruktur und die Defensive haben bei uns bisher schon gestimmt, so haben wir heute gegen Raffelberg nur zwei Schüsse auf unser Tor zugelassen. Das Verwerten von Torchancen war aber zuletzt schon eines unserer Probleme“, weiß Stahr dass es gerade im Halbfinale gegen den Titelverteidiger UHC Hamburg (Samstag, 13.30 Uhr) nicht nur darauf ankommen wird sich Chancen herauszuspielen, sondern sie auch zu nutzen. In der Abschlusstabelle konnten die Blau-Weiß-Roten durch den Kantersieg sogar noch am punktgleichen UHC Hamburg vorbei auf Platz zwei vorrücken. „Nach der Hauptrundenmeisterschaft letzte Saison, konnten wir nun mit Platz zwei erneut bestätigen dass wir zu den Top-Teams in Deutschland gehören“, lobte Stahr sein Team. Erstmals jubeln durfte er dabei bereits nach drei Minuten, als Nike Lorenz einen Eckennachschuss zum 1:0 verwertete. Charlotte Gerstenhöfer erhöhte in der 12. Minute auf 2:0 und im zweiten Spielviertel stellten Nike Lorenz (19.) und Maxi Pohl (28.) den Halbzeitstand von 4:0 her. In den zweiten 30 Minuten trat der Vizemeister 2017 dann noch mehr aufs Gaspedal und Lydia Haase (34.), Greta Lyer (38.), erneut Haase (46.), Florencia Habif (51.), Cécile Pieper (52.) und Sonja Zimmermann (55./ Strafecke) legten noch sechs Treffer zum Kantersieg nach.

 

Torfolge:

1:0    3.  N.Lorenz

2:0  12.  C.Gerstenhöfer

3:0  19.  N.Lorenz

4:0  28.  M.Pohl

5:0  34.  L.Haase

6:0  38.  G.Lyer

7:0  46.  L.Haase

8:0  51.  F.Habif

9:0  52.  C.Pieper

10:0  55.  S.Zimmermann

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