Ergebnisse

FHC-Damen: 1:1 gegen Rüsselsheim

FHC-Damen luchsen dem Aufstiegsfavoriten einen Punkt ab

Maren Voß zeigt dass sie auch als Torhüterin nichts verlernt hat

„Wir hatten gerade mal drei Wechselspieler auf der Bank, aber die Mannschaft hat in Sachen Kampfbereitschaft ein tolles Spiel abgeliefert“, gefiel FHC-Trainer Peter Lemmen der Auftritt der Feudenheimer Damen gegen den Aufstiegfavoriten Rüsselsheimer RK und so empfand der FHC-Coach den einen Punkt beim 1:1 (1:1)-Unentschieden auch als mehr als verdient. Vom Aufstiegsfavoriten aus der Opelstadt zeigte sich Lemmen dagegen enttäuscht. „Aus meiner Sicht waren wir in den ersten drei Spielvierteln die bessere Mannschaft. Für ein Team das die in die erste Liga aufsteigen will, kam da von Rüsselsheim nicht so viel, wie man es vielleicht erwartet hätte“, setzte Lemmen als Vertreterin für die verhinderte Nadine Stelter auf Maren Voß im Tor, die, obwohl zuletzt im Sturm im Einsatz, am Samstag auf dem MHC-Gelände zeigte, dass sie auch im Kasten nichts verlernt hat. „Maren hat ein überragendes Spiel abgeliefert“, lobte Lemmen seine Keeperin. Mit Annika Woesch, Yvonne Müller und Britta Meinert an Bord lieferten die FHC-Damen den Hessen einen harten Kampf, dabei schienen die Dinge zunächst ganz nach Wunsch der Gäste zu laufen, als Petra Ankenbrand schon in der zweiten Spielminute die 1:0-Führung für den RRK erzielte. Trotz insgesamt acht Strafecken konnte die Gäste Maren Voß an diesem Tag aber kein weiteres Mal überwinden. Besser sah die Eckenverwertung bei den Gastgeberinnen aus Feudenheim aus, denn in der 14. Minute nutzte Carolin Schmid die erste FHC-Strafecke zum 1:1-Ausgleich. Da es im Spiel nur noch eine weitere Strafecke für die FHC-Damen geben sollte, lag die Eckenquote damit bei 50 Prozent. Im Schlussviertel hatte FHC-Kapitänin Katharina Blink sogar die Chance zum 2:1 (46.), doch sie scheiterte mit ihrem Siebenmeter an RRK-Keeperin Franka Wolf. „Natürlich war es schade dass wir diesen Siebenmeter nicht nutzen konnten, aber auf der anderen Seite hatten wir auch Glück, dass gegen uns in einer Situation kein Siebenmeter gepfiffen wurde“, sah Peter Lemmen darin letztlich so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit. Trotz des Punktgewinns sind die FHC-Damen in der Zweitligatabelle auf den vorletzten Rang abgerutscht, da der Bietigheimer HTC am Sonntag beim TuS Lichterfelde mit 4:1 gewann. Für die FHC-Damen ist am kommenden Sonntag (12 Uhr) ein Heimsieg gegen Schlusslicht SC Charlottenburg Pflicht.

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