Ergebnisse

Europapokal: MHC-Damen werden Fünfter in London

Mit überzeugendem 7:0-Sieg gegen Smolevichi sichern sich die MHC-Damen Platz fünf. Lisa Schneider und Paula Schmidt halten gegen den weißrussischen Meister den Kasten sauber.

Damen und Mädchen A feiern zusammen die beiden fünften Plätze.

Zum Abschluss des EuroHockey Club Cup Women 2018 auf der Anlage des englischen Meisters Surbiton HC ließen es die MHC-Damen im Spiel um Platz fünf richtig krachen, denn im Spiel um den fünften Rang wurde der weißrussische Meister HC Victorya Smoleivichi mit 7:0 (5:0) vom Platz gefegt. Zwar waren die Weißrussinnen selbst nicht ohne Torchancen, doch die machten Stammtorhüterin Lisa Schneider, die in den ersten drei Vierteln das MHC-Tor glänzend hütete und Paula Schmidt, die im Schlussviertel im Mannheimer Kasten stand mit tollen Paraden zunichte. „Heute haben wir eine richtig gute Leistung gezeigt und auch mal die Tore gemacht, womit wir uns in den Spielen zuvor schwer getan haben. Natürlich war unser Ziel eigentlich das Halbfinale, aber für unseren ersten Europapokalauftritt im Feld war das jetzt noch mal ein guter Abschluss“, freute sich MHC-Coach Philipp Stahr dass seine Mannschaft im letzten Turnierspiel beim Toreschießen dann doch noch richtig auf den Geschmack kam. „So ein Spiel zum Abschluss zu haben, das hat natürlich nochmal richtig Spaß gemacht“, startete Nike Lorenz am Pfingstsonntag mit einer verwandelten Strafecke in der 6. Spielminute selbst den Torreigen. Zuvor hatte Smolevichi selbst eine gute Chance gehabt, aber Lisa Schneider war zur Stelle (5.). Zwar ging die zweite Strafecke für den MHC nicht ins von Tatsiana Charei gehütete Victorya-Tor, doch in Sachen Toreschießen waren unsere Damen nun auf den Geschmack gekommen, so bediente Greta Lyer Camille Nobis, die zum 2:0 (14.) vollstreckte und noch in derselben Minute setzte sich Lydia Haase über Rechtsaußen durch und bugsierte die Kugel zum 3:0 im Tor der Weißrussinnen. „In den ersten zehn Minuten haben wir uns noch etwas schwer getan, aber als wir dann die ersten Tore gemacht haben, sind sie dann schon merklich eingebrochen“, resümierte

Kapitänin Sophia Willig traf gegen den HCV

MHC-Kapitänin Sophia Willig. In der 20. Minute hatte der Ball dann schon wieder die Torlinie des HC Victorya überquert, doch der Treffer von Lydia Haase zählte nicht, weil die Schiedsrichterin bereits eine Strafecke für den MHC gepfiffen hatte und nicht den Vorteil abwartete. Die Ecke selbst brachte zwar nichts ein, aber nur wenig später hieß es dann doch 4:0 für den MHC, als Camille Nobis noch an Charei scheiterte, aber Greta Lyer den Nachschuss in den Kasten der Osteuropäer setzte. In der 25. Minute hatte dann Smolevichi eine Stafecke, die von Lisa Schneider gut pariert wurde. Fast aus dem Gegenzug heraus erzielte erneut Greta Lyer den 5:0-Pausenstand. Kurz nach der Pause war dann der Arbeitstag von Charei im Victorya-Tor beendet, für sie rückte Krystsina Miastouskaya zwischen die Pfosten (32.). In der 43. Minute musste aber auch sie hinter sich greifen, als Sophia Willig zum 6:0 abstaubte, nachdem Alicia Magaz direkt davor an der neuen weißrussischen Torhüterin gescheitert war. Magaz durfte aber nur kurze Zeit später dann doch einen Treffer bejubeln, als sie auf 7:0 (44.) erhöhte. Im Schlussviertel hütete dann Paula Schmidt das MHC-Tor  und konnte sich kurz nach ihrer Hereinnahme gleich auszeichnen. Schmidt war es auch die Smolevichi in der 55. Minute den möglichen Ehrentreffer verwehrte, als sie zunächst gegen Dziana Khmylova hielt und auch die daraus resultierende Strafecke von Victorya-Kapitänin Ryta Batura entschärfte. „Heute haben wir uns jetzt endlich mal belohnt und die Tore gemacht, das gibt uns jetzt Energie für die drei Wochen bis zum Final Four in Krefeld“, nahm auch Cécile Pieper den deutlichen Sieg im Spiel um Platz fünf gerne zur Kenntnis. Im Spiel um Platz sieben hatte Surbiton zuvor Dublin mit 4:0 geschlagen, das kleine Finale zwischen Amsterdam und Madrid ging mit 2:1 an die Spanierinnen und wie schon im Vorjahr unterlag der UHC Hamburg im Endspiel Den Bosch mit 1:2.

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