Ergebnisse

Europapokal: MHC-Damen besiegen Dublin 2:1

Am Sonntag geht es jetzt für unsere Damen noch um Rang fünf

Es war zwar nicht das erhoffte Halbfinale sondern „nur“ das erste von zwei Platzierungsspielen, dass die MHC-Damen gestern beim EuroHockey Club Cup 2018 im englischen Surbiton gegen den irischen Titelträger UC Dublin HC bestritten, dennoch wird dieser 2:1 (1:1)-Sieg in die Clubhistorie eingehen, denn schließlich war das 1:1 von Emma Förter in der 23. Spielminute das erste Europapokaltor in der Geschichte der MHC-Damen und der 2:1-Sieg der erste Sieg der noch jungen Europapokalhistorie im Feldhockey, die für unsere Damen zurzeit noch aus zwei Spielen besteht. Ein drittes wird am Sonntag (12.45 Uhr deutscher Zeit) noch hinzukommen, denn am Pfingstsonntag geht es im Spiel um Platz fünf noch gegen Victorya Smolevichi zur Sache (im Internet im kostenlosen Livestream auf www.eurohockeytv.org zu sehen, es ist nur eine kostenfreie Registrierung erforderlich). Der weißrussische Meister bezwang am Freitag den Gastgeber und englischen Meister Surbiton HC im Penaltyschießen mit 3:2. Nach 60 Minuten stand es zwischen beiden Teams 2:2-Unentschieden. „In der ersten Halbzeit hatten wir die Niederlage von gestern noch nicht richtig verarbeitet und haben keine richtige Einstellung zum Spiel gefunden, daher gehen wir auch nicht unverdient mit 0:1 in Rückstand. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann deutlich besser gemacht und Dublin kaum noch in unsere Hälfte kommen lassen. Am Ende hatten wir auch die Chancen um höher zu gewinnen, aber jetzt sind wir erst mal zufrieden, dass wir jetzt noch das holen können, was nach dem Viertelfinalaus maximal noch für uns drin ist“, sah MHC-Coach Philipp Stahr bei seinem Team zwei doch sehr unterschiedliche Halbzeiten. Im Gegensatz zum dem letztlich sehr unglücklich verlorenen Viertelfinalspiel gegen den UHC Hamburg, ließ der MHC-Trainer am Freitag Maria Tost und Megan Frazer Europapokalluft im MHC-Trikot schnuppern, während Sophia Willig und Greta Lyer pausierten. Gerade für Megan Frazer als Kapitänin der irischen Nationalmannschaft war die Partie gegen Dublin sicher ein besonderes Spiel und die Irinnen wollten zeigen dass sie besser Hockey spielen können, als bei der 0:8-Viertelfinalpleite gegen Amsterdam am Vortag. Bereits nach zwei Minuten musste Lisa Schneider im MHC-Tor auf der Hut sein, denn Dublin präsentierte sich zunächst mit Biss. Während der MHC seine Kreisszenen nicht entschlossen genug zu Ende spielte, hielt Sorcha Clarke ihren Schläger in die Hereingabe von UDC-Kapitänin Deidre Duke und es hieß 1:0 (21.) für Dublin. Die Reaktion auf den Rückstand erfolgte allerdings rasch, als Emma Förter nach einer Hereingabe von Sonja Zimmermann zur Stelle war und den 1:1-Ausgleich (23.) markierte. In den zweiten 30 Minuten entwickelte sich dann zunehmend ein Spiel auf ein Tor und es war das des UCD. „Ihre Keeperin hat allerdings auch Klasse gehalten“, lobte Stahr die starke Dubliner Torhüterin Clodagh Cassin. Diese weigerte sich strikt, die Kugel ein weiteres Mal über die Torlinie zu lassen, bis zur 55. Minute. Da war es erneut eine Hereingabe von Sonja Zimmermann in den Schusskreis, die diesmal Maxi Pohl zum letztlich überfälligen 2:1-Siegtreffer mit ihrem Schläger ins Dubliner Tor abfälschte.

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