Ergebnisse

[:de]MHC-Damen: Unglückliche 1:3-Niederlage[:]

[:de]MHC-Damen nutzen im Topspiel ihre Chancen nicht

Kapitänin Sophia Willig

Die Neuauflage des letztjährigen DM-Endspiels in der MHC Arena ging am Samstag im Topspiel der Frauenbundesliga erneut an den Meister UHC Hamburg, der beim 3:1 (1:0)-Sieg alle drei Punkte vom Neckarplatt entführte. Dabei spiegelte das Ergebnis die
Geschehnisse auf dem Kunstrasen nur bedingt wieder, denn nicht nur die Mehrzahl an Spielanteilen, sondern auch die Mehrzahl an Tormöglichkeiten lagen ganz klar bei den MHC-Damen. „Der UHC hatte vielleicht fünf gute Tormöglichkeiten, während wir 20 mal in ihren Schusskreis vordringen konnten, daraus haben wir aber leider letztlich zu wenig gemacht. Auch an unseren Strafecken müssen wir weiter arbeiten, schließlich wollen wir zum Saisonhöhepunkt in der Lage sein dann unser bestes Hockey zu zeigen“, empfand MHC-Damencoach Philipp Stahr das Match gegen den Titelverteidiger als guten Hinweis darauf, an welchen Stellschrauben der Vizemeister noch an der Feineinstellung arbeiten muss. Während Cécile Pieper am Samstag gegen den UHC nach längerer Verletzungspause wieder zum Einsatz kam, musste Nadine Kanler verletzungsbedingt von draußen zusehen. Während die MHC-Damen ihre Strafecke im ersten Spielviertel nicht nutzten, brachte Lena Micheel den Meister früh mit einer verwandelten Strafecke auf die Anzeigetafel (4.). Schon etwas bezeichnend für das Spiel war das dritte Spielviertel, denn nachdem UHC-Keeperin Noelle Rother glänzend gegen Lydia Haase pariert hatte (31.), ließen die MHC-Damen erneut eine Strafecke aus (35.) und Stine Kurz (37.) und erneut Haase (38.) hatten im Abschluss Pech. Treffsicher zeigte sich dagegen UHC-Spielführerin Janne Müller-Wieland, die einen Siebenmeter zum 2:0 (38.) für die Gäste nutzte. Greta Lyer ließ dann auch endlich den MHC jubeln (41. Strafecke), aber trotz guter Chancen blieb dem MHC der 2:2-Ausgleich versagt. Als MHC-Torhüterin Lisa Schneider das Tor schon zugunsten einer weiteren Feldspielerin verlassen hatte, legte Eileen Hoffmann nach Zeitablauf per Strafecke noch das 1:3 (60.) nach.[:]

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