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[:de]aus der RNZ: Deutsche Teams geben sich keine Blöße[:]

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Hallenhockey-WM in Berlin: Nationalmannschaften sind nach jeweils zwei weiteren Siegen bereits für das Viertelfinale qualifiziert

 

Berlin. (leo) Nach jeweils zwei weiteren Erfolgen stehen bei der 5. Hallenhockey-Weltmeisterschaft in Berlin die beiden deutschen Nationalmannschaften nicht nur weiter ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze, sondern sie haben auch bereits das Viertelfinale erreicht.

Die Damen von Trainer Akim Bouchouchi hatten gestern Morgen gegen die Ukraine eine härtere Gegenwehr erwartet, nachdem die Osteuropäerinnen tags zuvor ebenfalls beide Spiele gewonnen hatten. Doch nur vor dem Seitenwechsel gab es einige Abstimmungsprobleme im Spiel nach vorne, darüber hinaus wurden einige Chancen leichtfertig vergeben. Das wurde nach der Pause besser, sodass am Ende nach Treffern von Franzisca Hauke (2), Anne Schröder (2), Lisa Altenburg und Nike Lorenz vom Mannheimer HC ein klares 6:0 (2:0) stand. Gegen die tief stehenden Tschechinnen tat sich Deutschland zunächst ebenfalls äußerst schwer – unter anderem setzte Lorenz einen allerdings umstrittenen Siebenmeter am Tor vorbei –, das 1:0 durch ein Tor von Luisa Steindor eine Minute vor der Pause war allerdings hochverdient. In Halbzeit zwei brachte Cécile Pieper vom MHC nach Klassepass ihrer Clubkameradin Lorenz mit einem schönen Stechertor zum 2:0 ihr Team in Front, dann sorgte mit Bara Haklova vom Zweitligisten Feudenheimer HC eine weitere „Mannheimerin“ für das nach dem Spielverlauf überraschende 2:1. Was dann letztlich der Endstand war, auch weil Hauke einen weiteren Siebenmeter übers Tor schoss und auf der anderen Seite ein einwandfreies Tor von Haklova von den Schiris nicht anerkannt wurde.

Gerade noch einmal die Kurve bekamen die deutschen Herren am Mittag im Spiel gegen Tschechien, das wie der Gruppenprimus am ersten Turniertag beide Partien für sich entschieden hatte. Denn zur Pause lag das bis dahin offensiv schwache und defensiv anfällige Team von Bundestrainer Stefan Kermas 3:4 hinten. Als dann der ehemalige MHC’ler Tomas Prochazka zwölf Minuten vor dem Ende per Strafecke auf 3:5 erhöhte, ersetzte Deutschland den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler und konnte in künstlicher Überzahl nach drei Treffern des Kölners Mats Grambusch das Spiel noch zum 6:5 drehen. Die anderen Tore erzielten Tobias Hauke, Marco Miltkau und Christopher Rühr. Auch am Abend war die Begegnung gegen körperlich robuste Polen vor dem Seitenwechsel trotz überwiegendem Ballbesitz mitnichten ein Selbstläufer, der Halbzeitstand von 3:1 entsprach aber dem Spielverlauf. Anschließend kontrollierte das deutsche Team, für dessen Tore Fabian Pehlke (2) vom MHC mit seinem Turniertreffern drei und vier, Grambusch, Kapitän Martin Häner, Miltkau und Rühr verantwortlich zeichneten, seinen Gegner und kam zu einem ungefährdeten 6:3-Erfolg. [:]

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