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[:de]MHC Damen: Viertelfinalaus gegen den HTHC [:]

[:de]Nicht der Tag der MHC-Damen – Gegen den HTHC setzt es eine deutliche Niederlage

Über fehlende Unterstützung von den Rängen in der heimischen Irma-Röchling-Halle konnten sich die MHC-Damen am Samstag im Viertelfinalheimspiel gegen den Harvestehuder THC nicht beklagen, denn der Blaue Block unterstütze den Südmeister wo er konnte. Zum feiern war nach der Begegnung allerdings nur den Gästen aus Hamburg zumute, die mit einem verdienten 7:2 (4:1)-Erfolg den Traum der MHC-Damen von der erneuten Teilnahme am Final Four um die deutsche Hallenhockeymeisterschaft jäh beendeten. „Man muss ganz klar sagen dass der HTHC heute die bessere Mannschaft war. Um hier überhaupt eine Chance zu haben, hätten wir unser bestes Hockey spielen müssen, aber einen richtigen Zugriff aufs Spiel haben wir heute nicht bekommen und der HTHC hat seine Chancen deutlich effizienter genutzt, als wir es getan haben“, sah MHC-Damentrainer Philipp Stahr wie sein verjüngtes Team Lehrgeld gegen die abgezockten Norddeutschen zahlte und die Hallensaison für die Blau-Weiß-Roten beendete. Dass mit Nike Lorenz, Sophia Willig, Julia Meffert und Stine Kurz vier angeschlagene Spielerinnen erst zum Viertelfinalspiel am Samstag wieder einsatzfähig waren trug dabei wohl auch einen Teil zu der letztlich klaren Niederlage bei.

 

Zwar konnte Nike Lorenz in den ersten 30 Minuten zwischenzeitlich mit ihrem Tor in der 22. Minute auf 2:1 verkürzen, aber dennoch ging es für den Südmeister mit einem 1:4-Rückstand in die Pause. „Trotzdem haben wir noch daran geglaubt das hier etwas gehen könnte, denn in der Halle kann es ja sehr schnell gehen“, hatten MHC-Kapitänin Sophia Willig und ihr Team die Hoffnungen auf eine Wende im Spiel nach den ersten 30 Minuten noch nicht begraben.  Als die Gäste aus Hamburg das 5:1 markierten wurde der Berg denn es nun zu besteigen galt aber schon sehr hoch. Die Maßnahme Keeperin Nadine Stelter zugunsten einer weiteren Feldspielerin aus dem Tor zu nehmen brachte denn auch zunächst einen kleinen Hoffnungsfunken zurück, als Lydia Haase in der 38. Minute auf 2:5 verkürzte. Trotz weiterer Chancen sollte dies aber der letzte MHC-Treffer an diesem Tag sein, denn danach waren nur noch die Schwarz-Gelben aus Hamburg zweimal erfolgreich und besiegelten damit das Viertelfinalaus der MHC-Damen.[:]

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