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[:de]Drei Mannheimer Teams im Viertelfinale[:]

[:de]aus der Rhein-Neckar-Zeitung 

 

TSV-Herren und MHC-Damen spielen vor eigenem Publikum

 

Mannheim. (leo) Wenn am Samstag bei Damen und Herren die Viertelfinalspiele um die deutsche Hallenhockeymeisterschaft angepfiffen werden, dann ist Mannheim mit drei Teams dabei. Der TSV Mannheim hat sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel in der Südgruppe und damit das Heimrecht gesichert, die Mannschaft von Trainer Ulf Stemler erwartet dabei um 17 Uhr in der Primus Valor Arena Nordvize Uhlenhorst Hamburg. “Wir sind gegen den UHC mit dessen geballter Offensivkraft sicherlich Außenseiter und wollen mit unserer guten Defensive dagegenhalten”, schiebt Trainer Ulf Stemler den Hanseaten um deren Superstar Moritz Fürste die Favoritenrolle zu. Es gelte, nicht nur den ehemaligen Welthockeyspieler in den Griff zu bekommen, sondern auch die gefürchteten Strafecken des UHC. “Dazu brauchen wir einen guten Tag”, will Stemler mit seinem jungen Team in Bestbesetzung andererseits “das Spiel genießen und dann mal schauen, was am Ende vom Kuchen übrig bleibt…”. Wie beim erfolgreichen Lokalderby gegen den Mannheimer HC erwartet der Übungsleiter ein ausverkauftes Haus unterm Fernmeldeturm und setzt dabei auf die Unterstützung der Fans: “Der Druck liegt letztlich beim Gegner”.

 

Nach zuvor acht Süd-Titeln in Folge hat es für den deutschen Vizemeister MHC dieses Mal nur zum zweiten Platz in der Gruppe gereicht, das Team von Trainer Matthias Becher muss daher auswärts beim Nord-Primus Club an der Alster Hamburg ran. “Alster hat sich souverän wie schon lange nicht mehr gerade gegen die Top-Teams im Norden durchgesetzt”, hat Becher Respekt vor der Offensivkraft des Gegners. “Aber wir haben uns immer besser eingespielt und können mit einer Top-Defensive und einer weiteren Leistungssteigerung das Spiel sicherlich bis zum Ende offenhalten”. Es ist dabei hilfreich, dass der MHC personell aus dem Vollen schöpfen kann, denn bei Alster warten mit Jonathan Fröschle (25 Saisontreffer), Niklas Bruns (13) und Jesper Kamlade (11) torhungrige Akteure. Erinnert sei darüber hinaus an das Halbfinale im vergangenen Jahr in Mülheim, als der MHC gegen die Hanseaten ebenfalls Außenseiter war, dann aber mit einem 7:6-Erfolg ins Endspiel einzog.

 

Gleich zwei Rechnungen haben die Damen des MHC gegen ihren Viertelfinalgegner offen, denn gleich zweimal unterlagen sie dem clevereren Harvestehuder THC trotz jeweils großer Überlegenheit in entscheidenden Begegnungen. In der Saison 2014/2015 war im Viertelfinale zuhause gegen die Norddeutschen beim 2:3 ebenso Endstation wie im vergangenen Jahr beim 3:4 im Halbfinale in Mülheim. “Wir gehen nach der perfekten Hauptrunde mit zehn Siegen in zehn Partien natürlich selbstbewusst ins Viertelfinale. Saisonübergreifend haben wir in den letzten drei Jahren erst ein Spiel verloren und das war vor einem Jahr gegen den HTHC”, erwartet Trainer Philipp Stahr “ein hochklassiges und ausgeglichenes Duell gegen ein sehr eingespieltes und individuell gut besetztes Hallenteam”. Dreh- und Angelpunkt des Nordvize ist dabei Nationalspielerin Franzisca Hauke, mit 23 Toren nach MHC-Torjägerin Lydia Haase (35) beste Torschützin der Bundesliga. Sollten die verletzten Nationalspielerinnen Nike Lorenz (Bänderriss) und Julia Meffert (Fingerbruch) den Belastungstest in dieser Woche bestehen, kann der MHC um 14 Uhr in der heimischen Irma-Röchling-Halle in Bestbesetzung auflaufen.

 

Viertelfinale, Samstag, 16.15 Uhr: Club an der Alster Hamburg – Mannheimer HC; 17 Uhr: TSV Mannheim – UHC Hamburg (Primus-Valor-Arena).

Viertelfinale Damen, Samstag, 14 Uhr: Mannheimer HC – Harvestehuder THC (Irma-Röchling-Halle).

 

 

Hans-Joachim Heinz
Beethovenstr. 11
68549 Ilvesheim
Tel: 0621 7900266

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