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[:de]Julia Meffert und Sophia Willig sind EUROPAMEISTER![:]

[:de]Der 15. Titel für Deutschland

Hockey-Damen Europameister

 

Prag. (leo) Deutschland hat seine Vormachtstellung im Hallenhockey wieder einmal untermauert. Nach der Bronzemedaille der Herren in Antwerpen am vergangenen Wochenende holte sich die Damennationalmannschaft bei den 18. Europameisterschaften in Prag durch einen 3:2-Endspielerfolg in der Verlängerung des Penaltyschießens über den Erzrivalen Niederlande bereits zum 15. Mal den Titel. Nach regulärer Spielzeit hatte es in einer taktisch geprägten und ausgeglichenen Begegnung auf Augenhöhe 1:1-Unentschieden gestanden.

In der Perspektivmannschaft von U21-Bundestrainer Akim Bouchouchi, dem für dieses Turnier die Verantwortung von Bundestrainer Xavier Reckinger übertragen wurde, standen mit Sophia Willig und Julia Meffert zwei Spielerinnen des Mannheimer HC. Die 25-jährige Willig war dabei von Anfang an im ersten Block zu finden und agierte als Rechtsverteidigerin mit gutem Auge und durchdachten Pässen äußerst souverän, die 20-jährige Stürmerin Meffert gefiel durch ihre schnellen Dribblings und trug sich zweimal in die Torschützenliste ein. Ein Wermutstropfen war jedoch , dass sie sich einen Bruch des kleinen Fingers zuzog und nun fürs Viertelfinalspiel ihres Vereins am kommenden Samstag gegen den Harvestehuder THC auszufallen droht.

“Wir haben heute den defensiven Matchplan exzellent umgesetzt”, war Bouchouchi am Ende sichtlich stolz auf sein Team. “Nach dem 0:1 haben sie Holland fünf Minuten klar dominiert und sich das 1:1 auch absolut verdient. Ein Penaltyschießen ist dann immer auch Glückssache, doch auch da hatten unsere immer einen klaren Plan und machen das gut.“ Die speziell für die EM zusammengestellte Mannschaft, die zuvor in dieser Konstellation nur bei zwei Trainingsbegegnungen zusammengespielt hatte, “hat sich hier von Partie zu Partie stark gesteigert”.

In der Gruppenphase hatte das deutsche Team gegen alle Gegner die jeweilige Begegnung dominiert, was sich auch in Erfolgen gegen die Ukraine (5:1) und Russland (4:2) niederschlug. Trotz einer letztlich unnötigen 3:4-Niederlage nach 3:1-Führung gegen den Gastgeber und späteren Vierten Tschechien, bei dem mit Bara Haklova eine Spielerin des Feudenheimer HC mitwirkte und sich auch in die Torschützenliste eintrug, erreichte Deutschland als Gruppensieger das Vorschlussrundenspiel gegen Weißrussland. Und hier nahm Deutschland in einer spannenden Begegnung mit dem knappen 5:4 nach zwischenzeitlicher 5:2-Führung erfolgreich Revanche für die 5:6-Niederlage im Spiel um Platz drei bei den letzten Europameisterschaften 2016 in Minsk.

Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung von Hans-Joachim Heinz

 

Liebe Julia, 
liebe Sophia, 

der Mannheimer Hockeyclub ist super stolz auf Euch!! [:]

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