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[:de]Hockey: Bericht aus der Rhein-Neckar Zeitung von Hans-Joachim Heinz [:]

[:de]Der MHC folgt dem TSV ins Viertelfinale

 

Bundesliga: Ein 8:4 Sieg über den HC Ludwigsburg macht Mannheims Hockeyglück perfekt

 

Mannheim. (leo) Nach dem TSV Mannheim als Südmeister hat sich mit dem Mannheimer HC nun auch der zweite Verein aus der Quadratestadt fürs Viertelfinale um die deutsche Hallenhockeymeisterschaft qualifiziert. Das Team von Trainer Matthias Becher gewann mit 8:4 (4:1) gegen den Tabellenletzten HC Ludwigsburg und schickte mit diesem Erfolg die Schwaben gleichzeitig in die Zweitklassigkeit.

Bereits vor dem Spiel war klar, dass der MHC unbedingt gewinnen musste, um das Viertelfinale zu erreichen. Und das merkte man den Gastgebern in der Anfangsphase deutlich an. Coach Becher allerdings sah seine Taktik gut umgesetzt: “Das war ein sehr bedachter Auftritt, wir wollten keinerlei Risiko eingehen”. Was nicht schön für die Zuschauer anzusehen war, war aber erfolgreich. Denn mit vier Treffern zwischen der 23. und 28. Minute war der Bann gebrochen. Die Gäste, die selbst einen Sieg zum Klassenerhalt brauchten, ersetzten ab diesem Zeitpunkt ihren Torhüter durch einen Feldspieler, kamen jedoch nur einmal beim 5:3 auf zwei Tore heran. Paul Zmyslony (3), Patrick Harris (2), Jan-Philipp Fischer, Timm Haase und Fabian Pehlke waren für den MHC erfolgreich, der im Viertelfinale beim Nordmeister Alster Hamburg antreten muss.

Zwei Gesichter zeigte der bereits als Sieger der Südgruppe feststehende TSV Mannheim. Einen Tag nach der 5:10-Niederlage beim Nürnberger HTC gewann die Mannschaft von Trainer Ulf Stemler beim Tabellenvorletzten Münchner SC mit 2:1 (1:1). „Wir hatten uns vorgenommen, gut zu verteidigen und sind froh, dass wir das auch umgesetzt haben. Das war nach der Niederlage am Samstag ein Schritt nach vorne und eine dringend benötigte Leistungssteigerung im Hinblick aufs Viertelfinale“, kommentierte Stemler nach der heftig umkämpften Begegnung. In der Runde der letzten acht trifft der TSV, für den am Wochenende Philip Schlageter (2), Fabio Bernhardt, Nils Grünenwald, Paul Kaufmann, Julius Meyer und Nicolas Proske die Tore erzielten, am Samstag zuhause mit dem UHC Hamburg auf den Zweitplatzierten der Nord-Gruppe.

Ihren zehnten Sieg im zehnten Spiel machten die Damen des MHC durch ihren 7:3 (3:1) – Erfolg über Verfolger Rüsselsheimer RK perfekt. Auch ohne die verletzte Nike Lorenz sowie die zur Europameisterschaft in Prag abgestellten Julia Meffert und Sophia Willig ließ das Team von Coach Philipp Stahr nichts anbrennen und probierte vor dem Viertelfinal-Heimspiel gegen den Harvestehuder THC am Samstag einige Varianten aus, wobei die junge Carla Stober bei ihrer Bundesligapremiere gefallen konnte. Wieder einmal am treffsichersten erwies sich dabei Lydia Hasse, die drei Tore erzielte und sich mit 35 Treffern die Torjägerkanone mit deutlichem Vorsprung vor der zweitplatzierten Francisca Hauke (23 Tore) sicherte. Die übrigen Treffer gingen auf das Konto von Cécile Pieper (2), Nadine Kanler und Camille Nobis.

Die Damen des TSV lagen nach Treffern von Lisa Schall (2) und Miriam Vogt bis zwei Minuten vor Schluss noch 3:4 beim Münchner SC zurück, dann trafen jedoch erneut Vogt und mit der Schlussecke Emma Heßler zum 5:4 (3:1)-Erfolg. Der Lohn war der Sprung auf Platz drei im Endklassement, was Trainer Carsten Müller dann doch noch versöhnlich stimmte, hatte seine Mannschaft zuvor einen 3:0-Vorsprung verspielt.

In der Regionalliga Süd hat Aufsteiger Feudenheimer HC durch einen 4:1-Erfolg über die TG Frankenthal nicht nur sein Saisonziel Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht, sondern auch durch Treffer von Bettina Posset (2), Katharina Blink und Maxi Pohl den fünften Sieg im fünften Heimspiel eingefahren. Das weiter ungeschlagene Team des Trainergespanns Peter Lemmen und Christian Wittler kann jetzt sogar neue Ziele in Angriff nehmen, hat es doch seinen Vorsprung auf Aufstiegsfavorit TuS Obermenzing bei allerdings zwei mehr ausgetragenen Partien auf acht Zähler ausgebaut.[:]

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