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MHC Damen: ohne Punktverlust ins neue Jahr

 

MHC-Damen nehmen unangefochten Platz eins mit unter den Weihnachtsbaum

 

Mit der makellosen Bilanz von fünf Siegen aus fünf Spielen haben sich die Damen des Mannheimer HC am Samstag in der Hallenhockey-Bundesliga in die Weihnachtspause verabschiedet, denn auch das Topspiel gegen den Münchner SC konnten die Blau-Weiß-Roten vom Neckarplatt mit 8:3 (5:1) letztlich klar für sich entscheiden. „Ich denke das Spiel war schon zur Halbzeit entschieden, denn hätte München in der zweiten Hälfte noch daran geglaubt bei uns etwas holen zu können, dann hätte da mehr kommen müssen. Man merkt schon dass dem MSC einige erfahrene Spielerinnen fehlen“, weiß MHC-Damencoach Philipp Stahr wovon er spricht, schließlich müssen auch die Blau-Weiß-Roten mit Greta Lyer und Maxi Pohl auf zwei erfahrene Hallenkräfte verzichten, die in dieser Hallenrunde in der 1. Regionalliga Süd für die FHC-Damen spielen. „Mit Greta, Maxi und Camille fehlen uns da schon drei Kräfte, die maßgeblichen Anteil daran hatten, dass wir in den letzten beiden Jahren in der Halle zwei gleichwertige Fünfer-Blöcke aufs Parkett bringen konnten“, wird Stahr im Januar aber wieder auf Camille Nobis zurückgreifen können, die nach ihren vielen Nationalmannschaftseinsätzen erst einmal eine Verschnaufpause bekam.

 

So glich Nike Lorenz am Samstag gegen den MSC auch zum 1:1 (5.) aus und verwandelte in der 23. Minute einen Siebenmeter gegen die ehemalige MHC-Keeperin Selina Müller zum 4:1. Weiterhin in Torlaune präsentierte sich Lydia Haase, die die Tore zum 2:1 (17.), 3:1 (22.), 6:2 (36.) und 7:3 (45. Strafecke) markierte. Außerdem trugen sich Nadine Kanler mit dem wunderschön heraus gespielten Tor zum 5:1 (27.) und Stine Kurz mit dem Treffer zum 8:3-Endstand (50.) beim MHC in die Torschützenliste ein. „Die Anfangsphase des Spiels haben wir verschlafen aber danach hatte man immer den Eindruck dass wir noch zulegen können, wenn es nötig ist“, sieht Stahr seine verjüngte Truppe auf dem richtigen Weg, denn obwohl die Blau-Weiß-Roten rein rechnerisch noch nicht durch sind, dürfte es kaum noch Zweifel geben das Platz eins im Süden bereits vergeben ist.

 

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