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MHC Damen Bundesliga Herbstmeister

Die MHC-Damen sind auch diesmal wieder „Herbstmeister“

 

Der „Herbstmeister“ 2017 in der Damenbundesliga heißt wie der „Herbstmeister“ 2016 Mannheimer HC. Die MHC-Damen holten sich die Tabellenführung am Sonntag vom Club an der Alster, denn der bisherige Spitzenreiter aus Hamburg kassierte in den Lokalderbys gegen Harvestehude (1:2) und den UHC Hamburg (1:2) die beiden ersten Saisonniederlagen. Die MHC-Damen besiegten dagegen am Samstag den Großflottbeker THGC in der MHC Arena knapp mit 1:0 (1:0) und kam am Sonntag im letzten Feldrundenspiel des Jahres 2017 am heimischen Neckarplatt zu einem 3:3 (1:2)-Unentschieden gegen den Müncher SC, der mit Selina Müller, Antonia Hering, Céline Marquet und Anissa Korth vier ehemalige MHC-Spielerin in der Aufstellung aufbot. „Mit 27 Punkten hätten wir wieder genauso viele Punkte gehabt wie letztes Jahr“, haderte MHC-Damencoach etwas mit dem Remis vom Sonntag, denn eigentlich wollte man gegen München auf eigener Anlage die drei Punkte in Mannheim behalten. „Gerade in der ersten Halbzeit hat der MSC allerdings mit mehr Leidenschaft gespiel,t als wir“, musste Stahr einräumen dass die Punkteteilung letztlich ein gerechtes Ergebnis war. So trafen zwar Nadine Kanler (11.), Maxi Pohl (37. Siebenmeter und Lydia Haase (44.) für den MHC, die Gäste aus München legten aber auch dreimal durch Michelle Strobel (6.), Carolin Paus (13.) und Hannah Krüger (43. Strafecke) eine Führung vor. „Dieses Spiel wurmt mich etwas, aber es ändert nichts daran dass wir unsere Leistung aus der Vorsaison bestätigen und nun wieder als Erster in die Winterpause gehen“, ist die bisherige Saisonbilanz für Philipp Stahr auch angesichts der Ausfälle von Megan Frazier, Florecia Habif und Charlotte Gerstenhöfer umso höher einzuschätzen. „Wir gehören zu den Spitzenteams“, lobt der Berliner seine Truppe. Am Samstag hatte sich der amtierende Vizemeister gegen Großflottbek zu einem 1:0 (1:0) gemüht. Maria Tost hatte schon nach drei Minuten eine Strafecke zum letztlich goldenen Tor für die MHC-Damen genutzt. „Wir bleiben im Rennen um Platz eins“, weiß Stahr allerdings auch, dass Alster im neuen Jahr noch eine Nachholbegegnung gegen Düsseldorf austrägt und daher momentan ein Spiel weniger absolviert hat, als die MHC-Damen. Vor der Partie gegen München wurde Atheliktrainer Tillmann Bockhorst in Richtung China verabschiedet, der künftig im Reich der Mitte gemeinsam mit dem ehemaligen Damenbundestrainer Jamilon Mülders die chinesischen Damen betreut.

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